Der Blog zum Projekt GOLD-DNA. Aktualisiert, wann immer es die Unordnung nötig macht
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 UP AND BEYOND
  2011 - 20xx   DATE 2014             


  BY   Ein geschenkter Regenbogen ...   BY   Es ist an der Zeit ...
  UP   Es wächst und wächst ...   UP   Das Problem des Reisenden ...
  UP   Der dritte Weltkrieg ist unausweichlich   UP   Shoppen, um Ängste zu stoppen ?
  BY   Neues Weltbild im Anflug ?   BY   Lichtgestaltung ?
  BY   Plötzlicher Wintereinbruch   UP   Ist Energie wirklich erneuerbar ?
  BY   Kaltgepresstes Lebenselixir   UP   Auf den Schultern gigantischer Denkstrukturen
  BY   Massenmedien bezeugen die Wirksamkeit ...   UP   Mit Pauken,Trompeten und Kriegsgetrommel
  BY   Schuld am Krieg sind immer Andere !   BY   2015 ... ist die Zeit reif für den Zenit ?
      <  07. - 09.2014      01. - 03.2015  >      



 Oktober 2014      BEYOND   


Geschenkaktion !!! Aber der Reihe nach …

    Aktuell sieht man sie überall, wenn man außerhalb der Städte durch die Felder streift bzw. auf den Wegen zwischen ihnen wandelt: Maispflanzen in Reih und Glied, wie eine grüne Kompanie, alle Pflanzen auf einer Höhe und die Kolben ebenfalls, Monotonie pur in der Uniform der Biogasbewegung und im Namen von E10, im Gleichschritt marsch, die Kolben ausgerichtet in Richtung nachhaltige Energiewende. Dass diese Art der Verwendung von Mais keineswegs Probleme löst, sondern reichlich weitere Probleme ermöglicht, dürfte nicht neu sein. Die  hier 
beschriebenen Probleme sind dabei nur die Spitze jenes Eisberges, der im Namen der Energiewende bewahrt bleiben soll. Und auch eine Abwendung drohender Vermaisung auf den Feldern soll durch den Versuch von Diversität extra light, sprich, durch landwirtschaftliche Möglichkeiten, aber nicht durch natürliche Notwendigkeiten, Imagepflege betreiben. Da ist es nur eine Frage der Zeit bis  gentechnischer Mais  , im Rahmen der Forcierung der Energiewende, auf europäischen Feldern landen wird, inklusive der Verbreitung von  Problemen  , die dem eigentlichen Korpus zuvor erwähnten Eisberges entsprechen.

  Nun gibt es ja Stimmen die der Meinung sind, dass die Genmanipulation in den Laboren mit jener gleichzusetzen ist, die verschiedenste Züchtungen seit Jahrtausenden, mittels Kreuzungen, hervorbringen. Dass diesem keineswegs so ist, kann im  hier 
verlinkten Text nachgelesen werden, aus dem auch folgende Übersicht stammt:


Table 1 Artificial vs natural genetic modification

Artificial Natural
Context-inappropriate, hence uncontrollable & unpredictable hazards: scrambled genomes, new nucleic acids, proteins, and metabolites Context-dependent precise targeting &accurately choreographed with little or no off-target effects
Depends on disrupting the natural process, hence adverse & hazardous interference Stressful methodology – gene guns, electric shocks, invasive vectors (Agrobacterium), aggressive virus promoters (CaMV 35S) – multiply hazards and destabilize genomes, resulting in transgene instability, yield drag, and horizontal transfer of transgenes. Always appropriate to context and hence no adverse interference
Reductionist aims, without regard to the whole organism (uncontrollable somaclonal variations of cells in culture) Negotiated by the organism as a whole (very low random mutation rates in cells unless targeted)



    Die Natur, in Form der ANDEREN, stellt Kreuzungen immer einen gewissen Spielraum zur Verfügung und ist gar imstande Gegensätze zu vereinen, wenn es innerhalb der Möglichkeiten des Natürlichen liegt und der Notwendigkeit der Kontextbewahrung nicht zuwiderläuft, wie es viele sogenannte  Infektionskrankheiten 
offensichtlich werden lassen. Manipulationen, die diese Notwendigkeit der Kontextbewahrung zu sprengen versuchen, zeigen sich dagegen stets in Begleitung weiterer Eingriffe seitens uns EINEN, uns Menschen, z. B. durch spezielle Düngungen, durch den Einsatz von Insektiziden und Herbiziden, und anderer ”fortschrittlicher” Maßnahmen, die eher dem Profit und einseitiger Interessen dienen und erzwingen, was die ANDEREN von Natur aus nicht zulassen würden.

   Als Beispiel dieses natürlichen Spielraumes möchte ich mit diesem Artikel sogenannten Regenbogenmais ”unter das Volk bringen”, der nicht mit der  hier 
verlinkten Variante zu verwechseln ist. Regenbogenmais zeigt sich wie folgt, wobei das wahrlich nur ein winziger Einblick in die bunte Welt des Möglichen und der Kontextbewahrung ist:



  Jeder Maiskolben ein Unikat, in verschiedensten Maserungen und Farben, hervorgegangen aus verschiedenen unifarbenen Originalen, wie z. B. blauem Mais aus Mexiko. Diese bunte Züchtung ist anspruchslos, pflegeleicht, kommt gänzlich ohne künstliche Interventionen aus … und hat leider einen Nachteil: sie schmeckt den Vögeln sehr gut. Doch nicht nur Vögel haben diesbezüglich einen guten Geschmack, denn, 30 Minuten in Salzwasser gekocht, schmeckt er auch uns Menschen sehr gut und kann direkt vom Kolben ”genagt” werden. Herrlich.

   Da das Entfernen der Maisblätter nach der Reife in der Tat dem Öffnen eines Geschenks sehr nahe kommt, weiß man doch nie, welches Farbspiel einen erwartet, habe ich beschlossen jedem Interessenten Maiskörner verschiedener Färbungen und Muster zu schenken, solange der Vorrat reicht. Infomaterial, bezüglich Anzucht, Besonderheiten, Verarbeitung, Samenvermehrung und Verwendung, inklusive. Einfach eine Mail an 'kontakt@gold-dna.de' schicken. Sobald die diesjährige Ernte ausreichend getrocknet ist, startet der Versand. Ich sehe diese Geschenkaktion als kleines Zeichen gegen die uniformierte Verwaisung, äh, Vermaisung der hiesigen Natur an und wünsche mir die weitere Verbreitung daraus hervorgehenden Saatgutes durch Interessierte und Gleichgesinnte. Selbst im Kübel kann dieser Mais problemlos heranwachsen und überraschen, allen voran Kinder jeden Alters.

   Eine ähnliche Aktion findet sich  hier 
mit Bantam-Mais, der zwar nicht so schön bunt ist, aber dafür ebenfalls garantiert frei von kontextsprengender Gentechnik. Und wer gar nicht genug von den natürlichen geduldeten Kolben bekommen kann, dem sei die  hier  verlinkte Seite empfohlen.

  Agrarflächen sollten nicht für die Lösung von Energieproblemen genutzt werden, sondern für die ausgewogene und kontexttreue Ernährung, ohne dass diese Flächen zu Problemen für ANDERE werden … so wie ein Regenbogen nicht privatisiert, ausgebeutet und zweckentfremdet werden kann … und obendrein jeden zu erfreuen vermag, dem er sich zeigt.


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 Oktober 2014      BEYOND   


   Es ist an der Zeit ...

… jene Magie in Worte zu fassen, die Harry Potter zwar bei Millionen bekannt machte und seiner Schöpferin Millionen einbrachte, aber in allen Büchern über Harry Potter mit keinem Wort erwähnt wurde,

… jene Stille zu ergründen, die immer intensiver und in immer kürzeren Abständen mich innehalten und nicht fortführen lässt, was ich seit nunmehr fünf Jahren, im Rahmen meiner Projekte, niederschreibe,

… diese Projekte zwar nicht auf Eis zu legen, aber auf Sparflamme zu stellen, und nur noch weiter mit UPDATES, BEYONDS, und Bilderwelten zu füllen, wenn der realisierte Bilderfluss etwas wirklich Wesentliches zu vermelden hat, wie z. B. das Erreichen des Zenits der Unordnung im Laufe des nächsten Jahres,

… dem Zeitgeist mit offenen Armen zu begegnen und den Druck, den er ausübt, zum Herauspressen des Wesentlichen zu nutzen, um das Elixier der Wirklichkeit durch den Filter der Realität bewusst werden zu lassen, ein Elixir, welches auf magisch anmutende Weise Ängste aufzulösen vermag,

… nach Jahrzehnten endlich zu ernten, was im Alter von 9 Jahren bereits ausgesät wurde und so Früchte zu verteilen, die vertraut aussehen, aber einen neuen Geschmack verkörpern, nicht, weil sie dahingehend genmanipuliert wurden, sondern der Geschmackssinn neu entdeckt werden wird,

… alles, was mir bisher möglich war und sich mir an Möglichkeiten bot, als Vermögen zu verstehen, woraus ein notwendiger Rahmen hervorgehen kann, der zwischen zwei Buchdeckeln Platz finden kann,

… aus den 26 Buchstaben des hiesigen Alphabets eine Anordnung zu realisieren, die alle Möglichkeiten des technologischen Fortschritts verblassen lassen, nicht vor Neid, sondern aufgrund des Unvermögens dieses Fortschritts das Wesen des Lebens verkörpern zu können,

… das bisher Unmögliche möglich werden zu lassen, als Höhepunkt der Problematisierung des PROBLEMS, in der das Auge mehr und mehr die Hauptrolle spielt und Oberflächen mehr an Bedeutung gewinnen, als zum Kern vorzudringen erwünscht ist,

… den Wind in Form zu bringen, indem man wahrzunehmen lernt, warum die Fahnen wehen, wie sie wehen, ohne seine Energie dafür zu ”verschwenden” beantworten zu können, wessen Fahnen dort wehen,

… das Bewegen der Maus und das Berühren eines Displays nicht mit wahrem Handwerk zu verwechseln,

… endlich ausdrücken zu können, was sich mit Worten nicht ausdrücken lässt, indem man zu Wort kommen lässt, was nicht geschrieben steht,

