Der Blog zum Projekt GOLD-DNA. Aktualisiert, wann immer es die Unordnung nötig macht
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 UP AND BEYOND
  2011 - 20xx   DATE 2014             


  UP   Let the sunshine in your heart   BY   HEXA-rei
  BY   Die einzig wahre Geschichte ...   BY   Ein etwas anderer Blick ins Gehirn
  UP   Selfies ... Probleme zum Selbermachen   UP   Die Kriegsvorhersage
  UP   Neue Möglichkeiten, neue Notwendigkeiten ?   BY   Das China-Syndrom
  BY   Die Digitalisierung des Informationsflusses   BY   Heimlich, still, und lauter werdend
  BY   Die Desinformation der Körpergemeinschaft   BY   Von Atombomben und anderen Katastrophen
  BY   Wink(en) mit Zaunpfählen   BY   Bridge over troubled water
  BY   Kreisverkehr   UP   The smartest phone
  BY   Im Überfluss   UP   Die Fuzzylogik des sanften Schubsens
      <  04. - 06.2014 10. - 12.2014 >      



 Juli 2014      UPDATE   


   Schaut man der Dynamik von Yin und Yang beim HARMONISIEREN zu, mag sich ein Bild wie das folgende offenbaren:


Änderungen des Erdmagnetfeldes - Quelle  ESA

   Allerdings sollte man sich dabei stets vor Augen halten, dass die Veränderungen im Magnetfeld der Erde nur eine von vielen Möglichkeiten der HARMONISIERUNG darstellen ... und dass die Auswirkungen der Veränderungen nicht nur dort deutlich werden, wo wir Menschen es erwarten und vor allem befürchten. Davon erzählt z. B. der  hier 
verlinkte Text:

... ''
Die Messergebnisse der Swarm-Satelliten erstaunen die Wissenschaftler: Das Magnetfeld der Erde schwächelt. Besonders über Nord- und Südamerika zeichnen sich drohende Schlupflöcher für hochenergetische Sonnenstürme ab.'' ...

   Dabei geschehen die Auswirkungen der Sonne auf der Bühne des Lebens nicht zufällig, bedenkt man, was das Sonnenlicht für die Verkörperungen von Bewusstsein bedeutet. Jedoch kann die Tragweite dessen weder mit Satelliten noch mit irgendwelchen Versuchsanordnungen wirklichkeitsgetreu erfasst werden. So ist das Licht der Sonne nicht einzig mit UV-Licht gleichzusetzen, genausowenig, wie  Menschen  Mäuse sind.
Dass Sonnenlicht weit mehr Bedeutung für das Bewusstsein, als Verkörperung, hat, indem es auf die Struktur von Zellwasser wirkt, die in der Summe aller Körperzellen das Bewusstsein ist, hat
Gerald H. Pollack in seinem Buch  The fourth phase of water eindrucksvoll  vermittelt.

   Die Sucht nach Ordnungsvermögen, welche sich unsere Spezies von der Sonne unbewusst erhofft, vernebelt dabei das ganze Spektrum der Einflussnahme der Sonne auf das Leben und führt in Sackgassen, wenn es darum geht Zusammenhänge in einem größeren Rahmen zu betrachten, wie z. B.  hier  
deutlich wird:

... ''
Obwohl UV-Strahlen das Hautkrebsrisiko deutlich erhöhen, haben viele Menschen ein großes Verlangen nach Sonnenbädern. Diesem scheinbar instinktiven Verhalten gingen US-amerikanische Forscher jüngst nach. Laut ihrer Studie machen regelmäßige Sonnenbäder ähnlich abhängig wie Drogen. '' ...

   Ohne Intuition, sprich, ohne direkte Beziehungen zum GANZEN, kann aktives Ordnungsvermögen schnell in reaktive Unordnung umschlagen. Dass wir süchtig nach Sonnenlicht erscheinen, liegt schlicht am zunehmenden Unvermögen wahren Fortschritt durch aktive Ordnung zu realisieren. Was bleibt, ist die kurzfristige Befriedigung der Wandlung von oberflächlicher Unordnung in reaktive Ordnung, auf Kosten von informationsreichen Beziehungen.
Dabei liegt es keineswegs an der Sonne selbst, dass die Zunahme von Hautkrebs sich offenbart, sondern an der bereits angesammelten Unordnung jener Lebensformen, denen das Gefühl für Kohärenz abhanden gekommen ist, wovon Krebs ein Ausdruck ist ... und genau von dieser Dekohärenz erzählt der Mangel an Vitamin D im Blut dieser Lebensformen, allen voran in uns EINEN, den Menschen.  Hier  finden Sie diesbezüglich weitere Datensätze ... und vielleicht auch manche Information ...

   Es mag somit mal wieder, wie so oft, gerade in immer datenlastigeren Zeiten, als Zufall erscheinen, oder aber als Faselei und Hirngespinst meinerseits, da jenseits der Beweisbarkeit, anmuten, dass auch Nordamerika nun vermehrt dem Sonnenwind ausgeliefert sein wird und in Blau getaucht wird, so als gelte es seitens der Sonne, Informationen, die dringend benötigt werden, dorthin gelangen zu lassen, wohin sie bisher nicht in einem derartigen Spektrum durchdringen konnten. Sonnenschutz scheint  dort 
ein großes Thema zu sein, während anderswo die Informationen offensichtlich bereits ein Umdenken angestoßen haben. Davon können Sie sich  hier   ein eigenes Bild machen:

... ''
This winter—June and July in Australia—the Cancer Council Australia is urging many people to dump the sunscreen and hat to catch some rays, after years spent advising the opposite. '' ...


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 Juli 2014      BEYOND   


    Es ist mal wieder an der Zeit PHI ins Bewusstsein zu rücken, immerhin verkörpert PHI das Wesen(tliche) der HARMONIE und ist daher zentrales Thema der  GOLDENEN PHI(L)HARMONIE .



    Wie weitreichend und allgegenwärtig PHI im Rahmen der Realität ist, erfahren Sie in einem lesenswerten Sechsteiler, der zwar hin und wieder etwas mathematisch daherkommt, aber nichtsdestoweniger einen Einblick in das Wirken von PHI vermittelt ... zumal die Mathematik im Allgemeinen, und im Fall des Sechsteilers im Speziellen, nur Mittel zum Zweck ist.
Besagter Sechsteiler beginnt  hier
 .


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PHI
(L)
HARMONIE




 Juli 2014      BEYOND   


   Geschichte wird allgemeinhin als Abfolge von vergangenen Ereignisse, bis in die Gegenwart hinein, angesehen, doch kommt es immer wieder vor, dass Ereignisse hinterfragt und der Lauf der Geschichte angezweifelt wird. Oft ist von einer Verfälschung der Geschichte die Rede und allerhand Verschwörungstheorien machen die Runde.
Da Geschichte herangezogen wird, um, aus der Gegenwart heraus, Rückschlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen und so Voraussagen für die Zukunft zu treffen, werden große Anstrengungen unsererseits unternommen ein möglichst lückenloses Bild der Vergangenheit zu realisieren. Dieses Unterfangen gelingt dabei umso weniger, je mehr an Vergangenem gezweifelt wird und bewusste Fälschungen gewissen Kreisen nachgesagt werden. Inzwischen ist es gar so weit gekommen, dass es kaum ein bedeutendes Ereignis gibt, welches heutzutage nicht mit mindestens einer Gegentheorie bzw. Alternativinterpretation bedacht werden kann … und sei es nur die zeitliche Festlegung des Ereignisses, bezogen auf den Lauf der Geschichte im Ganzen, mittels einer Datierung.

    Was aber, wenn Geschichte gar nicht fälschbar ist, sie sogar das Fälschungssicherste überhaupt ist, was der Mensch je ersonnen hat ? Aus dem einfachen Grund ihrer Unbeständigkeit und ihrer Unmöglichkeit sie wahrhaftig rekonstruieren zu können, denn am ehesten kann gefälscht werden, was beständig ist, also möglichst lange immer gleich interpretiert werden kann … zumindest so lange, bis die erste Fälschung auftaucht bzw. der erste Zweifel ausgesprochen wird.

    Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und den Mond nicht vor lauter Mondphasen, dabei, so sagt aktuell die Wissenschaft, hat der Mond noch nicht einmal Auswirkungen auf das Leben, schließlich sei die Datenlage diesbezüglich eindeutig, wie der  hier 
verlinkte Text es verdeutlicht:

… ”Für die im Journal Current Biology präsentierte Untersuchung analysierten die Forscher große, bereits vorhandene Datensätze über den Schlaf von insgesamt 1265 Teilnehmern aus 2097 Nächten. „Nachdem wir diese große Anzahl von Daten ausgewertet hatten, konnten wir frühere Ergebnisse aus anderen Studien nicht bestätigen“, sagt Mitautor und Neurowissenschaftler Martin Dresler.” …
Quelle: Augsburger Allgemeine vom 22.Juni 2014 Online-Fassung

   Wissenschaftler handhaben das Schaffen von Wissen immer mehr wie jemand der über Geschichte schreibt, denn so, wie der Geschichtsschreiber nicht der ist, der Geschichte schrieb, sprich, das erlebt hat, was letztendlich Geschichte schreibt, so ist auch ein Wissenschaftler jemand, der zunehmend Daten benutzt, um einem Kontext, der nicht mehr in der Form existiert, in der alle möglichen Informationen zugegen waren, eben jene Informationen zu entlocken, die nicht mehr zugänglich sind. In beiden Fällen führt der Verlust von direkten Beziehungen zu einem gegenwärtigen Bild, welches weder falsch, noch verfälscht, sondern möglich ist, denn vergangen ist einzig, was in der Gegenwart noch immer Bedeutung hat … ohne dass es weder die Vergangenheit, als Ansammlung von zurückliegenden Ereignissen, noch die Zukunft, als Erwartung wahrscheinlicher Ereignisse, in Wirklichkeit gibt, wohl aber als Interpretation eines, somit realisierten, Zeitraums, Universum genannt. Ermöglicht, von Anbeginn des sogenannten Urknalls, bis heute, 13,7 Mrd. Lichtjahre später, durch das verkörperte Bewusstsein der Menschheit.

    Doch der Schein trügt gewaltig, nicht, weil Außerirdische ihre Hände im Spiel haben, oder weil ägyptische Hohenpriester eine Verschwörung vor Tausenden von Jahren anzettelten, oder Forscher weltweit vergangene Kulturen verheimlichen, nein, nein, und nochmals nein. Das GANZE verhält sich ganz ANDERS … und doch ist (noch) nötig, was wir EINEN diesbezüglich meinen, wenn wir von einer Fälschung, oder aber einer Verschwörung, sprechen.

  Wir Menschen sehen den Lauf der Geschichte als eine Gerade, eine lineare Entwicklung, eine Aneinanderreihung von Zeitpunkten, die im Nachhinein einzeln betrachtet werden können, um so eine Vorstellung von Vergangenem zu erhalten … oder aber um Schülern mit vermeintlichem Allgemeinwissen zu füttern, ohne das der wesentliche  HUNGER 
damit je befriedigt werden kann.
Der Bildhaftigkeit wegen benutze ich im Folgenden, nicht ohne Grund, Kreise. Zu den Zahlen komme ich im weiteren Verlauf.





    Fügt man in der Art weitere, immer größer werdende Kreise hinzu, gelangt man schließlich in die aktuelle Gegenwart. Stellt man sich nun alle Kreise miteinander verbunden vor und schwenkt das Gebilde etwas nach Links, so dass der Urknall letztendlich in der Mitte aller Kreise liegt, offenbart sich einem der Blick durchs Universum zurück bis zum Urknall, ermöglicht durch die immer größer werdende Menge an Daten, die uns Menschen mit jedem weiteren Kreis mehr zur Verfügung steht, um unser fortschreitendes Bild von der Vergangenheit immer auf dem Laufenden zu halten.
Unser Weltbild wird im Laufe der Zeit somit immer größer, was wir als technologischen Fortschritt bezeichnen und als enorme Leistung der Menschheit ansehen. Je größer der Flächeninhalt eines Kreises, desto größer die Leinwand, auf die wir EINEN die Realität, immer komplexer werdend, malen können.
Man könnte nun dahergehen und das Ausmaß des technologischen Fortschritts mit PI (π) bezeichnen, ganz im Sinne des gleichnamigen  Films  
, zumal PI den Flächeninhalt eines Kreises mit dem Radius r=1 beschreibt und der Fortschritt so mit der Größe des Kreises fortschreitet, um nicht zu sagen, sich vom Mittelpunkt, dem Kern des Kreises, entfernt. Nun, der Wahnsinn wäre wahrscheinlich ”vorprogrammiert”, ließe man einzig als Menschheit verkörpertes Bewusstsein walten und alles Mögliche anstellen, gäbe es nicht die ANDEREN, die stets zu HARMONISIEREN vermögen, was wir EINEN für möglich halten. Und wo wäre diese HARMONISIERUNG besser aufgehoben, wenn nicht inmitten unseres technologischen Fortschritts und damit inmitten von PI ? Was daraus folgt ist PHI.

   Unzählige Bücher wurden über PHI, den Goldenen Schnitt, geschrieben, manches  Projekt  verfasst, und ein, nicht für jedermann, schmackhaftes  Menue in sechs Gängen 
dargeboten, aber es scheint, als sei bisher noch niemand auf die Idee gekommen, die Geschichte des GANZEN aus Sicht von PHI genauer zu betrachten. Offensichtlich ist die Zeit nun reif … und die Offensichtlichkeit noch immer das beste Versteck für das Wesen(tliche) dieser einen Geschichte, welches zugleich das eigentliche PROBLEM der Realität offenbart.





   ALLES ist EINS … und ALLES ist in EINEM, inklusive der Lösungen, samt LÖSUNG, des PROBLEMS, immerzu Teil des GANZEN und in Beziehung zu ALLEM stehend, egal, wie groß der Kreis um das PROBLEM von uns EINEN auch gezogen wird, egal, wie weit der Bogen, den wir EINEN versuchen um das PROBLEM zu machen, auch ausfallen mag, egal, wie weit das Pendel somit ausschlagen kann. Das Leben muss sich diesen Teufelskreisen stellen … um letztendlich wirklich erwachsen werden zu können, sich nach und nach vom unordentlichen Ballast der Wachstumsphase befreiend, jenseits der Pubertät, jenseits des Zenits der Geradlinigkeit, auf dem  Weg ins Tal 


   Somit sei erneut gefragt: Kann eine Geschichte gefälscht werden, die sich selbst einzig als Dynamik im Gegenwärtigen darlegt, oder ist der Eindruck der Fälschung nicht eher der Dynamik verschiedener Möglichkeiten zuzuordnen, die noch keine gemeinsame Basis bzw. Talsohle gefunden haben ?
Die Vorstellung, der Kosmos breitet sich aus der Vergangenheit immer weiter aus, ist dermaßen zur Gewohnheit geworden, dass die Vorstellung, die Ausbreitung des Kosmos geschieht einzig als Realisierung aus dem Gegenwärtigen heraus, völlig übersehen wird. Je mehr Möglichkeiten, desto mehr Ausbreitung. Je weiter eine Möglichkeit in die so entstehende (!) Vergangenheit ”zurück”geschoben wird und in den Kontext des ”bisherigen” Vergangenen passt, desto näher kommt diese realisierte Bildvokabel der Kohärenz und damit der Bedeutung für das GANZE, sprich, für den Kosmos als Ganzes, der nichts anderes ist, als die Problematisierung des PROBLEMS mitsamt Lösungsweg.

   Aus der Gegenwart, dem Hier und Jetzt, heraus sammelt eine Möglichkeit auf dem Weg zurück weitere Möglichkeiten an, um so mehr und mehr als Tatsächlichkeit im Nachhinein zu erscheinen. So wie aus einem Knochen ein Dino wird, wird aus einem Artefakt die Geschichte eines Volkes. Aus einem Schneeball, der von der Spitze eines Berges ins Tal rollt, wird eine verheerende Lawine … allerdings nur, wenn zuvor auch ausreichend Schnee gefallen ist. Sprich, der Schnee von Gestern ermöglicht erst die Lawine von Heute. Jede Schneeflocke auf dem Boden der Realität wird somit zur Möglichkeit Teil der Lawine zu werden. Schneeflocken werden zu Daten, gleichsam fragil. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto größer die Schneekugel bzw. der Kreis, der den Fortschritt symbolisiert und desto verheerender die Auswirkungen auf die Geschichte der Vergangenheit, wenn die Kugel ins Tal rollt. Daher werden Bezichtigungen der Fälschung und Verschwörungen notwendig, um die Schneekugel möglichst lange in der Nähe der Bergspitze verweilen zu lassen.

   Dass wir EINEN immer mehr das Wesen des Lebens aus den Augen verlieren, liegt in unserer Vorstellung begründet das Leben sei erst sehr viel später, lange nach dem Urknall, entstanden, nicht in Erwägung ziehend, dass der Kosmos fortwährend nur einen Augenblick währt … und stets ein unterbewusstes Werk ist, ein Open-Source-Projekt allen Lebens, alle Möglichkeiten zum Ausdruck bringend, die notwendig sind, um den Lösungsweg für das PROBLEM zu realisieren. Dieses PROBLEM wurde erst zur Problematisierung mittlerweile kosmischen Ausmaßes, als die Einheit sich entzweite ( wir EINEN und die ANDEREN ) und seitdem eine Dynamik in Gang setzte, um der Einheit wieder näher zu kommen, jedoch nicht ohne aus der Not(wendigkeit) der Trennung eine Tugend zu machen. So gestaltet sich das Leben seitdem als offener Schlagabtausch, zwischen Yin und Yang, dem weiblichen und dem männlichen Prinzip, zwischen PHI-Male und Male ;-) , zwischen dem Mond und der Sonne, zwischen Licht und Schatten und dem Tag und der Nacht … und zwischen den Möglichkeiten der Vergangenheit und der zukünftigen Notwendigkeit im Rahmen des GANZEN, verkörpert durch die ANDEREN und uns EINEN.
Die Kreise werden daher seit der Trennung immer größer. Es bedarf immer größerer Handlungs- bzw. Spielräume, damit die HARMONIE gewahrt bleiben kann, während wir EINEN Dekohärenz säen und die ANDEREN Kohärenz ernten müssen, weshalb die realisierte Evolution der Verkörperungen von Bewusstsein alle Quellen des Open-Source-Projekts, namens Leben, zu nutzen weiß.