… die obertonreiche Qualität von Klängen in den Vordergrund zu rücken, anstatt der eintönigen Quantität von Handlungssträngen, von Akteuren, von Ungeheuerlichkeiten und Opfern, von Grausamkeiten und Verkaufszahlen, das Feld zu überlassen,

… den roten Faden nicht länger in anderen Farben zu beschreiben, oder aber in noch feinere Fäden aufzulösen,

… der Zeit selbst einen Streich zu spielen und mit zeitloser Gelassenheit den Zeitgeist loszulassen,

… das Internet als das zu erkennen, was es ist, nämlich die Begrenzung der Lebendigkeit durch ordentliche Geschäftigkeit, dahingehend, Antworten auf immer mehr Fragen zu suchen,

… stattdessen seine ganze Aufmerksamkeit besagter Stille zwischen einer Frage und all den möglichen Antworten zu schenken … »›Wahr‹ und ›Falsch‹, das sind die Ausreden derer, die nie zu einer Entscheidung kommen wollen. Denn die Wahrheit ist ein Ding ohne Ende.« (Zweites Buch, Kap. 26, S. 918 aus Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“)

   Ja, es ist für mich endlich an der Zeit jenen Roman zu schreiben, auf den der rote Faden meines Lebens hinausläuft. Ein Roman, der anders ist, als alle bisher geschriebenen Romane dieser Welt, da er die Rolle der ANDEREN nicht nur mit anderen Augen, sondern auch mit allen anderen Sinnen erfasst, dergestalt thematisierend, was Robert Musil mit seinem epischen Werk ''Mann ohne Eigenschaften'' vor Jahrzehnten nicht vollenden konnte ... vielleicht aus ''gutem'' Grund.

  Sicherlich bietet die reale Bildersprache aktuell reichlich Material, um das Problematisieren des PROBLEMS auch weiterhin ausgiebig zu interpretieren, sei es aus Sicht von  Ebola  oder aus Sicht des Terrors. Auch die diesjährigen Nobelpreise bieten genug Stoff für zeitgeistliche Betrachtungen. Oder der Stand der Dinge in der Welt der Wirtschaft, der Finanzen und Politik. Sie alle verdeutlichen mehr und mehr, dass 2015, in der Tat, der Tag kommen könnte, an dem der Zenit der Unordnung überschritten wird. Nicht in Form von Zerstörung, Vernichtung und Verlust von Menschenleben, sondern in Form des Höhepunkts von Ängsten vor selbigen.
Die auf GOLD-DNA thematisierte Selektive Pandemie handelt nicht von Ebola, sondern von den Möglichkeiten, dass etwas ganz Neues aus all diesen  Ängsten 
hervorgehen wird und all jene besonders betreffen wird, die bis dahin die meiste Unordnung in ihrer Verkörperung angesammelt haben werden. Diese Möglichkeiten verbreiten sich, virusgleich, um der Notwendigkeit der Bewahrung der HARMONIE, im GANZEN, gerecht werden zu können. Ebola, so wie die Grippepandemie vor wenigen Jahren, dienen dabei einzig als Verankerung des Gewohnten, des Alten, damit im Fahrwasser des Neuen das Neue nicht gänzlich neu erscheint, so, als sei es gar von einer anderen Welt ... oder sollte ich besser schreiben von einer ANDEREN Welt ?

  Wir werden sehen, ist doch gerade das Sehen vermehrt der Sinn der Wahl, um sich des Zeitgeistes bewusst zu werden, so zum Wahnsinn werdend, der die Welt geradewegs in Richtung Zenit bewegt, auf Kosten all der anderen Sinne. Doch nur gemeinsam können Sinne den Sinn für Kohärenz ausbilden. Für all die, die meine Projekte bis hierher begleitet haben, ist das nichts Neues ... und doch ist es wesentlicher Teil des Neuen, welches sich längst aufgemacht hat das Alte zu infizieren ...

  Und damit die Zeit zum nächsten Eintrag nicht zu lange wird habe ich  hier  
einen Text verlinkt, der hinsichtlich des aktuellen Stands der Unordnung verdeutlicht, wie es um den Zeitgeist steht ... und wo wir Menschen in Bezug zu den ANDEREN stehen ... nämlich  mitten im Weg  auf dem gemeinsamen Weg des Lebens.


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 Oktober 2014      UPDATE   


   Manche demonstrieren auf den Straßen gegen die Sparpolitik ihres Landes und damit für mehr Wachstum, während anderswo alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um mehr Geld in Form von Krediten unter das Volk zu bringen, ebenfalls, um für mehr Wachstum zu sorgen. Aktuell geschieht dieses aufgeblasene Gebärden im Euroraum, wie im  hier   verlinkten Text dargelegt wird:

... ''Alle Kritik ficht EZB-Chef Draghi nicht an: Die Europäische Zentralbank wird künftig auch Wertpapiere von zweifelhafter Qualität ankaufen, um Europas Wirtschaft anzukurbeln.'' ...

   Wachstum, Expansion, Inflation, immer mehr vom Gleichen, als Lösungsmittel für alle möglichen hartknäckigen Probleme. Doch je mehr Licht und je heller das Licht, desto mehr tiefere Schatten entstehen, wie es im zuvor erwähnten  Dreiergespann  deutlich zur Sprache kam, schließlich bedeutet die Quantität von Licht auch mehr Kosten, um dieses gleißende Licht zu ermöglichen ... und diese Kosten für das vermeintliche Lösungsmittel trägt letztendlich das Leben als Ganzes.
Immer mehr derartiges Wachstum, wie im eingangs verlinkten Text erwähnt, hat einzig Unmengen weiterer Gräber zur Folge, zum Beispiel überall dort, wo nach Rohstoffen für dieses Wachstum gegraben wird, aber auch dort, wo aus diesen Rohstoffen Produkte werden und Abfälle entstehen, die neben der Begehrlichkeit der Produkte ihr Schattendasein fristen, ohne an einer Problemlösung interessiert zu sein.

    So werden die geforderten Summen immer größer, um immer schneller in den Griff zu bekommen, was immer weitreichender aus dem Ruder läuft, den Eindruck erweckend, dass die Expansion des Universums längst unseren irdischen Alltag im Griff hat ... und so das  Unterbewusstsein  längst ins Bewusstsein vorgedrungen ist. So sind astronomische Zahlen inzwischen auch massentauglich und die von uns Menschen erdachte Inflation, zwecks Handhabung von immer mehr Problemfällen, das Mittel der Wahl, um zu verwässern, was nicht allzu offensichtlich offensichtlich werden soll. Wie sollte sich sonst der astronomische Marktwert eines  Fußballspielers 
erklären lassen, der erstmals die Marke von einer Milliarde Euro überschritten hat ?

    Hat der Mensch nun nichts dazu gelernt ... oder hat er die Möglichkeiten seiner Paraderolle noch nicht ganz ausgereizt ... bedenkt man, dass Tumorzellen zwar heller strahlen als gesunde Zellen, aber die Quantität dieses Lichts auf den Verlust der Qualität, im Sinne von Kohärenz, hinweist ?!


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 November 2014      UPDATE   


    Anbei ein weiteres Zeugnis für das Ersinnen des Zeitgeistes, die reaktive Unordnung auf den Höhepunkt zu treiben, mit allen, ihm zur Verfügung gestellten, Möglichkeiten. Die Rede ist von dieser geistreichen Idee  hier  
:

... ''Möglichst viel sehen in möglichst kurzer Zeit: Was Touristen vor eine große Herausforderung stellt, beschäftigt auch Mathematiker seit Jahrzehnten.'' ...
Möglichst viel sehen in möglichst kurzer Zeit: Was Touristen vor eine große Herausforderung stellt, beschäftigt auch Mathematiker seit Jahrzehnten.

Bonner Forscher entwickeln Algorithmus für Rundreisen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/reise/bonner-forscher-entwickeln-algorithmus-fuer-rundreisen-id10000925.html#plx1702784534
Möglichst viel sehen in möglichst kurzer Zeit: Was Touristen vor eine große Herausforderung stellt, beschäftigt auch Mathematiker seit Jahrzehnten.

Bonner Forscher entwickeln Algorithmus für Rundreisen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/reise/bonner-forscher-entwickeln-algorithmus-fuer-rundreisen-id10000925.html#plx1702784534
Möglichst viel sehen in möglichst kurzer Zeit: Was Touristen vor eine große Herausforderung stellt, beschäftigt auch Mathematiker seit Jahrzehnten.

Bonner Forscher entwickeln Algorithmus für Rundreisen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/reise/bonner-forscher-entwickeln-algorithmus-fuer-rundreisen-id10000925.html#plx1702784534

    In möglichst kurzer Zeit möglichst viel von der Welt zu sehen bekommen. Nur so kann auch weiterhin verborgen bleiben, was immer offensichtlicher zutage tritt und immer komplexere Züge anzunehmen scheint. Dumm gelaufen bzw. blind verlaufen, dass das wahre Wesen des Lebens mit keinem Algorithmus abgebildet werden kann und in keiner Formel wirklich zu Hause ist. Nun, vielleicht von der, bereits an anderer Stelle, vermerkten  Formel  mal abgesehen.

     Offensichtlich braucht man nicht in ferne Länder zu reisen, um dem eigentlichen Kern des Lebens auf die Spur zu kommen. Wohnt dieses Wesen doch in jedem Land der Erde, auch im eigenen. Zu Reisen bedeutet vielmehr, sich davon zu überzeugen, dass das Wesen in der Tat überall zugegen ist und von all jenen, jederzeit und allerorts, angetroffen werden kann, die auch als Reisende unterwegs sind ... und nicht als Getriebene, an deren Fersen der Zeitgeist klebt wie Hundekot, dessen Geruch man zu entkommen versucht.

    Sicherlich geht es bei diesem Problem nicht nur um die Gestaltung einer optimalen Reiseroute, wobei Zeitgeist unter optimal in erster Hinsicht möglichst effizient versteht. Selbiges Thema wird, aus mathematischer Sicht,  hier  
näher betrachtet:

... ''
Mathematiker suchen schon seit mehr als 60 Jahren nach einer einfacheren und vor allem allgemeinen Lösung – bisher ohne Erfolg.'' ...