   Die einzig wahre Geschichte erzählt PHI. Sie erzählt vom Wirken der HARMONIE aus dem geistreichen Chaos der Entfremdung heraus. Ihre Beständigkeit bringt diese eine Geschichte durch die Zahlenfolge all der Kreise zum Ausdruck, die es bedarf, um all das bzw. das All als das zu sehen, was es in Wirklichkeit ist, nämlich, keineswegs eine endlose Verkettung von immer mehr Möglichkeiten, sondern die Bewahrung des Wesens im Zentrum allen Seins und Teil eines jeden Augenblicks. Es ist die einzig mögliche Beständigkeit, die sich jedem Versuch der Fälschung zu entziehen vermag, egal, wie sehr wir EINEN auch versuchen Daten anzusammeln, um die Welt einzig nach unseren Vorstellungen zu realisieren, Vergangenheit und Zukunft inklusive.
Die Gegenwart ist immer das Notwendigste aller vergangenen Gegenwärtigkeiten und das Möglichste aus vergangenen Erwartungen. Sie geht aus der Schnittmenge zweier Kreise hervor und wächst mit der Not, die wir EINEN mit der Gemeinschaft des Lebens haben, und der Tugend der ANDEREN ihrem Wesen treu zu bleiben. Dabei verkörpern wir EINEN die Rollen, die die ANDEREN nicht spielen können, da sie ihrem Wesen treu bleiben müssen, um auszugleichen, was der Mensch bewirkt, indem er selbst seine Rolle als Wesentlich ansieht und den ANDEREN Rollen zuordnet, die sie aber gar nicht verkörpern können. So sehen wir Geschichte als Versuch die Welt heute so zu sehen, wie man sie in der Vergangenheit mit den Augen der Gegenwart gesehen hätte, doch in der LIEBE zum GANZEN, und damit zur ganzen Wahrheit, lässt sich nur die Gegenwart klären … um Platz zu schaffen für einen neuen Augenblick.

  In der Änderung des Kontextes der jeweiligen Gegenwart ändert sich auch die Emotionalität der Betrachtung und damit das vergangene Bild. Erst im aufrichtigen Gefühl ehrlich zu sich selbst zu sein verschwindet die beziehungskappende Emotion und das Bild kommt dem Wesentlichen näher. Die Gemeinschaft der Menschen wird zunehmend zu Gesellschaften mit immer mehr verschiedenen Blickwinkeln. Die Problematisierung wird immer verfahrener, immer mehr entfremdet vom Wesentlichen, vom eigentlichen PROBLEM … und so wie jedes Problem im Laufe der Problematisierung die Energie realisiert, die zu seiner Lösung führt, so realisiert auch das PROBLEM die Energie, aus der die Problematisierung genährt wird, inklusive der Bewusstwerdung des PROBLEMS und des Lösungsweges … so wie jede Krankheit auch das Potenzial zur Heilung in sich trägt, solange das Wesen des Lebens Teil jeder Gegenwart bleiben kann. PHI eben. Woher sonst kommt die Energie mit der wir EINEN emsig eine immer größer werdende Schneekugel einen uns immer höher erscheinenden Berg hinaufrollen …

   Mein Dank geht erneut an  Andreas OttigerAmmann  für die Bereitstellung der Originalgrafiken, die ich an das Thema angepasst habe.



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 Juli 2014      BEYOND   


    Muster ziehen die Massen an, wie das künstliche Straßenlicht die Motten. Und so wie sich die Motten, in der Annahme das Licht sei der Mond, vom Licht die Möglichkeit zur Navigation durch unbekanntes bzw. dunkles Terrain versprechen, so geht es auch all den ”Musterschülern”, die sich Wegweiser erhoffen, um in der vermeintlichen komplexen Welt, im nicht minder vermeintlichen Außen, nicht vom gesicherten Weg abzukommen, welcher von Anderen ihresgleichen vorgedacht wurde. Dadurch erhärtet sich der Verdacht, dass das ”Böse” zwar all die  Wege  des ”Guten” zu gehen vermag und obendrein jene Wege, die das ”Gute” nicht gehen kann, aber im Grunde auch nur mit einer Karte in einem Terrain unterwegs ist, welches sich jeden Augenblick anders darstellt, als es im Augenblick ”zuvor” noch zugegen schien.
In dem Augenblick, wo ”Musterschüler” über ein Muster unterrichtet werden, ist das Ergebnis, zu welchem das Muster führen sollte, längst schon Geschichte … siehe z. B. Verschwörungstheorien oder vermeintliche  Zahlenspiele  
.

    Gerade wir Menschen scheinen Muster zu lieben, wahrscheinlich, weil dies eine unmittelbare Folge des PROBLEMS und somit unserer Entfremdung von den ANDEREN ist. Die Komplexität, die wir dabei unserem Gehirn und der Welt, durch welches es wandelt, zugestehen, mag, so betrachtet, in einem anderen Licht erscheinen, wovon der  hier 
verlinkte Text Näheres zu berichten weiß:

... ''
The brain’s main function is to protect us, like an umbrella, from chaos.'' ...

    Je komplexer das Gehirn, desto größer der Schirm, der das verkörperte Bewusstsein vor der Exformation des GANZEN bewahrt ... und so Muster für uns EINEN notwendig werden lässt, welche dem neuronalen Chaos des Gehirns entspringen, um das Gesamtbild der Realität, so weit wie möglich, von Unordnung zu befreien. Diesbezüglich ein weiteres Zitat aus dem verlinkten Text:

... ''
The current research paradigm in neuroscience, which considers neurons in a snapshot of time as stationary computational units, and not as members of a shifting dynamical entity, might be missing the mark entirely. If chaos plays an important role in the brain, then neural computations do not operate as a static read-out, a lockstep march from the transduction of photons to the experience of light, but a high-dimensional dynamic trajectory as spikes dance across the brain in self-choreographed cadence. '' ...

    Das Problem allerdings ist, je mehr sich ein Mensch auf realisierte  Muster  verlässt, oder meint, ein solches entdeckt zu haben, desto eher vermag die Unordnung, welche der Realität mittels menschlichem Ordnungssinn entzogen wurde, sich im Innern der Verkörperung niederzulassen und, mitunter, sesshaft zu werden, sprich, Teil des Bewusstseins zu werden, mit dem die Welt realisiert wird, in der, von da an, unbewussten Annahme, die Welt im vermeintlichen Außen sei ordentlich, wenn nicht gar normal.

     Tritt zuviel Unordnung auf einmal auf, reagiert das Gehirn besonders chaotisch, um möglichst viele Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen der Unordnung begegnen zu können. Da wir Menschen aber anders mit Unordnung umgehen und in Mustern etwas anderes sehen, als alle ANDEREN Verkörperungen des Gesamtbewusstseins allen Lebens, erklärt sich die Abwesenheit derart komplexer Gehirne in allen ANDEREN Lebewesen. Zudem mag dieses verdeutlichen, wofür die ''einfachsten'' Lebensformen gar kein Gehirn benötigen und trotzdem PHI bzw. die HARMONIE als Hauptattraktion des GANZEN zu bewahren vermögen.
Was wir EINEN demnach attraktiv finden und was unsere Aufmerksamkeit anzieht, hat, auf die Menschheit bezogen, nichts mit HARMONIE zu tun und ist doch wesentlich für selbige, erschaffen wir doch dadurch die Unordnung, die das wirkliche Chaos benötigt, um letztendlich sein Ziel zu erreichen.

''Where should I go ?'' - Alice.
''That depends on where you want to end up.'' - The Cheshire Cat.
Lewis Carroll - Alice's adventures in Wonderland & Through the Looking Glass


There's more HARM in disorder alone
than is possible in HARMONY at all
because HARMONY needs chaos to get rid of disorder ...
in order to fulfil the purpose of life and thus reach its destination.


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 August 2014      UPDATE   


  Unser Datenzeitalter ermöglicht mehr und mehr, was zuvor noch unmöglich schien, nämlich mehr vermeintliche Informationen herauszulesen, als die zugrundeliegenden Daten es vermuten lassen. Die bei Smartphonebesitzern angesagten Selfies ''informieren'' den Empfänger über das in Szene gesetzte Befinden des Aufgenommenen. Doch mit den Bilddaten selbst gehen noch eine ganze Reihe von Daten mit auf die Reise, die für den Versender keine Rolle spielen bzw. ohne sein Wissen mit den Bilddaten verschickt werden. Von einem solchen Fall wird  hier   unter folgender Überschrift berichtet:

''Heimlicher Militäreinsatz?: Russische Soldaten veröffentlichen Selfies aus der Ukraine''

    Es ist eine Sache, was man selbst mit Daten meint bezwecken zu müssen, in der Annahme jemanden zu informieren, eine ganz andere Sache ist, was jemand anderes daraus für ''Informationen'' meint zu erhalten. Somit zeigt sich auch hier der schmale Grat zwischen Informationen und Daten, der nur so schmal ist, weil wir im Umgang mit dem technologischen Fortschritt beides mehr und mehr gleichsetzen ... und dadurch erst ermöglichen, was wir im Umgang mit Daten nicht erwarten, nämlich keineswegs Informationen zu verbreiten bzw. zu erhalten, sondern, aus Mangel an direkten Informationen, immer abhängiger vom Fortschritt zu werden, da die Kluft zwischen Daten und eigentlichen Informationen immer größer und noch größer wird, wie  hier 
angemerkt wird:

... ''Ob Google Glas, GPS-Ortung oder Apps - viele Angebote sollen uns helfen. Aber für den gesunden Menschen droht der Anspruch, jederzeit alles kontrollieren zu können in einen Kontrollzwang umzukippen. Wir drohen uns selbst zu versklaven.'' ...

   Die Komplexität der Realität, welche das Ausmaß der Kluft zwischen Daten und Informationen zum Ausdruck bringt, erweckt indes in uns das Verlangen nach immer mehr Informationen. Doch was wir bekommen sind immer mehr Daten, sprich, Informationen, die ohne Wurzeln zum eigentlichen Ursprung, und ohne Bezug zum ursprünglichen Kontext, in einem ganz anderen Kontext wahrgenommen ... und entsprechend interpretiert werden !


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 August 2014      UPDATE   


    Ist Krieg vorhersehbar wie das Wetter ? Ausgeschlossen scheint das nicht, wie Sie  hier   nachlesen können:

... ”However, over the past 10 years, a number of researchers have found power law relationships in modern statistics about violence. Neil Johnson, a physicist at the University of Miami, Michael Spagat, an economist at University College London, and their co-authors have found a similar power law in data about both conventional war, terrorist attacks, and cyber-attacks. These findings offer some suggestions as to when future attacks are most likely to occur, and when it would be most effective to try to prevent them. And they offer a starting point for the quest for an underlying law governing outbreaks of violence once considered too complex and idiosyncratic to predict. ” ...

   Oder ist das, was vorhergesagt wird, nicht eher das Realisieren einer Erwartung innerhalb eines Rahmens, der durch die Vorhersage erst ermöglicht wird ?
Algorithmen und Statistiken, und die damit einhergehenden Datenspielereien, ermöglichen so, immer allgegenwärtiger werdend, was von uns EINEN in einem gewissen Rahmen erwartet wird, wodurch es wahrscheinlicher wird … und so noch mehr Bedeutung auf Daten lenkt … wenn in der Tat zustande kommt, was zuvor erwartet wurde. Dabei wird das Zustandekommen, sei es von kriegerischen Auseinandersetzungen oder von Wetterereignissen, erst durch unseren Erwartungshorizont ermöglicht …

    Ich formuliere es noch etwas anders: Ermöglicht das Nutzen von Zeitungen und Nachrichten, und die damit einhergehenden (unbewussten) Erwartungen der Nutzer, den Rahmen, in dem sich realisierbare Geschehnisse abspielen können ? Trifft man in den Medien auf das, was die Menschheit (unbewusst) erwartet ? Sind somit im  hier  
verlinkten Text die Aussichten für die nahe Zukunft dargelegt ?

... ''For reasons that have no rational explanations at this time, the US and Europe have embarked on a concerted program to demonize Putin, ostracize Russia, and bring the world as close to a major conflict as it’s been since the Cold War, a time hardly memorable to many in the current crop of our elected officials.'' ...

    Nun, Wetterprognosen liegt nicht immer richtig. Vielleicht liegt das auch nur an den Algorithmen, mit denen die Supercomputer Datengebirge bewältigen, ohne dass sie je einen Sonnenstrahl gespürt, Wolken beobachtet, oder dem Wind hinterhergerannt sind ... oder ohne dass sie vom Treiben mancher der  ANDEREN  wissen.
Wie es mit dem als Menschheit verkörperten Teil des Gesamtbewusstseins aussieht, lassen Projekte wie das  Global Consciousness Projekt  
erahnen, oder die Beobachtung, dass unser Bewusstsein erst ungefähr eine halbe Sekunde nach unserem Un(ter)bewusstsein weiß, was Sache ist, so als gälte es die Korrekturfunktion der realen Bildersprache zu nutzen, um in der Realität letztendlich erscheinen zu lassen, was möglich ist, ohne die Notwendigkeit für das GANZE aus dem Auge des Gesamtbewusstseins zu lassen. Gemeint ist das Auge namens PHI.


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sich
auch
was
zu-
sammen


 August 2014      UPDATE   


    Immer mehr Menschen werden selbst zum Ausdruck des technologischen Fortschritts und verkörpern damit mehr und mehr den Geist, der erst aus der Entfremdung von uns EINEN von den ANDEREN notwendig wurde, um ein Bewusstsein für die Entfremdung selbst zu schaffen bzw. um dem Gesamtbewusstsein die Möglichkeit zu geben das Gefühl für Kohärenz zu intensivieren.
So liest man  hier  
zum Beispiel:

... ''Der Mensch mit Behinderung als überlegener Athlet: Ein Gutachten soll klären, ob der unterschenkel-amputierte Weitspringer Markus Rehm nach seinem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften bei der EM starten darf. Biomechanik-Professor Veit Wank findet: nein.'' ...


    Immer mehr der ANDEREN dagegen werden von besagtem Geist in eine Welt miteinbezogen, die es ohne uns EINEN gar nicht in der Form gäbe, wie sie aktuell als Realität erscheint.
Davon ist zum Beispiel  hier 
die Rede:

... ''Als ein Fotograf in Indonesien Schopfaffen ablichtete, schnappte sich eines der Tiere den Fotoapparat und drückte wild den Auslöser. Um diese „Selfies“ gibt es nun Streit: Wikipedia ist sich sicher, der Affe ist der Urheber und die Fotos daher gemeinfrei.'' ...

     Probleme über Probleme für uns Menschen in der modernen Gesellschaft und keine dauerhafte Lösung in Sicht. Wann beginnen wir EINEN endlich zu begreifen, dass die Verallgemeinerung von Einzelfällen nur weitere Probleme hervorbringt ? Wann beginnen wir EINEN endlich zu begreifen, dass das Vereinfachen des bereits zur Genüge Verallgemeinerten sinnvoller ist ? Wobei vereinfachen nicht einfach reduzieren bedeutet, sondern vielmehr das Hervorbringen aktiver Ordnung meint, ohne weitere Fragmentierungen des Gesamtbewusstseins hervorbringen zu müssen, in Form reaktiver Ordnung, sprich, Lebensformen, allen voran  Viren .


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 August 2014      BEYOND   


    Genügt Einer von mehr als einer Milliarden, um dem Ursprung einer Entfremdung auf die Spur zu kommen, die im Grunde ein Fragment der Entfremdung von uns EINEN von den ANDEREN ist ? Von diesem Einen ist  hier   die Rede:

... ''In kürzester Zeit, sagt Paul, hätten die Chinesen zwei Wertebrüche erlebt. Viele junge Chinesen suchten nach Sinn, doch da sei keiner, der ihnen dabei helfen könne. "Der Glaube der Jungen gleicht einer Zitatsammlung: ein bisschen Einstein, ein wenig Papst. Doch die Zitate hängen nicht zusammen, haben keinen Kern." Das Gleiche gelte für die traditionelle Kultur, der sich viele wieder zuwendeten, Kalligrafie, Konfuzianismus, Taoismus, Malerei, Feng-Shui oder die Teekultur. "Sie lernen, wie man eine Teetasse hält, doch sie wissen nichts von den Werten, die dahinterstecken. Die aber sind die Essenz."'' ...

   Nicht nur, dass dieser Eine den wesentlichen Unterschied zwischen Daten und Informationen zu vermitteln weiß, einer, der Gemeinschaft und Gesellschaft auseinander zu halten weiß, einer, der weiß, was Karte und was Terrain ist, einer, der sich von den weißen Leinwänden des Fortschritts nicht vormachen lässt, sie seien das einzig wahre Bild des Lebens und voller Wissen. Nein, dieser Eine vermag zu verdeutlichen, was vielen Anderen immer fremdartiger erscheint ... während sie die Entfremdung selbst als ganz alltäglich, ja, normal wahrnehmen.

  Wir EINEN waren ANDERS, bevor wir begannen an uns selbst zu leiden. Seitdem sind auch die ANDEREN nicht mehr das, was sie waren, bevor wir EINEN anders wurden, denn die ANDEREN und wir EINEN waren einmal  EINS  
. Seitdem sind wir EINEN umgeben von den ANDEREN ... genau wie manch Einer der EINEN, von vielen Anderen der EINEN ... mit dem wesentlichen Unterschied, dass wir EINEN von den ANDEREN in naher Zukunft lernen werden, was noch undenkbar scheint, während all die Anderen von uns EINEN auf absehbare Zeit von manch Einem von uns EINEN erfahren werden, was für die ANDEREN längst ganz natürlich, im Sinne der HARMONIE, ist. Es ist die bereits bekannte Geschichte vom Funken, der vom Wind zu einem Feuer entfacht wird ... oder vom Tropfen, der DAS Fass zum Überlaufen bringen wird ...