  Dass wahrer Fortschritt nicht mit der Vereinfachung eines Problems und anschließender Verallgemeinerung des Lösungsansatzes erreicht werden kann, und Optimierung somit anders auffasst, war bereits mehrfach Thema der UPDATES und anderer Beiträge, wie z. B. beim Blick über die Schulter eines  Koches  . Optimierung, im Sinne von Reinventing the Sacred sieht dagegen anders aus ... und mag den ANDEREN eher im ''Blut'' liegen als uns EINEN. So schrieb schon vor langer Zeit der römische Satiriker und Dichter, bekannt unter dem Namen Horaz:

''Was suchen wir andere Länder unter anderer Sonne ? Entkommt, wer sein Land hinter sich läßt, sich selber ?''


    Dergestalt betrachtet sind Flugzeuge, metallene Zäpfchen mit Flügeln, mit denen Millionen von Reisende alljährlich um die Welt fliegen, nichts anderes, als der in moderne Gesellschaften eingeführte Versuch, die Symptome des technologischen Fortschritts in den Griff zu bekommen ... das Scheitern diesbezüglich ist vorprogrammiert. Ob es an irgendeinem Algorithmus liegt ?


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 November 2014      UPDATE   


    Vor vier Jahren schrieb ich auf GOLD-DNA folgende Zeilen:

... ''ALLES ist möglich im Universum der Optimierung. Solange es von Herzen kommt. Resonanz ist der Schlüssel zu allen Informationen ... und damit der Schlüssel zum Gesamtbewusstein, dem eigentlichen Ziel aller alltäglichen Mühen, Anstrengungen, Entbehrungen, Hoffnungen und Motivationen. Wen wundern die Ängste, Zweifel, Sorgen, Schmerzen und Qualen der Expansion ? Sie alle sind Ausgeburten der reaktiven Unordnung, die ausloten, was alles möglich ist ... im Rahmen der Logik. Im Universum der Optimierung sind sie zunehmend fehl platziert. Daher wird ihre noch bestehende Logik in der Optimierung immer unlogischer werden ... und nach und nach werden sie von der Bühne des Lebens komplett entfernt. Requisiten vergangener Tage, ungeliebt, ohne Resonanz, fehl am Platz, niemand will sie mehr sehen. Keine Kriege, keine Gewalt, keine Folter, keine Missgunst, kein Neid, kein Töten, Manipulieren, Abschlachten, Degradieren, Verachten, Ignorieren ... reaktive Unordnung hat viele Geschichten zu erzählen, in den unterschiedlichsten Sprachen, allesamt mit einer eigenen Logik, eigenen Darstellern und Handlungen.
Ein Universum der Optimierung ? Gesamtbewusstsein ? Rückzug der Unordnung ? Schwer vorstellbar Anfang 2011 ...

 ... während   China militärisch aufrüstet, als gäbe es keinen nächsten Morgen ...
 ... während   Nordkorea mit kleiner Faust auf den Beistelltisch haut ...
 ... während   die USA mit dem unabwendbaren Staatsbankrott flirten ...
 ... während   der Nahe Osten, allen voran das ägyptische Volk, erneut aufbegehrt ...
 ... während   die weltweite Staatverschuldung ungebremst und unkontrolliert an Fahrt gewinnt ...
 ... während   Währungen ein volatiles Eigenleben und Steuern und Abgaben eine Eigendynamik entwickeln ...
 ... während   der russische Bär allmählich aus einem langen Winterschlaf zu erwachen scheint, hungrig, unternehmungslustig ...
 ... während   bedeutende  Wirtschaftszyklen  in einem Punkt zusammenlaufen ...
 ... während   explosive 1,2 Billiarden (!!!) Dollar in Derivaten auf ein Streichholz warten ...
 ... während   tägliche Schlagzeilen, lokal, regional, national, international, GOLD-DNA schallend ins Gesicht lachen ...

    Sollte sich in solch einem Umfeld wiedereinmal mehr die Weisheit bewahrheiten, dass, wenn Alle in die eine Richtung blicken, es an der Zeit ist, den Kopf zu drehen, bzw. dem Fluss des Mainstreams zu entsteigen, um zu Fuß in die entgegengesetzte Richtung voranzuschreiten ? Börsianer, Trendsetter, Produzenten, welcher Art auch immer, Feldherren in grauer Vorzeit und Militärstrategen heutzutage, wussten, und wissen noch immer, von der Richtigkeit dieser Weisheit.
Something wicked this way comes.
The tide is about to change.
Eisberg voraus.'' ...  Quelle 

   Was daraus geworden ist, lässt sich heute, vier Jahre später, alltäglich in den Schlagzeilen verfolgen, von denen eine der aussagekräftigsten die folgende ist:

 Putin to the Western Elites: World War III Is Inevitable  

    Bemüht man sich erneut zwischen den Zeilen zu lesen, bleiben unterm Strich, im Grunde, einzig Ängste. Ängste davor, dass manche Erwartung real werden könnte. Vor allem äußern sich diese Ängste dort, wo der Druck aus dem Westen in den Sog Richtung Osten übergeht. Mitteleuropa, als Mittel(s)weg zwischen zwei energetischen Polaritäten, als Dualität realisiert, die auf dem Weg zum Zenit der Unordnung noch einmal für ordentlich Wirbel sorgen ? Mitten drin, sozusagen, im Auge des  Sturms  ?
Wie schrieb doch Robert Musil gleich zu Beginn seines Romans Mann ohne Eigenschaften:

''
Über dem Atlantik befand sich ein barometrisches Minimum; es wanderte ostwärts, einem über Rußland lagernden Maximum zu, und verriet noch nicht die Neigung, diesem nördlich auszuweichen. Die Isothermen und Isotheren taten ihre Schuldigkeit. Die Lufttemperatur stand in einem ordnungsgemäßen Verhältnis zur mittleren Jahrestemperatur, zur Temperatur des kältesten wie des wärmsten Monats und zur aperiodischen monatlichen Temperaturschwankung. Der Auf- und Untergang der Sonne, des Mondes, der Lichtwechsel des Mondes, der Venus, des Saturnringes und viele andere bedeutsame Erscheinungen entsprachen ihrer Voraussage in den astronomischen Jahrbüchern. Der Wasserdampf in der Luft hatte seine höchste Spannkraft, und die Feuchtigkeit der Luft war gering. Mit einem Wort, das das Tatsächliche recht gut bezeichnet, wenn es auch etwas altmodisch ist: Es war ein schöner Augusttag des Jahres 1913.''

   Nun, knapp über 100 Jahre später zeigt sich, dass sich nicht nur Geschichten nicht exakt wiederholen, sondern sich mit vergangenen Geschichten reimen, aber auch die Geschichte selbst sich nicht exakt wiederholt, sondern sich in ihren Höhen und Tiefen ähnelt. Daher reibt sich aktuell nicht nur mancher die Augen, der die Notierungen der Edelmetalle, allen voran Gold und Silber, an den Finanzmärkten verfolgt, bedenkt man, dass das Versmaß der Geschichte(n) immer kürzer wird und sich reimende Szenarien immer mehr und immer offensichtlicher zu wiederholen scheinen. Spätestens, wenn sich alles Vokabular der realisierten Bildersprache reimt und aneinander reibt, ist es an der Zeit ein ganz neues Verständnis von bisheriger  Poesie  aus der Taufe zu heben ... eine die, von der  hier   erwähnten neuen Sonne, in einem Licht erscheinen wird, das endlich, nach und nach, wirklich offensichtlich werden lässt, was es mit dem eigentlichen Terrain der Terra Incognita auf sich hat.

   Und wo wir schon beim Thema des Reimens von Geschichten sind, ist auch der  hier  
verlinkte Text lesenswert:

... ''It is something of a cliché to quote Mark Twain’s “History doesn’t repeat itself, but it does rhyme.” But it is an appropriate way to kick things off, since we are going to look at the “ancient” history of Mark Twain’s era, and specifically the Panic of 1873.'' ...

   Wobei Mark Twain mit seinem viel zitierten Satz längst nicht den Ursprung jenes Reimes beschrieb, den Robert Musil zum Thema seines Romans machte, und der sich heute auf beinahe alles reimt, was ein fortgeschrittenes Leben scheinbar lebenswert macht ...


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   Wie mag der Zenit der Unordnung wohl ( oder übel ? ) Gestalt annehmen ? Einen diesbezüglichen Vorgeschmack liefert die größte Volkswirtschaft der Welt, in der in wenigen Jahren all das nachgeholt wird, was viele andere Länder in Jahrzehnten durchlebt haben. Die Rede ist von China, einem Land, in dem rund ein Sechstel aller Menschen leben. Einem Land, in dem immer mehr Menschen dem Zeitgeist verfallen.
Besagten Vorgeschmack bekommen Sie  hier  
:

''Am Singles' Day shoppt sich China in die Ohnmacht''

   Auch in Deutschland wird dieses Jahr wieder eine Steigerung der Umsätze für das Weihnachtsgeschäft erwartet. Noch immer wachsen offensichtlich Bäume in den Konsumhimmel, mit Wolken voller Versprechungen. Höher und höher. Und noch ein bischen höher. Mitten in das Reich der Luftschlösser hinein.
Im Gegensatz dazu wachsen in der natürlichen Ordnung Bäume indes nicht in den Himmel, weil z. B. der Wind, mitunter in Form eines heftigen Sturms, dem Baum die Grenze des ihm Möglichen aufzeigt ... die nicht umsonst auch die Grenze des notwendigen Wachstums aller Bäume ist. Der HARMONIE wegen. Aber das ist ein ANDERES  Thema  ...

   Konsum zeugt im Grunde davon, dass Existenzängste mittels bunter, verheißungsvoller Produkte, die Harmonie versprechen, aufgelöst werden sollen. Das zumindest ist die unbewusste Vorstellung von immer mehr Menschen, weil immer mehr Menschen zunehmend unter Existenzängsten leiden. Kein Wunder, wo wir uns doch mehr und mehr von der Gemeinschaft des Lebens entfremden. Dabei gilt es jedoch zu unterscheiden zwischen Existenzängsten und Todesängsten.
Wer unter Todesängsten leidet, der verschwendet keinerlei Gedanken an Werbeversprechen und Konsum(enten)rausch. Nicht nur, weil dafür kein Geld zur Verfügung steht ...

    Das Verrückte in unserer realisierten Welt, die die Problematisierung eines wesentlichen PROBLEMS zur Schau stellt, ist die Bewusstwerdung des PROBLEMS durch eben diese Maximierung an Existenzängsten ... wie z. B. die unbewusste Angst vor dem  Alleinsein  
, dem Ausgegrenztsein, dem Anderssein. Allerdings führt die vermeintliche Befriedigung existenzieller Ängste durch Konsum dazu, dass anderswo mehr und mehr Menschen Todesängste durchmachen müssen, um den Strom an Rohstoffen bzw. an Produkten zu ermöglichen, der notwendig ist, damit der steigenden Nachfrage auch begegnet werden kann. Einer Nachfrage, die zudem mehr und mehr mit der Anhäufung von Schulden einhergeht.

  Wie viel  Erdöl  allein ist dafür nötig, all die Konsumgüter herzustellen ... und vor allem auch zu transportieren, denn, wo immer weniger reale Geschäfte sind und in virtuellen Geschäften eingekauft wird, braucht es Transportwege und Transportmittel, damit letztendlich Existenzen wieder einen Sinn im Leben sehen können. Während anderswo andere Menschen Tag für Tag um ihr Leben fürchten müssen.
Unser Konsum, d. h. der Erwerb von Produkten, die nicht einzig zum Lebensnotwendigen benötigt werden, basiert auf natürlichen Geschenken, die wir nicht zu würdigen wissen, weil wir durch den Erwerb die Verantwortung, die jeder Einzelne für die Lebensgemeinschaft hat, mit Füßen treten, nicht bereit, uns dieses Unvermögen der Würdigung bewusst zu machen.

   Offensichtlich gehen Existenzängste und Todesängste dergestalt Hand in Hand, dass sich der Zeitgeist siegessicher die Hände reiben kann, in der Gewissheit, dass der Zenit in der Tat planmäßig erreicht werden wird ... auch wenn dieser Entwicklung gar kein Plan zugrundeliegt, der verfolgt werden kann, sondern sich aus all den realisierten Möglichkeiten entwickeln kann, was für das GANZE notwendig ist. Eben ...  als Wende in der Not.

   Bis dahin stellen sich Todesängste als sich selbst aufrufende Funktion bzw. Prozedur dar, welche die aktuellen Existenzängste wieder als Anlass eines weiteren Durchlaufes dieses Wachstumsprogramms nutzt. Einer  Rekursion 
ähnlich, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie ein PROBLEM möglichst weitläufig fragmentiert werden kann, indem das Fraktal der Bewusstwerdung von HARMONIE maximale Tiefe erreicht. Doch auch für Rekursionen gilt, dass sie sich nicht unendlich lange selbst aufrufen können ... egal, welcher Prozedur sie folgen, egal, welches  Fraktal  sie hervorbringen ...


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 November 2014      BEYOND   


    Mit etlichem Medienrummel und nicht minder weniger Schlagzeilen feiert der Fortschritt, zeit(geist)gerecht, die Landung der Menschheit auf einem Kometen, mit Hilfe der Raumsonde Rosetta. Ein kostspieliges Unterfangen, dessen Sinn und Nutzen für die problembehaftete Realität auf dem Planeten Erde dem ''allgemeinen Volk'' gehörig am A ... vorbeigeht, betrachtet man einmal die Kommentare, welche die Artikel über diesen Meilenstein online begleiten.
Dabei ist dieses Ereignis nicht nur aus der Sicht eines anderen Blickwinkels sehr aufschlussreich, wie er  hier  
dargelegt wird:

... ''Mission scientists will attempt to secure the Philae lander with harpoons and ice screws on the comet’s blacker than charcoal, ice-free, complex and rocky surface on November 12h. Regardless of whether the lander’s augers successfully penetrate the nucleus and root the probe long-term (far from certain), proponents of the Electric Universe predict that after Rosetta, comet science will never be the same.'' ...

  Darlegungen, die im Medienrummel des Mainstreams mit keinem Wort erwähnt werden, aber, insbesondere aus ''Sicht'' des GANZEN, in der Tat als einzigartig anzusehen sind. Ohne, wohlgemerkt, den Zeitgeist nach seinen Erwartungen zu befragen. Ohne die Augen einzig sehen zu lassen, was wir, auf den Schultern von Giganten stehend, meinen sehen zu müssen, um den Ruf dieser Giganten nicht zu schmählern. Erst dann lässt sich die Einzigartigkeit erahnen und das aktuelle Geschehen mit einer anderen Raumsonde in Verbindung bringen, die bereits an  anderer Stelle  ihren Auftritt hatte ... und ihrerseits in einzigartiger Mission unterwegs ist.

  Beiden Raumsonden ist gemein, dass sie realisiertes Mittel zum Zweck der Bewusstwerdung der Beziehung von Unterbewusstsein und Unbewusstem des Gesamtbewusstseins allen verkörperten Lebens sind. Werkzeuge fortschrittlicher Art, deren fortschrittliches Vermögen aber keineswegs im Vordergrund steht, sondern zwischen den Zeilen, die vom Mainstream mit Schlagzeilen bedacht werden, vermittelt, was Wesentlich für das GANZE ist. Diese Zusammenhänge kamen ebenfalls  anderswo  bereits zur Sprache. Diese gewinnen durch die Mission Rosetta an Bedeutungstiefe und durch die Mission Voyager an Bedeutungspotenzial.

Ideas that enter the mind under fire
remain there securely and for ever.
Leon Trotsky

   Dass viele Menschen dieser Entwicklung keinerlei Bedeutung beimessen, bezeugt einmal mehr das Ausmaß an Dekohärenz, mit dem die Offensichtlichkeit der Wirklichkeit sich im Schleier zunehmender Verdichtung von Realisierungen der Öffentlichkeit zu entziehen vermag. Nicht minder offensichtlich ist, dass das Ausmaß an Dekohärenz noch nicht den Höhepunkt erreicht hat, der notwendig ist, um einen Sinneswandel kosmischen Ausmaßes zu ermöglichen. Ein Wandel, der in der Lage ist den bisherigen Rahmen, in dem die Realität interpretiert wird, zu sprengen. Dazu passt der  hier  
verlinkte Text und das folgende, daraus entnommene, Zitat einer weiteren Zitierung:

... ''Philosopher Thomas Kuhn wrote: “Examining the record of past research from the vantage of contemporary historiography, the historian of science may be tempted to exclaim that when paradigms change, the world itself changes with them. Led by a new paradigm, scientists adopt new instruments and look in new places.”'' ...

   Dieses gilt nicht nur für Betrachtungen in astronomischen Maßstäben, sondern auch für winzige Maßstäbe, wie  hier  
, bezogen auf Viren, ebenfalls immer offensichtlicher wird:

... ''Bakterien sind entscheidend für eine gesunde Darmflora. Von Viren hatte man bisher nur negative Folgen für den Wirt angenommen. Wissenschaftler konnten nun nachweisen, dass sie auch nutzen können.'' ...

    Um noch winzigere Maßstäbe indes geht es im nachfolgenden BEYOND ...


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 November 2014      BEYOND   


   Mag es nur an den modernen Möglichkeiten des Fortschritts liegen, dass immer mehr Widersprüche in den Interpretationen der Realität immer öfter auftauchen, oder ist es einfach an der Zeit, dass mehr und mehr über den Tellerrand jener Suppe geblickt wird, die als  Ursuppe  den Beginn der Expansion eingeleitet haben soll bzw. als die Suppe in die Geschichte des Lebens einging, die wir auszulöffeln versuchen, seit wir damit begannen ein PROBLEM zu verdrängen ?
Nicht nur das  Wasser  spielt augenscheinlich verrückt. Auch Kometen scheinen nicht das zu sein, wofür sie seit langem gehalten werden. Von den Viren ganz zu schweigen. Nun reiht sich auch noch das Licht in diese länger werdende Verkettung von Widersprüchen ein, die bisher nur für Science-Fiction-Geschichten tauglich waren, wie  hier  
beschrieben wird:

... ''Neuer Materiezustand ähnelt den Lichtschwertern aus Star Wars'' ...

   Kommt die Forschung nun der Wahrheit des Wassers, der Kometen, der Viren und, obendrein, der des Lichts näher ? Oder steckt in Wirklichkeit etwas ganz anderes hinter all diesen Widersprüchen zu bisher Gewohntem ?
Vielleicht ermöglichte George Lukas mit STAR WARS was nun realisiert werden kann ? So wie der Erfinder des Automobils künftige Autounfälle mit erfand. Die Entdeckung der widersprüchlichen Lichtteilchen zum jetzigen Zeitpunkt ist dabei keineswegs Zufall, sondern Ausdruck von mindestens zwei Notwendigkeiten, die erst realisierbar werden ließen, was die Idee von Lichtschwertern möglich machte.
Dabei bestätigt das forsche Experiment keineswegs eine Wahrheit, die es seit Anbeginn des Universums gibt, indem unser Fortschritt endlich als wahr bestätigen kann, was er bisher nicht zu leisten vermochte. Vielmehr bringt der technologische Fortschritt durch das Verhalten des Lichtes zum Ausdruck, was wesentlich für den Sinn von Kohärenz ist, und das umso mehr so, je näher der Zenit der Unordnung, der Dekohärenz, rückt.
Klar, dass bisherige Denkstrukturen bereits vom Einsatz der ''Entdeckung'' in Quantencomputern und dergleichen träumen ... ohne zu erkennen, dass etwas ganz Anderes aufgedeckt wurde. Ähnlich ergeht es den forschen Denkmustergetreuen, die die  hier  
verlinkten Eigenschaften von Licht ''entdeckten'':

... ''What bothered everyone about Fermat’s idea is that it seemed to require agency. How could light choose a path? How could it possibly know which path was the fastest? Does it somehow sniff out the other paths? Fermat didn’t know it at the time, but the answer is yes.'' ...