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 August 2014      BEYOND   


   Um ein Problem zu lösen bedarf es der Bewusstwerdung des Problems an sich, mitsamt der begleitenden Problematik, ausgehend vom Ursprung des Problems. Um das PROBLEM zu lösen, dessen Bewusstwerdung durch das bisherige Leben als Ganzes verkörpert wird, bedarf es für jene, die das PROBLEM nicht als solches wahrnehmen, einer Analogie aus ihrem alltäglichen Umfeld, um sich der realisierten Problematik auf anderem Wege bewusst(er) zu werden … was allerdings nicht von vornherein erfolgsversprechend ist, wie es alltäglich, zum Beispiel, am Beispiel der Kinderkrankheiten in den Massenmedien deutlich wird. Doch ist der realisierte Alltag nur die Karte des wirklichen Terrains und mit alltäglichen Werkzeugen der wortgewandten Beschreibung nicht direkt vermittelbar. Dass die Masse der modernen Menschen, Zivilisation genannt, sich als sehr fortschrittlich ansieht, zeugt indes vom Trägheitswiderstand der Wirklichkeit, und damit der Wahrheit, unmittelbar ins Auge sehen zu wollen, zeigt sich dieser Widerstand doch als jene Strukturen, welche der technologische Fortschritt, seit der Sesshaftigkeit der Menschheit, ermöglicht(e).

   Doch kommen wir zu besagter Analogie, die (vielleicht) darzulegen vermag, warum die Masse der Menschen mehr und mehr der Digitalisierung des Lebens verfällt und statt all der Wegweiser, die den Lösungsweg des PROBLEMS, immer zahlreicher werdend, säumen, in der Digitalisierung selbst die Lösung unserer Probleme sieht, so als könnte man mit immer mehr Daten, die ein Symptom beschreiben, die eigentliche Krankheit heilen. Diese Analogie ist weitverbreitet und modernen Menschen sehr vertraut, zumal sie ihn inzwischen auf Schritt und Tritt begleiten kann. Gemeint ist die Musik.

   Der Vergleich eines einmaligen Konzerterlebnisses mit einer Schallplatte und einer mp3-Datei soll aufzeigen, was die Digitalisierung wirklich im Schilde führt und warum viele Menschen meinen, dass sich mit dieser Digitalisierung die Lösungen vieler aktueller Probleme realisieren lassen, wie es zum Beispiel im  hier verlinkten Loblied 
auf das sogenannte Internet der Dinge vermittelt wird. Auch die erhoffte Vereinfachung unseres Alltags durch Smartphones oder Unternehmen wie  Smart Things  begeht selbigen (Irr)Weg, parallel zum Lösungsweg des PROBLEMS verlaufend, aber die Bewusstwerdung der Problematik durch Realisierung geistreicher Ideen ersetzend, eigene Möglichkeiten in den Vordergrund stellend und das Allgemeine vernachlässigend … was durchaus zu manchem Horrortripp entarten kann.

Konzert
  • das Konzert ist live und beinhaltet alle Schwingungen, die bewusst, wie unbewusst und unterbewusst wirken,
  • ein selbst erlebtes Konzert ist einmalig,
  • es hat einen eigenen Rahmen und erschafft somit einen eigenen Kontext,
  • dieser Rahmen bzw. Kontext beinhaltet alle Möglichkeiten der Augenblicke der Darbietung,
  • das Konzert ist die Quelle, in der sämtliche Erinnerungen an dieses Konzert wurzeln, wenn man denn vor Ort zugegen war.

Schallplatte
  • die Aufnahme ist analog und entspricht einer Reduzierung aller Schwingungen des Konzerts selbst,
  • die Plattenaufnahme des Konzerts kann beliebig oft abgespielt werden,
  • die Musik kann kontextunabhängig in anderen Kontexten, sprich, häuslichen Umgebungen, abgerufen werden, zu beliebigen Zeiten,
  • die Platte beinhaltet alle Möglichkeiten des Aufnahmemediums und des Erinnerungsvermögens bzw. Vorstellungsvermögens des jeweiligen Hörers der Platte,
  • die Platte vermittelt nur einen Bruchteil des Rahmens des Konzerts und stellt diese Bruchteile denen zur Verfügung, in deren Besitz sich eine derartige Platte befindet.

mp3-Datei
  • die Aufnahme ist digital und somit frei von Schwingungen
  • im Grunde gilt für eine mp3-Datei des gesamten Konzerts, was für die Schallplatte gilt, aber eine mp3-Datei, sprich, die Digitalisierung der analogen Plattenaufnahme, ermöglicht, was der Schallplatte, zum einen, nicht möglich und, zum anderen, nicht in einem solchen Ausmaß möglich ist, nämlich:
  • das beliebige Kopieren, Zerlegen und Verändern des Konzertmitschnitts (!),
  • die Schaffung völlig neuer Kontexte und die Manipulation des Originals dahingehend, dass die Atmosphäre verändert werden kann, um vorzugeben, was nicht direkt während des Konzerts geschehen ist,
  • woraus sich für Andere Möglichkeiten ergeben, die jene, die vor Ort waren und das Konzert direkt erlebt haben, so nicht erleben konnten.

   Der Informationsfluss, der sich demjenigen, der vor Ort war, bot, und somit der Quelle der Exformation entspringt, in Form des gesamten Konzerts, inklusive, zum Beispiel, der Vorfreude auf und der Anreise zum Konzert, wird somit, über die Möglichkeiten der analogen Schallplatte, hin zu den Möglichkeiten der digitalen mp3-Datei, auf umso mehr voneinander unabhängige Kanäle gelenkt, je mehr Kopien des Originals einen Hörer erreichen. Je mehr Verbreitung die Kopien erfahren und je mehr einzelne Kopien von der Exformation des Originals abweichen, desto mehr geht die Bindung an das Original verloren, wobei die Beschleunigung dieser Entbindung, durch die Digitalisierung selbst, die Möglichkeiten der Entfremdung vom Ursprünglichen fördert, bedingt durch neue Kontexte, in denen die Kopie gehört werden kann, denn einen Plattenspieler führt(e) man in der Regel selten mit sich.
Sicherlich ist die Musik des Konzerts in allen drei Fällen gleich … und doch ist das, was sie jeweils zu vermitteln vermag, in allen drei Fällen ganz verschieden, denn je mehr Hörer nicht direkt vor Ort waren, desto mehr verschiedene Vorstellungen entstehen von diesem Konzert in der Summe aller Zuhörer, inklusive derer, die vor Ort waren. Oder ganz anders ausgedrückt: die Digitalisierung lässt aus dem wirklichen Ereignis bzw. Erlebnis vor Ort ein Mehrspaltexperiment hervorgehen, in Anlehnung an das berühmte  Doppelspaltexperiment 
der Quantenmechanik.

   Das wird umso deutlicher, wenn man sich mal bildhaft macht, was mit der Exformation des Konzerts geschieht, wenn sie vom Ursprung entfremdet und auf Schallplatte gepresst bzw. in eine mp3-Datei umgewandelt wird:









   Letzteres zeigt die sprichwörtliche Quadratur des Kreises, sprich, den Versuch, das gesamte Konzert, inklusive der Vorfreude, der Vorbereitungen, der Atmospäre, des Gemeinschaftsgefühls, der Emotionen, …, und damit die Exformation zu digitalisieren. Digitalisierung ist stets eine Annäherung an das Original mit den jeweils aktuellen Möglichkeiten des technologischen Fortschritts, was sich in diesem Fall als  Auflösungsvermögen 
zeigt, worin sich aber auch das Maß der Entfremdung aller Hörer vom Original widerspiegelt, denn die Erhöhung des Auflösungsvermögens der digitalen Technik und ihres Mediums ( zum Beispiel eine mp3-Datei ) hat nichts mit dem Vermögen gemein das eingangs erwähnte PROBLEM auflösen zu können. Ganz im Gegenteil.

   Das Zerhacken des Informationsflusses durch uns Menschen in eine Aneinanderreihung von Spalten ist typisch für die Gestaltung unserer Welt, weil das Fließende ( Wellen ) durch immer mehr Spalten ( zunehmendes Auflösungsvermögen ) in immer mehr verschiedene Einzelbilder ( Teilchen ) verdichtet wird, schließlich verinnerlichen wir die Digitalisierung inzwischen derart, dass immer mehr Bereiche des alltäglichen Lebens durch die Mehrspaltigkeit unserer Wahrnehmung geschickt werden.
Was geschieht aber, wenn Konzerte durch Kriegsschauplätze ersetzt werden, oder durch andere weitreichende Ereignisse, die von manchen direkt am eigenen Leib erlebt und von vielen anderen durch verschiedene Medien später nachgelebt werden, ohne die Exformation aller Augenblicke, die das Ereignis im Original letztendlich in seiner gesamten Tiefe ausmachen ? Wie kann man vom Digitalisieren Lösungen für Probleme erwarten, wenn der Digitalisierung gar keine Informationen darüber zur Verfügung stehen, was der Ursprung des Problems ist, weil die Wurzeln zum Ursprung zwischen den Spalten verschwunden sind und sich zunehmend Oberflächligkeit breit macht ?