  Somit ist alles wahr, was ermöglicht, dass die Notwendigkeit der HARMONIE, und damit die Ausgewogenheit zweier Polaritäten, bewahrt bleiben kann. Allerdings wird es immer schwieriger Wahrheit von Gewohntem zu unterscheiden, erst recht, wenn der Sinn für Kohärenz dem Un-Sinn von Dekohärenz geopfert wird, in der Annahme man sei der Wahrheit auch wirklich auf der Spur ...


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 November 2014      BEYOND   


   Keine Spur von globaler Erwärmung, wohl aber von der Tatsache, dass sich der Zeitgeist noch immer für dieses Thema erwärmen kann ... und deshalb lokal aufgewärmte Vereinzelungen als ofenfrische globale Verallgemeinerung serviert. Das dürfte ein weiteres Symptom für Entfremdung 2.0 sein, welches erneut bezeugt, dass die Realität selbst inzwischen eine andere Sprache spricht, als der Zeitgeist zu verstehen imstande ist. In dieser Sprache kann man sich  hier  
berichten lassen, was der Wandel im Schilde führt, obwohl er in Wirklichkeit nichts zu verbergen hat:

... ''“The major drivers [of the cold weather] are the oceans and the sun. The Pacific has turned cold and the Atlantic is scheduled to go into its cold mode within five years. And the sun is heading into a 200-year minimum. The last time it was this quiet, and it will likely be this quiet for two decades or so, was the early 1800s. That was called the Dalton Minimum,” D’Aleo pointed out, which was a period of low temperatures that corresponded with low solar activity between 1780 and 1840.'' ...

   Nur, weil manch EINER nicht sehen will, was offensichtlich ist, bedeutet das nicht, dass etwas nicht zugegen ist. Das gilt sogar sowohl für die Wirklichkeit, als auch für die Realität.
Mit einer vermeintlichen Bedrohung des Klimas durch einen Wandel kann der Zeitgeist sich aber gehörig austoben und in Kapital umwandeln, was sich von Natur aus, selbst mit Kapitälchen, nur unzureichend verdeutlichen lässt, wie am Beispiel der HARMONIE deutlich wird.

   Offensichtlicher wird die Erkaltung der Realität, jenseits des Zenits der Unordnung, zwangsläufig werden, nicht durch die Zunahme von Erkältungen und grippalen Infektionen, sondern vielmehr durch die Entschleunigung von Prozessen, die das Systemische bisher immer schneller systematisch in Einzelbilder zerlegten. Auf GOLD-DNA tauchte bereits folgende Grafik diesbezüglich auf:



   Dass sich in der Realität eine neue Eiszeit, in Form eines ''Kalten Krieges'' zwischen West und Ost abzeichnet, mag vielleicht als Vorläufer klimatischer Veränderungen angesehen werden ... so wie es in den 60ern des letzten Jahrhunderts war, bevor es in den 70ern kalt wurde und vor einer drohenden Eiszeit gewarnt wurde. Ja,  Zyklen  reimen sich, unter wechselnden Vorzeichen. Fragt sich nur in welchem Rahmenumfang sich das zu Realisierende abspielt und welche Möglichkeiten der Realisierung dem Zeitgeist zur Verfügung gestellt werden.

   Nun, wie dem auch sei ... wie gut, dass der technologische Fortschritt enorme Fortschritte gemacht hat und so der Wandel des Klimas, durch die angedachte Wende der Energiepolitik, abgewendet werden kann, Stichwort Erneuerbare Energien. Ein Begriff, so spitz(findig) wie eine Nadel, die sich einem prallen Luftballon nähert ... oder einem aufgeblähten Luftschloss ... aufgebläht durch  Kohlendioxid  
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 November 2014      UPDATE   


   Was, um alles in der Welt, sind erneuerbare Energien eigentlich ? Dass damit Energiequellen gemeint sind, für deren Nutzung erst Produkte geschaffen werden müssen, für deren Produktion jedoch erst Unmengen an Energie benötigt werden, um dann endlich, möglichst problemlos, im Sinne von Cradle-to-Cradle, Energie aus diesen Produkten gewinnen zu können, lässt bereits auf halbem Wege erahnen, dass sich hier eine Milchmädchenrechnung anbahnt.
Windräder, Staudämme und Solarzellen, aber auch Biogasanlagen und dergleichen, sind derartige Produkte, inklusive ihrer Produktionsstätten und Infrastrukturen, nebst Wartungsprozeduren, die, reichlich subventioniert und beworben, dafür sorgen sollen, dass fortgeschrittene Länder in ihrer Produktivität weiter voranschreiten können, ohne dem Klima der Erde zur Last zu werden ... und ohne das Konsumklima einzutrüben.
Diese Rechnung, in Form einer einfachen Formel, die möglichst allgemeingültig anwendbar sein soll, geht nur, wie angemerkt, nicht auf. Dieses dämmert nun auch langsam engsten Vertrauten des Zeitgeistes, wie man an dieser Stelle  hier  
nachlesen kann:

... ''
The key problem appears to be that the cost of manufacturing the components of the renewable power facilities is far too close to the total recoverable energy – the facilities never, or just barely, produce enough energy to balance the budget of what was consumed in their construction. This leads to a runaway cycle of constructing more and more renewable plants simply to produce the energy required to manufacture and maintain renewable energy plants – an obvious practical absurdity.'' ...

   Ein klassischer Fall von Cradle-to-Grave. Doch solange der Zeitgeist das Sagen hat und seine Schar an Vertrauten stetig weiter wächst, geht seinen geistreichen Ideen keineswegs die Puste aus, die auf dem Weg zum Höhepunkt benötigt wird ... nicht nur zur Bewältigung des Weges selbst, sondern auch zum Anpusten von Windrädern, die den Weg immer öfter säumen, je näher der Höhepunkt rückt.
Sogar in  Waldgebieten 
.

   Vielleicht sollten wir, statt auf erneuerbare Energien zu bauen, um umseren technologischen Fortschritt voranzutreiben, auf bereits vorhandene Energien vertrauen, um wahren Fortschritt zu ermöglichen, der auf niemandes Kosten möglich werden lässt, was wirklich notwendig ist !


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 Dezember 2014      BEYOND   


   Nicht nur Alchemisten waren stets auf der Suche nach verschiedenen Elixieren, um Unerwünschtes in Erwünschtes bzw. Wertloses in Wertvolles zu transformieren. Auch das Leben im Ganzen scheint auf der Suche nach einem solchen Elixier zu sein. Doch während wir EINEN, als Menschen verkörpertes Bewusstsein, noch suchen, haben die ANDEREN, in Form aller anderen bewussten Erscheinungsformen, längst ein solches Elixier parat, es in seiner Essenz durch alle Zeiten bewahrend. Komme, was da will.
Daher trügt besagter Schein, dass das Leben im Ganzen auf der Suche ist, denn in Wirklichkeit lassen die ANDEREN uns EINEN etwas suchen, während sie selbst alle ”Hände” voll damit zu tun haben, jene Essenz weiterhin bewahren zu können. Die Essenz, die für die Lösung eines PROBLEMS notwendig, sprich, wesentlich ist.
Die Bewahrung dieser Essenz gestaltet sich dabei als wahrer Fortschritt der ANDEREN. Die Suche, auf der wir EINEN uns dagegen befinden, ist der technologische Fortschritt, der längst nicht mit der Erschaffung des KINDLE FIREs endete, aber vielleicht mit der Domestizierung eines natürlichen Feuers begann.

Ideas that enter the mind under fire
remain there securely and for ever.
Leon Trotsky

 Um aber die Bewahrung der Essenz auch durch schwierigste Zeiten voller Unordnung und Herausforderungen gewährleisten zu können, bedarf es, seitens der ANDEREN, aller Möglichkeiten ihrer Verkörperungen, damit die Notwendigkeit, als Weitergabe der Flamme, welche das Ziel der Problematisierung des PROBLEMS ist, erfüllt werden kann. Daher steht diese Essenz stellvertretend für das Kohärenzgefühl, mit dem das Leben die Bewusstwerdung der Problematik und den Lösungsweg des zugrunde liegenden PROBLEMS HARMONISIEREN kann.

  Wie aber kann dieses erreicht werden und wonach genau suchen wir EINEN eigentlich, welches die ANDEREN für sich nicht finden können ?

   Zieht man als Metapher des bisher Erwähnten die Gewinnung von kaltgepresstem Öl heran, dann könnte vielleicht deutlich werden, was es mit dem Leben und dem Fortschritt, im polaren Wechselspiel der ANDEREN und uns EINEN, wirklich auf sich hat.