   In der Natur dagegen ( oh Wunder, Cradle-to-Cradle genannt ) gibt es keine derartigen Spalten und erst recht keine Spalter. Schickt man einen Informationsfluss durch die Wildnis, dann kommt dabei etwas ganz ANDERES heraus, als wie wenn man einen Informationsfluss durch die zahlreichen Realisierungen menschlicher Mehrspaltexperimente schickt, zum Beispiel:


Stonehenge


Apps


Statistiken



Messergebnisse von Messgeräten



Schränke voller Schubladen in den Köpfen der Menschen



Monokulturen in der Landwirtschaft



Metropolen der Welt




   Wir modernen Spalter spalten das Fließende in verschiedene Kanäle … und sei es nur der linke und der rechte Kanal einer Stereoaufnahme … oder fünf, wenn nicht gar sieben, Kanäle einer modernen, digitalen Surroundanlage, um den Eindruck zu gewinnen, man säße irgendwo mitten in einem Konzert, welches man selbst jedoch nicht selbst direkt vor Ort besucht hat …

    Smartphones  
, in deren Entwicklung sich das Auflösungsvermögen des Fortschritts in der Bandbreite der Übertragung äußert, werden somit auch kein Bewusstsein für das PROBLEM und auch nicht für den Ursprung vieler anderer Probleme hervorbringen. Genauso wenig, wie das Internet der Dinge und die eingangs erwähnte Unternehmung Smart Things. Für den Lösungsweg all dieser Probleme wird etwas anderes notwendig werden …  Needful Things  lassen grüßen … damit nicht anderswo entstehen kann, was sich nirgendwo so zugetragen hat, wie es die Digitalisierung für möglich hält. Daher entspricht die Realität auch immer weniger der Wirklichkeit und manifestiert sich mehrkanalig aus dem wellenreichen Meer der Möglichkeiten.

   Wozu nun all die Digitalisierung gut sein soll, wenn schon keine Probleme damit an der Wurzel gepackt werden können ? Das liegt doch im Grunde auf der Hand, wenn sie nicht gerade ein Smartphone hält. Um den Sinn für Kohärenz, das Gemeinschaftgefühl, welches das Leben als Ganzes stets als  Chor  
verkörpert und unmittelbar zum Besten gibt, tief verwurzelt in der HARMONIE, mit all jenen Wassern zu waschen, die nicht natürlichen Ursprungs sind

 

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   Zweifelsohne, es tut sich etwas, es regt sich zaghaft etwas auf jenem Boden, der bisher, bedingt durch künstlichen Dünger in vielerlei Dareichungsformen, immerzu auf höhere Erträge, besseres Wachstum und schnellere Erholung hoffen ließ. Doch es wird immer offenkundiger, dass auf besagtem Boden neue Arten zu sprießen beginnen, die keines künstlichen Düngers bedürfen, da sie ihre Energie aus der Erschöpfung beziehen, die das Künstliche erst ermöglicht hat.
Diese neuen Arten nutzen Energie nicht, indem sie andererorts Energieraub betreiben und darauf ihren zweifelhaften Ertrag, ihr Wachstum und ihre Regenerationsfähigkeit aufbauen, die jedoch allesamt, unterm Strich, nur Schein und leere Versprechen sind. Diese neuen Arten nutzen die Energie im Sinne von Ent-Wachstum. Sie ent-wachsen bisherigen Mustern, daher Reinventing the Sacred genannt, als Übergang von Cradle-to-Grave hin zu Cradle-to-Cradle. Ent-Wachstum ... De-Growth ... als fabelhafte Erzählung, eingebettet in die Geschichte des Lebens als Ganzes im GANZEN:

... ''The myth of growth needs to be substituted with a new kind of narration.

"The strict correlation between income and labor, the fanatical pursuit of growth, the dogmas of compatibility and competition: these are the pathogenic features that our social culture must get rid of, if we want to come out of our depression. In the dominant political discourse, the overcoming of a depression means restarting the dynamics of growth and consumption: this is what they call "recovery." But this will be impossible both because the collective debt cannot be paid and because the planet cannot support a new phase of capitalist expansion. The economy of growth is itself the poison. It cannot be the antidote. '' ...

   Der  hier 
verlinkte Text, aus dem der kleine Auszug stammt, greift auf, was uns die ANDEREN allgegenwärtig vorleben, indem von Unten wachsen kann, was durch Oben ermöglicht wird, wobei Oben in diesem Fall die Sonne darstellt, während unsere Arbeitswelt vielmehr von Oben nach Unten gestaltet bzw. verunstaltet wird und die Obe(r)en zu sagen haben, was die Unt(er)en zu tun haben.
Dass aus  Konkurrenten  aber Kooperationen erwachsen bzw. ent-wachsen können, leben die Habitate der ANDEREN sehr erfolgreich vor, unter ANDEREM, weil sie nicht börsennotiert agieren ... erfolgreich, wohl gemerkt, im Sinne der HARMONISIERUNG, der Sustainability of the Sacred.

   Der im Text erwähnte Autor Franco Berardi zeigt zudem an anderer Stelle, nämlich  hier  
auf adbusters.org, auf, welche Rolle die Digitalisierung unserer Lebensbedingungen, die im vorherigen BEYOND ausführlich ausgerollt wurde, im bisherigen Prozess von Scheinwachstum und Energieraub spielt und wie sich diese Rolle auf Musterfrau und Mustermann in den modernen Gesellschaften auswirkt:

... ''Today psychopathology reveals itself ever more clearly as a social epidemic and, more precisely, to a socio-communicational one. If you want to survive you have to be competitive, and if you want to be competitive you must be connected, receive and process continuously an immense and growing amount of data. This provokes a constant attentive stress, a reduction of the time available for affectivity.'' ...

    Weiterhin beschreibt er  hier 
, wie der bisherige Energieraub zur allgemeinen Erschöpfung  der Gesellschaft ausufert:

... ''...
harmonizing with exhaustion. Exhaustion is a cursed word in the frame of modern culture, which is based on the cult of energy and the cult of male aggressiveness. But energy is fading in the postmodern world for many reasons that are easy to detect. Demographic trends reveal that, as life expectancy increases and birth rate decreases, mankind as a whole is growing old. This process of general aging produces a sense of exhaustion, and what was once considered a blessing—increased life expectancy—may become a misfortune if the myth of energy is not restrained and replaced with a myth of solidarity and compassion.'' ... 

   Erschöpfung, als Grenze der Menschheit weiterhin im Sinne des Lebens aus den Möglichkeiten des Gesamtbewusstseins schöpfen zu können und erst dadurch bedingt etwas Neues hervorgehen zu lassen. Nicht, indem nach neuen Möglichkeiten geforscht wird, sondern indem bereits Bestehendes und Ermöglichtes derart anders zum Tragen kommt, dass von Unten etwas wirklich Nachhaltiges entstehen kann, was bisher unmöglich schien.
Erschöpfung ist eine der wesentlichen Eigenschaften der ANDEREN, mit der sie die HARMONIE zu bewahren wissen. Nicht, weil sie um ihre Grenzen wissen, sondern weil sie bereit sind an ihre Grenzen zu gehen, ohne zu wissen, wo diese Grenze ist bzw. verläuft.

   Dass wir, als Spezies Mensch, noch immer nicht verstehen, welchem Kern der Informationsfluss des Lebens wirklich entspringt und so weiterhin der Ansicht sind, Grenzenlosigkeit mittels Datenströmen erfahren und für ein besseres Leben einsetzen zu können, wurde  hier  
 bereits näher erläutert und wird im folgenden BEYOND aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, denn sich durch technologischen Fortschritt von der Lebensgemeinschaft auszugrenzen lässt die Grenzenlosigkeit von Möglichkeiten, die dem Leben zur Lösung des PROBLEMS zur Verfügung stehen, nicht Teil der fabelhaften Erzählung werden, welche die Geschichte des Lebens auf dem gemeinsamen Weg ins Tal bereichern wird.


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   Oftmals erkennt man im Kleinen, was sich ohne Weiteres auch auf das Größere, wenn nicht gar auf das GANZE an sich, übertragen lässt. Kinder, die auf eine neue Schule wechseln und neue Busverbindungen nutzen müssen, um dorthin gelangen zu können, müssen sich erst einmal in dieser ungewohnten Situation zurechtfinden und zahlreiche Eindrücke verarbeiten. Welcher Bus ist der richtige ? Welche Busnummer war es doch noch gleich ? Wo muss ich aussteigen ? Was ist, wenn es der falsche Bus ist, in den ich steige ? Erkennt ein Kind nun vor einem Bus ein ihm bekanntes Gesicht aus der eigenen Nachbarschaft, wissend, dass dieses bekannte Kind schon seit längerem an jener Schule ist, auf welche das Kind nun wechselt, und daher offensichtlich den gleichen Bus benutzt, dann werden manche Eindrücke zur Information, auf die sich das Kind verlassen kann, erst recht, wenn das ältere Kind dem jüngeren vertraut ist, weil es z. B. der Bruder eines Freundes des jüngeren Kindes ist. Daher kann diese Exformation der Information den entsprechenden Rahmen gewähren und das Vertrauen des jüngeren Kindes in die gewonnene Information bestärken, weil sowohl der Freund, als auch dessen Bruder, Teil der Geschichte des jüngeren Kindes sind.

   Wären doch nur mehr Menschen in der Lage es diesem Kind gleichzutun, allen voran Forscher, die noch immer die Meinung vertreten, dass technologischer Fortschritt der Menschheit als Ganzes dient, wenn nicht gar dem Leben selbst. Dass es eben nicht so ist zeigt sich, nebst vielen anderen Beispielen, die im vorletzten Beitrag zur Sprache kamen, auch in der Stammzellenforschung und in der Ursachenforschung für die sogenannten Zivilisationskrankheiten, insbesondere der Demenz.