    Öl wird mittels Pressung aus Kernen gewonnen. Dafür benötigt man die Kerne, die Presse und ein Gefäß, um das Öl aufzufangen. Folgende Grafik verdeutlicht das Vorhaben:


Kaltpressung von Ölsaaten zur Ölgewinnung


    Entsprechen der Metapher wird selbige Grafik nun anders beschriftet:


Gewinnung des Lebenselixirs aus dem ”Kern” von Lebewesen


   Je unmittelbarer die Pressung beginnt und je ordentlicher die Verarbeitung, mitsamt direkter Abfüllung, desto höher ist die Güte des Öls, ausgedrückt durch die Lichtspeicherfähigkeit des Elixiers, welches das Öl ist. Einzelheiten dazu finden sich  hier  
:

… ”Zum Beispiel kann ein Weizenkorn noch keimen, Vollkorn-Weizenmehl dagegen nicht. Beide enthalten dieselben Stoffe und sind daher chemisch nicht zu unterscheiden. Anders mit der Biophotonenanalyse: Mit ihr lässt sich prüfen, ob das Korn noch keimen kann. “Der Grund liegt in der Struktur, in der Ordnung der Stoffe. Die Lichtspeicherfähigkeit ist ein Maß für den Organisationsgrad”, erläutert Popp. Das ganze Korn ist so zu sagen organisierter als das gemahlene.” …

   Die Güte ergibt sich aus der Fähigkeit der Kerne die Information des Sonnenlichts zu bewahren. Übertragen auf die Metapher ist diese Lichtspeicherfähigkeit das Wesen des Lebens, die Fähigkeit zur HARMONISIERUNG der Lebensgemeinschaft … und damit das Lebenselixir. Woraus sich nun Folgendes für das Wirken des Lebens, verkörpert als die ANDEREN und als wir EINEN, sowie für die jeweiligen Ausdrucksformen von Fortschritt ergibt:

  • die Presse benötigt das Gefäß, das Gefäß die Presse, beide gemeinsam die Kerne und diese das Sonnenlicht
  • die Herausforderung ergibt sich durch den Einfluss der Umgebung auf das Elixir, d. h. die Abfüllung muss unmittelbar während der Pressung geschehen
  • das bedeutet, dass der Druck der Presse immer mit dem Sog (Vakuum) des Gefäßes HARMONIEREN muss, um die höchste Güte des Elixiers unter den jeweils gegebenen Umständen zu gewinnen
  • das PROBLEM ist gemeinsam eine Lösung zu finden, damit das Elixir, die Vereinigung aller Funken von Lebewesen, als Flamme weitergereicht werden kann
  • Kaltpressung ist der einzige Weg, damit möglichst viele Funken unversehrt in das Gefäß gelangen können, weshalb der entscheidende Punkt die HARMONISIERUNG des gesamten Prozesses ist, um bestmöglich mit Einflüssen aus der Umgebung umgehen zu können und weitere Unordnung zu vermeiden
  • je schonender die Pressung gestaltet werden kann, desto höher die Güte des Elixiers
  • wir EINEN, die Presse, (ver)suchen Wege, dem Druck, der sich entwickelnden Presse, selbst zu entgehen und stattdessen auf die Masse der Presse zu verteilen, woraus die Gestalt der Presse letztendlich hervorgeht
  • die ANDEREN, das Gefäß, bleiben ihrem Weg treu, nämlich immer ihre Gestalt dem Stand der Presse anzupassen, ohne die Notwendigkeit der Gütebewahrung des Elixiers zu vernachlässigen, sind sie es doch, die das Elixir in sich tragen, von Anfang an … mit dem ersten Anziehen des Drucks
  • daher tragen wir EINEN auch ANDERE in uns, als Essenz, als Funken der Idee gemeinsam ein Ziel zu erreichen, wie z. B.  hier  und  hier  beschrieben
  • unsere Suche erreicht ihren Höhepunkt, wenn die ANDEREN an ihre Grenze gelangen die HARMONISIERUNG weiter fortführen zu können
  • ist dieser Höhepunkt erreicht, kann es kein ”besseres” Gefäß geben, als das, welches die ANDEREN dann verkörpern, aber es kann die Güte des Elixirs intensiviert werden, indem wir EINEN, von diesem Höhepunkt an, mehr und mehr dem wahren Fortschritt folgen … und ihn mit unseren Erfahrungen des technologischen Fortschritts vereinen … Erfahrungen, gewonnen aus dem Imperativ des technologischen Fortschritts, der da lautet: Zum Wohle Einzelner, auf Kosten aller, auch der Einzelnen. Irgendwann.
   Ja, das anfangs erwähnte Zitat von Leon Trotsky könnte nun auch hier am Ende stehen, doch stattdessen beende ich diesen Prozess der Kaltpressung des Lebenselixiers mit einer alchemischen Transformation:

Feuer mit Wasser gelöscht,
das Feuer verschwunden,
ans Wasser nun gebunden.
Wasserdampf entsteht.
Nicht länger, voll Pein, geschunden,
doch als neues Bewusstsein
von nun an, auf ewig, verbunden.


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 Dezember 2014      UPDATE   


   Stephen Hawking, einer jener Giganten, auf dessen Schultern wir stehen, um die Welt um uns herum zu verstehen, war bereits Gast in den UPDATES. Nun meldet er sich, unterstützt vom aktuell Machbaren des technologischen Fortschritts, wieder einmal zu Wort und stellt das Ende der Menschheit, unter bestimmten Voraussetzungen, in Aussicht, wie man im  hier   verlinkten Text nachlesen kann:

... ''World-famous physicist Stephen Hawking told the BBC he believes future developments in artificial intelligence (AI) have the potential to eradicate mankind.'' ...

   Die Geister, die wir riefen und immer lauter rufen, sollen demnach die Nemesis ihres Hervorbringers sein. Klingt mal wieder nach bisherigen Denkstrukturen, die in die Zukunft projiziert werden.
Albert Einstein, ein weiterer Gigant in der Arena der realisierten Welt, sagte bezüglich besagter Denkstrukturen einmal:

''Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben.''

   Dieses Zitat düfte dem wahren Fortschritt weit näher sein, als seine berühmte Formel E = m x c². Ebenfalls weit entfernt vom wahren Fortschritt ist folgendes Zitat von Rollo Carpenter, dem Initiator von Cleverbot, welches dem zuvor verlinkten Text entnommen ist:

... ''“I believe we will remain in charge of the technology for a decently long time and the potential of it to solve many of the world problems will be realized,” he said.'' ...

   Wie mag dieses Zusammentreffen zweier Giganten, und eines Zwerges, der vielleicht auf dem Pfad von Gigantismus wandelt, wohl ausgehen, bedenkt man, dass weder Giganten, noch Zwerge, die wahre Rolle des technologischen Fortschritts bisher im GANZEN wahrgenommen haben und immerzu der Ansicht sind, er diene der Menschheit dazu, letztendlich, all ihre Probleme zu lösen ?

   Wer dürfte demnach das Rennen um die Wahrheit des wahren Fortschritts machen ?
Hawkings, in Anlehnung an den  hier  verlinkten Text ?
Carpenter, in Anlehnung an den  hier  verlinkten Text ?
Oder Einstein, der Gozilla unter den Giganten, in Anlehnung an den  hier  verlinkten Text ?

   Ich könnte mir denken, dass die einzige Wahrheit, der es bedarf, um die HARMONIE des GANZEN zu bewahren, weder von Giganten noch von Zwergen in ihrer gesamten Bandbreite erfasst werden kann, sondern einzig von der Diversität von Winzlingen. In gemeinschaftlicher Mühelosigkeit, die dem wahren Fortschritt zueigen ist ... auch wenn dafür der technologische Fortschritt vonnöten ist, nur anders und ANDERS, als bisherige Denkstrukturen es für möglich hielten. Und noch immer so halten.

   Go, Godzilla, go ?!

  Entwächst die Annahme der Beseitigung der Menschen durch ''künstliche Intelligenzen'' nicht eher dem Spiegelbild, welches der Mensch betrachtet, wenn er seinen Fortschritt für seine eigenen Belange des täglichen Lebens nutzt ? Ist es nicht das, wofür technologischer Fortschritt wirklich realisiert wird ? Für die Bewusstwerdung der Angst, die das Spiegelbild umrahmt ?! Der Angst, was werden wird, wenn wir EINEN weiter die ANDEREN bekämpfen und vernichten und mehr und mehr des Potenzials zu HARMONISIEREN durch unser menschliches Harmoniebedürfnis ersetzen.

   Ein literarischer Gigant schrieb einmal:

''Ich glaube nämlich an nichts in der Welt so tief, keine andere Vorstellung ist mir so heilig wie die der Einheit, die Vorstellung, dass das Ganze der Welt eine göttliche Einheit ist und dass alles Leiden, alles Böse nur darin besteht, dass wir einzelne uns nicht mehr als unlösbare Teile des Ganzen empfinden ...''
Hermann Hesse - Kurgast

  Technologischer Fortschritt + Wahrer Fortschritt = Reinventing the Sacred ... ersetzt diese ''Formel'' alsbald manch bisheriges gigantisches Formelwerk ? Und ''dienen'' Giganten somit nicht eher der Inspiration von Winzlingen ... so, wie sich viele winzige ANDERE EINES Giganten ''bedienen'', um die HARMONIE weiterhin bewahren zu können ?


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 Dezember 2014      BEYOND   


  Um darzulegen, dass die Homöopathie wirklich wirkt, sei zur Einstimmung auf das Thema der  hier 
verlinkte Text all jenen empfohlen, die sich tagtäglich in den Medien über das Geschehen in der alltäglichen Realität ”informieren”, zugleich aber die Homöopathie als Hirngespinst und Quacksalberei ansehen.

   Von großer Bedeutung für die Wirkung derart potenzierter Mittel, in denen, laut Kritikern, mit steigender Potenz immer weniger des materiellen Ausgangsstoffes nachzuweisen ist und demnach eine Wirkung eher unwahrscheinlicher wird, ist das sogenannte  Verschütteln  
. Dabei wird mittels kräftiger (Schüttel-)Schläge die energetische Information eines Urstoffes auf ein Medium übertragen. Ein Umstand, der bei den Kritikern gerne für Erheiterung und Kopfschütteln sorgt. Dabei machen Massenmedien, die das Meinungsbild der breiten Masse ihrer Leser bilden, nichts anderes. Nur bedienen sich die Massenmedien nicht der Verschüttelung, im Sinne der Homöopathie durch (Schüttel-)Schläge, sondern der Schlagzeilen … und billigen diesen Schlagzeilen in dem Maße eine Wirkung auf die Massen zu, wie sie die Wirkung der Homöopathie anzweifeln. Und das, obwohl, unterm Strich, in beiden Fällen selbiges geschieht.

  In der Homöopathie werden für akute Störungen körperlicher Abläufe niedrige Potenzen eingesetzt. Je höher dagegen die Potenz, desto chronischer das zugrundeliegende gesundheitliche Problem. In den Massenmedien tauchen neue Schlagzeilen alltäglich auf und beziehen sich auf ein aktuelles Geschehen. Treten gleiche Schlagzeilen immer wieder auf, mitunter gar über Jahre, dann liegt auch hier eine Problematik zugrunde, die auf chronische Unstimmigkeiten hinweist … in Form einer medialen Hochpotenz mittels fortwährender Wiederholung gleicher Schlagzeilen.