   Auf den ersten Blick machen Stammzellen und ihre Möglichkeiten für die moderne Medizin einen guten Eindruck, versprechen sie doch enormes Potenzial an Heilungschancen für zahlreiche Krankheiten. Auf den zweiten Blick jedoch sieht die Sache schon anders aus, denn die wesentliche Einschränkung von Stammzellen liegt darin begründet, dass sie keinerlei Beziehung zum Werdegang des Körper haben, in den sie letztendlich, in welcher (Organ)Form auch immer, eingebracht werden, oder aber, wenn es doch eine Beziehung gibt, diese derart verzerrt wird, indem sie durch künstliche Spezialisierung der Stammzellen ersetzt wird. Pflanzt man, wie bisher, fremde Organe in einen Körper ein, muss der Körper mittels Medikamenten immerfort davon überzeugt werden, dass der Körper und das ihm fremde Organ sich doch bestens kennen, sprich, dem Körper wird medikamentös eine Geschichte erzählt, die nicht wahr ist. Medikamentös werden somit Exformationen geschaffen, um aus einem Datensatz, dem Organ, Informationen werden zu lassen, nämlich die Funktionen des Organs für den Körper.

   Bei Organen, die nachträglich aus Stammzellen herangezüchtet werden, und sei es nur ein Zahn oder etwas Gewebe, fällt zwar die medikamentöse Überredungskunst weg, nebst ihren direkten Nebenwirkungen, aber dafür verliert der Körper mit jedem Organ, welches im Nachhinein mittels Stammzellen außerhalb des Körpers gezüchtet wurde, ein Teil des Gemeinschaftsgefühls, denn die Vorgeschichte, die zur Erkrankung führte und das Organ, daraus hervorgehend, notwendig macht, ist den Stammzellen nicht bekannt bzw. nur einer befremdlichen Erinnerung gleich. Daher wird der Körper im Laufe von eventuellen weiteren Eingriffen zum Spiegelbild jener Gesellschaft, die in der Stammzellentherapie selbst die Lösung von Problemen sieht, zu deren eigentlichem Ursprung diese aber keine Beziehung mehr haben. So gesehen überträgt die Stammzellentherapie das äußere Gesellschaftsbild auf die innere Körpergemeinschaft, soweit sie denn überhaupt noch intakt ist, was zum aktuellen Stand unseres Fortschritts von der Gemeinschaft des Lebens eher unwahrscheinlich ist. Es mag zwar der Austausch eines erkrankten Organs bzw. Bereiches manch naheliegendes körperliches Problem vorerst lösen, doch der Kern der eigentlichen Problematik bleibt davon unberührt … so, als säße das eingangs erwähnte Kind in einem Bus voller Gesichter, die dem Bruder eines Freundes allesamt sehr ähnlich sind, was, in diesem Fall, dem Kind genügen würde, um überzeugt zu sein, dass es im richtigen Bus zur neuen Schule sitzt … nur um bald festzustellen, dass jedes einzelne Gesicht bzw. Kind an ganz unterschiedlichen Stationen aussteigt. Genau dieser Prozess würde im Laufe der Zukunft, in der sich die Stammzellentherapie mehr und mehr etabliert, für reichlich neues Potenzial im Körper sorgen, Unstimmigkeiten in der Geschichte des Körpers durch Symptome zum Ausdruck zu bringen, wie es sie bisher in dieser Form noch nicht gegeben hat. Es kommt zu neuen Problemen durch Desinformationen, die umso dramatischer ausfallen, je mehr der Körper bereits schon vergesellschaftet ist, z. B. durch Zivilisationskrankheiten, Umwelteinflüsse und bereits bestehende Gesellschaftsnormen.

   Bestes Beispiel diesbezüglich ist die zunehmende Verbreitung von Demenzerkrankungen, die sich immer mehr in den Gesellschaften der fortschrittlichen Menschheit ausbreiten, allen voran der sogenannte  Alzheimer
. Die bisherige Zunahme des Durchschnittsalters dieser Gesellschaften lässt, so betrachtet, das kollektive Gehirn altern, während zugleich Anzeichen von Erschöpfungen allgegenwertig werden. Das kollektive Gehirn verliert seinen Zugang zum Informationsfluss und kann mit den Datenströmen des Fortschritts nicht mehr Schritt halten, nicht, weil der Körper fehlerhaft ist, sondern, weil der Informationsfluss für das Leben wesentlich, der Datenstrom aber im Wesentlichen unnötig ist. Die Beziehungen der Menschen zueinander, innerhalb dieser Gesellschaften, gehen dadurch bedingt ebenfalls verloren bzw. kommen aufgrund der Gesellschaftsnormen und -formen und ihrer Kultur(en) erst gar nicht zustande, ganz im Gegensatz zu einer Gemeinschaft. Gesellschaften werden so zunehmend zu einem Flickenteppich ganz verschiedener Geschichten und Fragmente, ohne je an einer gemeinsamen Geschichte interessiert zu sein, ohne aus der Exformation der Lebensgemeinschaft zu schöpfen, weil mehr und mehr beziehungslose Datenströme ihren Alltag bestimmen und beeinflussen. Demenz, aufgrund digitaler Erschöpfung, und nicht  digitale Demenz  aufgrund körperlicher Erschöpfung.
Vielleicht sollte Demenz daher als Erkrankung einer erschöpften Gesellschaft im Ganzen verstanden werden, einer Gesellschaft, die immer weniger im Sinne des Lebens zu schöpfen imstande ist, die in einzelnen Betroffenen symptomatisch zum Ausdruck kommt und nicht geheilt werden kann, indem man diesen Einzelnen eine Therapie zukommen lässt, um diese letztendlich der Allgemeinheit zukommen zu lassen. Der Kern der Problematik käme auch hier nicht ans Licht und könnte in der Dunkelheit mangelnder Bewusstwerdung, zwischen den Schlägen des monotonen Herzschlags im Herzen der Gesellschaft, weiter für ganz andere Probleme sorgen.

   Da nutzen auch keine Forschungen an Mäusen in Laboren, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was man den Menschen ”in freier Wildbahn” angedeihen lassen könnte, damit endlich geheilt würde, was jedoch keineswegs geheilt werden kann, solange immer mehr gesellschaftstaugliche Geschichten in Umlauf gebracht werden, die nichts gemeinsam haben … außer, den Ursprung von Problemen nicht zu thematisieren und das Gefühl für selbigen nicht zu kultivieren, aus Angst davor, was daraus hervorgehen und bisher Gewohntes verändern könnte.
Warum Mäuse in der Medizin als Menschen taugen mögen, kann  hier 
nachgelsen werden. Warum diese Idee sich hartknäckig hält und in isolierten Laboren noch immer eingesperrte Mäuse, die nie mit Sonnenlicht in Kontakt kamen, fortschrittliche Freiheiten verkörpern sollen, wird in diesem Artikel jedoch nicht beantwortet. Dabei ist es sehr bezeichnend, dass gar nicht mal das ähnliche Genom von Maus und Mensch für heilsame Rückschlüsse taugt, sondern die Lebensumstände, unter denen die Labormäuse gezüchtet werden und anschließend zum Einsatz kommen, denn menschliche Gesellschaftformen werden den Lebensbedingungen von Labormäusen immer ähnlicher. Deshalb zielt die Forschung auf die Genetik, nicht aber auf die  Epigenetik   , die Geschichte, die in der Genetik zum Ausdruck kommt

 

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   Wer hat Schuld an all dem Leid, welches der Bau und der Einsatz von Atombomben ermöglicht ? Manche fragen, wie Gott etwas derartig Groteskes geschehen lassen kann. Andere schieben manchen Menschen die Schuld in die Schuhe, sei es den WIssenschaftlern, die die Bombe entwickelten, seien es die Politiker, die den Einsatz rechtfertigten, sei es das Militär, welches den Abwurf letztendlich ausführt, wie vor Jahrzehnten über Hiroshima und Nagasaki. Es scheint als müsste immer irgendjemand, sei es eine Person oder eine Gruppierung von Personen, Schuld daran sein, was geschehen ist. Was hat es mit dieser Schuld, im Speziellen, und der Schuld, im Allgemeinen, aber wirklich auf sich ?

   Bereits des Öfteren kamen hier die Themen Traumatisierung, Angst, Feindseligkeit, das PROBLEM, und allen voran jener Geist, der zunehmend sein Unwesen auf der Bühne des Lebens zu treiben vermag, zur Sprache. Diesbezüglich äußerte sich in einer Diskussion auf dem Blog  Faszination Mensch 
ein Kommentator mit folgenden Zeilen:

... ''Der Erwartungsdruck des Notwendigen trifft auf den Sog des Möglichen. Notwendig ist, Feindseligkeit auf der Bühne des Lebens zu inszenieren, möglich ist, daraus Bewusstsein zu entwickeln.
Wir können das Pferd auch von der anderen Seite besteigen:
Notwendig ist das Schaffen von Bewusstsein zur Beherrschung bzw. Auflösung der Feindseligkeit, was nur möglich wird durch die erlebte, erfahrene Feindseligkeit.'' ...  Wolfgang Jensen

   Nicht der Atombombenabwurf über Hiroshima und Nagasaki wurde nötig, sondern die Bildwerdung der energetischen Grundlage der Wirklichkeit wurde notwendig. Dass es zu diesem Abwurf kam, mitsamt all der schrecklichen Bilder und Auswirkungen, bis in die heutige Zeit hinein, geht einzig auf den Zeitgeist zurück, der diese Energie realisierte, sprich, sie wahrnehmbar, erlebbar machte, sie bewusst werden ließ, indem sie sich materialisieren konnte. Diese energetische Grundlage der Wirklichkeit ist ein Emotionsausbruch im Gesamtbewusstsein, die zum Ausdruck gebracht werden muss, da sie nicht unterdrückt werden kann. Die Frage ist dabei wie, in welcher Form, sie der Geist, der die Feindseligkeit auf der Bühne realisiert, letztendlich hervortreten lässt.