   In der Homöopathie verschwindet der Ursprungsstoff mit zunehmender Potenzierung. Nicht mal ein Atom der Quelle bleibt bereits nach wenigen Potenzierungsschritten, mittels (Schüttel-)Schlägen, nachweisbar. In den Massenmedien bleibt vom Ursprungsereignis, auf welches sich Schlagzeilen beziehen, ebenfalls immer weniger an Wahrheitsgehalt über, je mehr Schlagzeilen sich des Ereignisses annehmen … und je länger diese Schlagzeilen in den Medien present sind.

   Verrückterweise geschieht es sowohl in der Homöopathie, als auch in den Massenmedien, dass genau dort das meiste energetische Potenzial sitzt, wo am längsten potenziert wurde, sprich, Hochpotenzen zum Einsatz kommen … obwohl vom Ursprünglichen, von der eigentlichen Quelle, kaum bzw. nichts mehr vorhanden ist.

  In der Homöopathie spielt das Zellwasser eine zentrale Rolle bei der Entfaltung der energetischen Wirkung. Bei den Massenmedien ist es das Bewusstsein. Auch hier ähneln sich beide, denn die Struktur des Zellwassers in einem Körper ist ”der Sitz” von Bewusstsein. Zumal sich die Eigenschaften von Wasser und Bewusstsein sehr  ähneln .

   Sowohl in der Homöopathie, als auch bei den Massenmedien, führt die regelmäßige Einnahme bzw. der regelmäßige Konsum zur Verinnerlichung der Wirkung und zur Bewusstwerdung von Veränderungen. Sei es im körperlichen Befinden, im Fall der Homöopathie, oder im Wahrnehmen des Weltbildes, im Fall der Massenmedien.

  Da offensichtlich die Massenmedien sehr gut wie beschrieben funktionieren und ihre WIrkung auf die Masse nicht verfehlen, muss auch die Homöopathie sehr gut funktionieren und Wirkung zeigen, denn beide funktionieren nach gleichen Prinzipien.

   Verstärkt werden diese Zusammenhänge noch durch ganz andere Schläge, nämlich körperliche Schläge. Je länger jemand den Schlägen von gleicher Hand ausgeliefert ist, desto mehr wird das eigentliche Problem verdünnt bzw. aus den Augen verloren und das energetische Potenzial im Geschlagenen erhöht. Die Problematisierung dergestalt ist der chronisch gewordene Prozess, der letztendlich Bewusstwerdung erfährt, wenn denn das angesammelte Potenzial schließlich auszubrechen vermag … wobei natürlich die Schläge selbst nicht die Lösung sind, so wenig, wie die Massenmedien wirklich informieren und homöopathische Mittel für sich allein zu heilen vermögen.

  Diesen Zusammenhängen begegnen wir tagtäglich. Wir lesen in den Massenmedien über körperliche Gewalt und andere wiederkehrende Ereignisse. Weltbilder werden dadurch geformt und so für wahr angesehen was Schlagzeilen uns alltäglich vor Augen führen. Warum nur hat es dann die Homöopathie so schwer sich durchzusetzen ? Warum ziehen die Massenmedien, mit immer gleichen und wiederkehrenden Schlagzeilen, dermaßen über die Homöopathie her, obwohl die Massenmedien der Homöopathie so ähnlich sind ? Auf der einen Seite die Wirkung für eigene Zwecke einsetzend, auf der anderen Seite sie jedoch gänzlich leugnend  und ins Lächerliche ziehend.

   Warum liest man in den Massenmedien nichts davon, was der Masse auch zugute käme, wie zum Beispiel den  hier 
verlinkten Text über das Ausmaß der Wirksamkeit der Homöopathie, schließlich ist Krebs doch seit langem schon ein massentaugliches Thema ?! Dieser verlinkte Text beginnt wie folgt:

”Homeopathy cures “like with like” by imitating nature … ” ...

  Natürlich, da fällt es mir doch wieder ein … Wasser und Bewusstsein … ‘like-likes-like’ … es ist doch wirklich offensichtlich ... wie man noch einmal  hier  
nachlesen kann ... oder auch  hier  .

   Das Wasser war in bisherigen Ausführungen immer wieder Thema … auch wenn es in den Massenmedien nicht derart thematisiert wird, sogar eher stiefmütterlich, wie die Homöopathie selbst, behandelt wird. Wahrscheinlich sind wir auch nur Zeuge eines Krankheitsverlaufs, der inzwischen derart reichlich energetisches Potenzial angesammelt hat, dass die Einleitung einer Heilung unmittelbar bevorsteht ?! Vielleicht schreien die Schlagzeilen all der Medien etwas ganz anderes in die Welt hinaus ?! Vielleicht geht es gar nicht so sehr um das, was in den Schlagzeilen steht bzw. in den Texten, die sie anpreisen, sondern vielmehr um das, was zwischen den Zeilen steht ?! Vielleicht benötigt die Homöopathie gar keine Hilfe und ist gar nicht auf die Akzeptanz in den Massenmedien angewiesen ?! Wahrscheinlich sind es die Medien selbst, die ein Krankheitsbild zum Ausdruck bringen und es nur so zum Ausdruck bringen können, weil das eigentliche Problem inzwischen dermaßen chronisch ist, dass mit allen möglichen Potenzen an einer Ausheilung gearbeitet wird, ganz im Sinne folgender Zitierung:

... ''Die homöopathische Arznei heilt, weil die Arznei dem kranken Organismus seine Krankheit in einem äußeren, ähnlichen Objekt darstellt. Erst der Gedanke, daß die Homöopathie eine Darstellungstherapie ist, macht Hahnemanns Ansatz begrifflich konsistent.'' ...   Quelle  


   Oder anders ausgedrückt: Sowohl die Homöopathie als auch die Massenmedien benötigen zur Entfaltung ihrer eigentlichen Wirkung das Potenzial, welches sich im Laufe der Zeit zwischen dem innewohnenden Wesen(tlichen) einer Verkörperung und dem äußeren Erscheinungsbild der Verkörperung angesammelt hat, sich als Symptome eines Ungleichgewichts äußernd. Die Freisetzung dieses Potenzials stellt die Energie zur Verfügung, die zur Ausheilung der Entfremdung, des Erscheinungsbildes vom Kern, notwendig ist ... und durch den Einsatz der Homöopathie bzw. der Massenmedien ermöglicht wird ... in Form der Bewusstwerdung der Entfremdung.


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 Dezember 2014      UPDATE   


   Das Kapital, im letzten Kapitel der Pubertät, welche in der Menschheit Ausdruck findet, ist auch weiterhin rastlos auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, um die Notwendigkeit der Maximierung, der damit einhergehenden Problematisierung eines wesentlichen PROBLEMS, zu realisieren. Ausgeführt wird dieses Vorhaben von der Vielgestalt all der Gesellen, die der Zeitgeist um sich versammelt. Von einem solchen Gesellen ist im  hier   verlinkten Text die Rede:

... ''Was Steinmeier hier vorschlägt, ist ein Bündnis von Politik und großem Geld gegen die Bevölkerung, die den neuen Kriegskurs mit großer Mehrheit ablehnt. Ein solches Bündnis, das die Reichen und die Mächtigen gegen die Mehrheit vereint, ist zutiefst undemokratisch.'' ...

  Man hört und liest in den Medien ja in letzter Zeit so allerhand, was mit militärischen Eskalationen unterschiedlichen Ausmaßes in Verbindung gebracht werden kann. So stellt auch Steinmeier in seiner Rede fest:

... ''Er könne sich in seiner „gesamten politischen Biographie an keine Zeit erinnern, in der internationale Krisen in so großer Zahl, an so vielen Orten der Welt, von so unterschiedlicher Natur, und das alles gleichzeitig auf uns eingestürmt sind wie heute.“'' ...

   So ist das nun mal in der Pubertät, in der das Gesamtbewusstsein allen Lebens hin und her gerissen ist, zwischen der Last eines Erbes, den Traditionen, sprich, bisherigen Gewohnheiten, und all den neuen Möglichkeiten, die sich am Horizont abzeichnen. Daraus hervorgehende Unsicherheiten ziehen allerhand widersprüchliche Handlungen nach sich. Davon können nicht nur Eltern pubertierender Jugendlicher ein Lied singen, erst recht, wenn gänzlich gegensätzliche Vorstellungen über den weiteren Werdegang des Nachwuchses vorliegen.

  Aus Sicht der Wirtschaft ist die Geschichte eh wieder an einem Punkt angelangt, an dem sich Vergangenes mit Gegenwärtigem zu reimen vermag. So steht  hier  
:

... ''
This year witnessed the bottom of one of several components of the 120-year cycle of inflation and deflation.  The cycle to which I’m referring is the 24-year cycle.  Of particular relevance is that this cycle answers to the cycle of war.'' ...

   Offensichtlich wird weltweit ordentlich auf jedweden Busch geklopft, ins Horn gestoßen, oder sonstwie auf die Pauke gehauen, um zu demonstrieren, dass einem die Solistenrolle sehr gut stehen würde. Nur, wie im folgenden BEYOND ersichtlich, ist das so eine Sache mit den Solisten ... erst recht, wenn dieser der Meinung ist, die ganze Welt würde sich nur um ihn drehen ... Pubertät, sag' ich doch ...

Hubris calls for nemesis, and in one form or another it’s going to get it,
not as a punishment from outside but as the completion of a pattern already started.
Mary Midgley


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 Dezember 2014      BEYOND   


   Leben ist Begegnung.
Krieg ist das Aufeinanderprallen von Gegnern.
Krieg ist das Unvermögen sich gemeinsam, trotz verschiedener Größen, auf Augenhöhe zu begegnen.
Krieg ist Expansion, auf Kosten der Beziehungen, die in der Begegnung geknüpft wurden.


   Krieg ist dem Leben als Ganzes fremd.
Krieg ist kein Produkt des Lebens.
Krieg ist einzig Symptom des Mangels dem Leben begegnen zu wollen.


   Krieg ist keine Ausgeburt von Herrschenden.
Krieg zieht ein in das Leben durch die Geburt von Beherrschbarem.
Krieg beginnt nicht mit der  Schlacht von Heeren  
, sondern vielmehr durch die Verheerlichung (!) der Lebensgemeinschaft, mittels gesellschaftlicher Normen und damit einhergehender Erwartungen und Produkte.

   Was im Großen seinen Lauf nimmt, begann bereits viel eher im Kleinen.

  Der Ton macht die Musik, so sagt der Volksmund. Leider fügt er nicht hinzu, dass nur gemeinsam wohlklingende Musik zu erklingen vermag. Gemeinschaft ist die Summe aller Töne. Wohlklang indes die Beziehung dieser Töne zueinander und damit mehr als die Töne allein. Musik ist die Geschichte dieser Gemeinschaft … vom ersten Ton an.

  Kriegstrommeln sind die zyklische Abfolge von Tönen, die keinerlei Beziehung miteinander pflegen. Kriegstrommeln verkünden den monotonen Rhythmus einer Gesellschaft. Ein Rhythmus, der umso mehr zur gewohnten Hintergrundsberieselung wird, je weniger gemeinsame Beziehungen bestehen, und je weniger an noch bestehenden gemeinsamen Beziehungen angeknüpft wird.

   In einer Philharmonie, der gemeinsamen Darbietung von wohlklingender Musik, kann es nur einen Solisten geben, nämlich die Philharmonie selbst. In einer Gesellschaft dagegen will ein jeder auf die eigene Pauke hauen.

  Was also tun, wenn Krieggetrommel ertönt ? Ein Friedenskonzert organisieren ? Umgeben vom Trommelradau ? Gemeinschaft demonstrieren ? Gleichgesinnte zusammentrommeln, um dergestalt, scheinbar gemeinsam, inmitten der Gesellschaft, Einheit zu zeigen ?
  • Kann eine Gesellschaft überhaupt Gemeinschaft demonstrieren, wenn diese Gesellschaft ihren Alltag im Takt von Trommeln gestaltet ?
  • Kann eine Gesellschaft Gemeinschaft demonstrieren, wenn Paukenschläger tagtäglich ihren eigenen kleinen Krieg untereinander austragen, bezüglich, wer denn nun die größte, beste, hippste, teuerste Pauke hat ?
  • Kann eine Gesellschaft Gemeinschaft demonstrieren, wenn bestehende Gemeinschaften der Schaumschlägerei bezichtigt werden ?
  • Kann eine Gesellschaft Gemeinschaft demonstrieren, wenn Anderen die Schuld gegeben wird, und von hier unten nach dort oben gezeigt wird, zur Spitze, zur Führung, zur Elite, zu einem Prozent von Hundert ?
  • Kann eine Gesellschaft Gemeinschaft demonstrieren, wenn die Gesellschaft nicht einmal ihre Kinder liebevoll zu umarmen vermag, zugleich aber Andere lautstark der Kriegstreiberei bezichtigend ?
  • Kann eine Gesellschaft Gemeinschaft demonstrieren, indem sie ihr eigenes Spiegelbild in tausend Scherben zerschlägt, in der Annahme, dadurch ändere sich das Wahrnehmungsvermögen der sich spiegelnden Gesellschaft ?
  • Kann eine Gesellschaft Gemeinschaft demonstrieren, indem das gesellschaftstaugliche Austragen alltäglicher kleiner Kriege zunehmend auf die Spitze getrieben wird ?
  • Kann eine Gesellschaft Gemeinschaft demonstrieren, wenn ihr Wohlstand nach mehr Action verlangt, aber Aktionen ausbleiben wahre Größe zu zeigen ?
  Natürlich kann man nicht alle Menschen in einen Sack stecken und diese Säcke in die Sackgasse gesellschaftlicher Lebenswege stellen, ohne selbst den Mut aufzubringen wirklich ehrlich zu sich selbst zu sein, und für sich selbst zu erkennen, dass man selbst auch, hier und da und dort, an mehreren persönlichen Fronten kämpft. Seit Jahren schon. 
 Das Leben als Ganzes aber sitzt in einem gemeinsamen Boot  
. Daher zeigt sich der wesentliche Unterschied zwischen einer Gesellschaft und einer Gemeinschaft in ihrem Vermögen einander zu begegnen. Die Steigerung von Mut bedeutet nicht mutiger zu sein als Andere. Die Steigerung zeigt sich in der Demut dem gemeinsamen musikalischen Werk gegenüber. Verschmelzen Demut und Musik letztendlich miteinander, erklingt Stille, wie kein Ton allein sie zu vermitteln vermag. Manche nennen es auch Leere.

  Überall dort, wo demonstriert werden darf, es gar als Grundrecht angesehen wird, ist Frieden nicht möglich. Auch dort nicht, wo nicht demonstriert werden darf und die Teilnahme an Demonstrationen, mitunter, mit dem Tode bestraft wird. Die Wahrheit, und damit der wahre Grund für Kriege aller Art, liegt, wie so oft, wenn nicht sogar immer, irgendwo dazwischen. Irgendwo dort, wo jeder Einzelne eben nicht aus eigenem Vermögen seiner menschlichen Verkörperung zu demonstrieren vermag, was es bedeutet Mitglied der Gemeinschaft des Lebens zu sein, in der kein Einzelner den Ton angibt.

Die Gesellschaft kommuniziert, um Bedürfnisse zu schaffen und zu befriedigen.
Die Gemeinschaft kommuniziert, um Bedürftigkeiten zu klären und aufzulösen.
Wolfgang Jensen

   Gemeinschaft, im Sinne der Philharmonie, bedeutet somit nicht vor dem Weihnachtsbaum gemeinsam ein paar Lieder zu trällern, aber zugleich davon überzeugt zu sein, dass das größte Paket unterm Baum für einen selbst ist …


   Ob Krieg oder nicht, liegt somit in den ”Händen” all jener Bootsinsassen, die wir ALLE sind. Der Ozean ist das Bewusstsein ALLER. Der Wind ist unsere gemeinsame Herausforderung …


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 Dezember 2014      BEYOND   


   Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu, während zugleich der Zenit der Unordnung näher rückt. Ein letzter Wachstumsschub der Erde, des Universums und des ganzen Restes ? Der Höhepunkt pubertären Aufbegehrens ? Der Aufbruch in das Terrain der neuen Sonne ?
Die Schlagzeilen der letzten Monate, egal, aus welchem Bereich des menschlichen Treibens, lassen im Grunde immer deutlicher werden, dass die Verkettung bisheriger Probleme sich kaum noch weiter in die Länge ziehen lässt.
Das Verhältnis zwischen West und Ost steht einmal mehr im Mittelpunkt, welcher Europa ist. Und während der Rubel Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist es der Dollar der eher näher betrachtet werden sollte.
Der technologische Fortschritt schreitet munter voran. Software beherrscht unsere Sprachen immer besser, während wir Menschen die Besonderheiten unserer Sprachen immer mehr verlernen.
In unsere Wohnungen ziehen Siri,  Eugene  und  Alexa  ein, die wir mit einem  HAL  - LO aktivieren können, um in deren Gesellschaft den Sinn des Lebens zu ergründen.
Jeder kann bald Dinge drucken, die unser Leben noch einfacher machen. Autos parken alleine ein oder fahren ganz von selbst. Apps sorgen für immer mehr H-app-iness. Alles hört auf unser Kommando.
Immerzu scheinen wir noch immer auf der Suche nach Führung zu sein. Nach jemandem, dem man gehorsam folgen kann. Der uns EINEN durch die Höhen und Tiefen zunehmender Komplexitäten zu leiten vermag.
Ja, der Wahnsinn der Normalität hat offensichtlich seinen Preis, der sich, paradoxerweise, nicht mit dem Sinn des Lebens begleichen lässt. Dieser Preis übersteigt längst mehrstellige Trillionensummen. Mit Daten und Statistiken wird daher munter weiter jongliert. Hauptsache es wird und bleibt Normalität, was vor gar nicht allzu langer Zeit noch unmöglich schien.

  Natürlich bleibt all das nicht ohne Folgen, schließlich dient diese ganze Problematisierung, in Form der Verkettung von Problemen, doch der Bewusstwerdung des eigentlichen PROBLEMS. Und nein, dieses PROBLEM ist nicht damit gelöst, dass der Erdölpreis nun fällt und manch einer von uns EINEN sich Gedanken machen muss, was er mit dem gesparten Geld nun alles kaufen kann, wo doch zudem gerade Weihnachten ist. Wozu sonst ist Konsum denn da, wenn nicht zur massentauglichen Bewahrung des Anscheins von Normalität ?

   Doch kann wirklich Bewusstwerdung die Folge des zunehmenden Wahnsinns sein, der unsere Realität ist, bedenkt man, was der Zeitgeist mit seinem treuen Gefolge bereits alles für Pläne für die Zukunft, nah, wie fern, schmiedet ? Wie soll diesem Wahnsinn Einhalt geboten werden ? Von wem ? Und auf wessen Kosten soll dieses geschehen ?
Nun, die kommenden 12 Monate dürften reichlich Gelegenheit bieten, um auf diese Fragen Antworten zu finden ... an Stellen, wo bisher niemand zu suchen gedachte.

   Nicht nur das Klima ist im Wandel, auch die realisierte Welt selbst ... bis an die Grenzen des Universums. Und so manche Überraschung bezüglich derer, die am Wandel maßgeblich beteiligt sind, wird sich offenbaren, im  Kleinen  
, wie im  Großen  , im kosmischen Ausmaß gar.
Das Jahr 2015 dürfte das Jahr werden, welches hinsichtlich neuer Möglichkeiten der Weltanschauung, in der Tat, einzigartig sein wird ... und obendrein einzigartig bleiben wird. Für ALLES, was danach folgen wird. Zumindest bezogen auf den aktuellen kosmischen Problematisierungs- und Auflösungsprozess. Denn Bewusstsein vermag mehr zu ermöglichen, als technologischer Fortschritt je realisieren kann ...

   Wie dem auch sei ... auf alle Fälle wird im Laufe des Jahres 2015 mein Roman Ich LIEBE meinen Tumor verfügbar sein, sich des eigentlichen PROBLEMS annehmend, welches letztendlich zu all dem führen musste, was 2015 auf die Spitze getrieben wird. Zwecks Bewusstwerdung dessen, was ich in den zurückliegenden Monaten immer wieder mit Reinventing the Sacred beschrieb ...

    In diesem Sinne ... bis nächstes Jahr !


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