   Zeitgeist bedeutet kurz und knapp, laut WIKIPEDIA, die Denk- und Fühlweise eines Zeitalters, und bereits hier deutet sich an, wo die Schuld zu suchen ist, obwohl die Zuweisung von Schuld gar nicht Wesentlich ist, da sie ihrerseits eine Begleiterscheinung der Feindseligkeit ist.
Zum Zeitgeist schrieb schon Goethe:


Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln.


   Zeitgeist ist Ausdruck dessen, was in der Realität, auf Grundlage der energetischen Wirklichkeit, jeweils, zwecks Bildwerdung, möglich ist … und möglich wird es erst durch den Spielraum, die jedes verkörperte Einzelbewusstsein in menschlicher Form dem Geist zugesteht, damit der Lauf der Realität, als Interpretation der Wirklichkeit mittels Bildfluss, möglichst ungehindert fortschreiten kann. Realität ist somit, solange es im GANZEN um Bewusstwerdung geht, der Konsens des Gesamtbewusstseins. Jeder Einzelne ermöglicht dem Zeitgeist, was aus Sicht der Bildwerdung der Wirklichkeit, notwendig wird, damit Bewusstsein über das wirkliche Geschehen entstehen kann. Der Eine ermöglicht es mehr, Andere weniger. Goethe noch einmal:


 Wenn eine Seite nun besonders hervortritt, sich der Menge bemächtigt und in dem Grade triumphiert, daß die entgegengesetzte sich in die Enge zurückziehen und für den Augenblick im stillen verbergen muß, so nennt man jenes Übergewicht den Zeitgeist, der denn auch eine Zeitlang sein Wesen treibt.


   Besagtes Wesen ist das Unwesen jenes Geistes, der zu jeder Zeit sich all der Spielräume bemächtigt, welche ihm vom verkörperten Bewusstsein der Menschheit zur Verfügung gestellt werden, um das Bewusstsein emotionsgeladen mit Feindseligkeit zu konfrontieren, die ihren Ursprung im Urtrauma, dem eigentlichen PROBLEM des Lebens, hat und dessen Realisierung die Menschen zum Verlust in das Urvertrauen führte, woraus besagter Geist hervorzugehen vermochte, der seitdem, durch alle Zeiten, sein Unwesen auf der Bühne des Lebens treibt.

   Die Atombombe, mitsamt all ihrer Folgen, hätte es nicht gegeben, hätte der Zeitgeist nicht den Spielraum an Möglichkeiten gehabt, den ihm das jeweils ”herrschende” Bewusstsein der Menschheit zu jener Zeit darlegte. Was aber nicht hätte vermieden werden können ist der Energieausbruch in der Wirklichkeit, jenes weitreichende energetische Geschehen, welches sich als Emotion im Gesamtbewusstsein einen Weg in die Realität sucht, damit selbigem der Ursprung dieser Emotion bewusster werden kann, um letztendlich jenes PROBLEM zu lösen, aus welchem alle bisherigen energetischen Geschehnisse … und deren Inszenierungen auf der Bühne des Lebens … hervorgingen.

   Nicht umsonst gibt es in der Realität Jahrestage, die an derartige Katastrophen gedenken und die umso länger und aufmerksamer bedacht werden, je intensiver die energetische Grundlage ablief und sich als Realisierung zeigte. Dabei ist jede Enttraumatisierung ein Schritt auf dem Weg, der das Ziel ist, indem wirklich reaktive Unordnung in aktive Ordnung, sprich, Dekohärenz in Kohärenz, gewandelt wird. Erst dadurch werden dem jeweiligen Zeitgeist Möglichkeiten genommen zu realisieren, was, zwecks Bewusstwerdung der wirklichen Ursache, notwendig ist.
Keine Frage, all das Leid der Atombombe und all der anderen menschlichen Katastrophen sollten keineswegs des Leidens wegen als notwendig angesehen werden, aber das Leid ist erst in der Form möglich, weil der Zeitgeist den entsprechenden Spielraum hat … und dieser Spielraum ist der Griff an die Nase eines jeden Einzelnen.

   Dass wir Menschen weiter traumatisieren, statt bereits bestehende Traumata wirklich aufzulösen, und so immer emotionsgeladener auf im Verlauf der Realität reagieren, zeigt sich alltäglich im modernen Leben, wo weiterhin Sündenböcke gesucht und Schuld zugeschoben wird. Trotz aller bisherigen Jahrestage, Gedenken und Erinnerungen schichten wir weiter Probleme auf das PROBLEM auf und überziehen den so immer größer werdenden Berg mit weiteren Gräbern, weil die Bewusstwerdung des PROBLEMS weiter voranschreitet … und der Zeitgeist sein Glück, all der Möglichkeiten wegen, weiterhin sein Unwesen treiben zu können, kaum zu fassen vermag. Dabei kann jeder Einzelne jederzeit daran mitwirken, dem Zeitgeist das zu nehmen, was ihm, dem Zeitgeist, ''heilig'' ist, nämlich möglichst viele verschiedene Möglichkeiten, um sein Unwesen treiben zu können.

   Natürlich verkörpert sich das Gesamtbewusstsein nicht nur durch uns Menschen, sondern auch durch all die ANDEREN. Doch diese tragen keine Spiegelbilder, wie Goethe es ausdrückte, zur Schau, weil sie es nicht nötig haben mangelndes HARMONIE-Vermögen auszudrücken, da sie stets zu HARMONISIEREN vermögen und sich an Elementarem orientieren, anstatt ihre Welt auf Konstrukten aufzubauen. Konstrukte ermöglichen alle möglichen Konstruktionen, etwas Elementares jedoch belässt es bei wenigen, aber dafür wesentlichen, Möglichkeiten. Dass Schuld somit, genau wie die Atombombe, ein Konstrukt ist, genauso wie der Zeitgeist selbst, dürfte dabei auf der Hand liegen und die Schuldfrage wirklich klären … denn wo kein Kläger, so könnte man sagen, da kein Schuldiger ...

 

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wer
bin ich,
dass ich
dass
möglich
machen
kann
?


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   Wenn der Kosmos die Interpretation der Wirklichkeit durch das Gesamtbewusstsein ist, welches sich als Leben verkörpert, um sich seiner eigenen Fähigkeiten immer bewusster zu werden bzw. um diese Bewusstwerdung zu intensivieren, dann sieht man den  hier  verlinkten Text mit ANDEREN Augen, als jene, die, wie im Text beschrieben, einzig ihren eigenen Augen trauen ... und so, mal wieder, weder den Wald vor lauter Bäumen, noch die Offensichtlichkeit des scheinbar Verborgenen sehen:

... ''
Auf ganz großem Maßstab ist die Materie im Universum netzartig verteilt: In den Maschen dieses kosmischen Netzes ist es nahezu leer, entlang der Fäden finden sich Galaxienhaufen und an den Knotenpunkten Superhaufen.''  ...

   Hier zeigt sich erneut, dass mancher Wissenschaftszweig, aufbauend auf technologischem Fortschritt und menscherdachten Möglichkeiten, einem sehr langen Zaun gleicht und keineswegs in der Lage ist den Zaun als Ganzes in den Kontext seiner Umgebung zu setzen, um so im Zaum zu halten, was ansonsten vom eigentlichen Weg abkommt.
Was im Text aus Sicht der geradeaus starrenden Astronomen ersichtlich wird, klingt aus der Sicht umsichtiger Biologie wie  hier 
beschrieben wird:

... ''
That means plants have managed to evolve a great diversity of species of different sizes that can co-exist, simply by varying their strategy of growing at different rates, laying down wood of different densities and maturing at different sizes.'' ...

   Derartige Strukturen im Kosmos sind dagegen keineswegs neu, wie es schon lange von Anderen, nämlich den ''Anhängern'' des Elektrischen Universums, dargelegt wird, z. B.  hier 
und  hier  . Doch längst findet sich auch im menschlichen Schaffen, wie in unseren Metropolen, wieder, was anderswo allgegenwärtig ist. Nur benötigt die Wissenschaft nach wie vor jeden Zaunpfahl, mit welchem die ANDEREN uns unentwegt daraufhinweisen, was wirklich Sache ist, denn Metropolen, wie sie von uns auf der Bühne des Lebens errichtet werden, spiegeln wider, was ANDERSWO HARMONISIERUNG bedeutet, nur haben wir das noch nicht erfasst, wie  hier  näher beschrieben, weil wir es ''verkehrt herum'' betrachten und so Effizienz mit Nachhaltigkeit verwechseln.

   Ohne die ANDEREN ergibt der Kosmos aich EINEN ganz anderen Sinn und ergäbe gar Unsinn, wären die ANDEREN, im Rahmen des Gesamtbewusstseins, nicht mit daran beteiligt, was wir als Kosmos  gemeinsam 
realisieren.
Rudolf Steiner beschrieb das Dilemma der Wissenschaft indes wie folgt:

... ''
Durch die Beobachtung desjenigen, was auf der Erde vorgeht, lernt man gar nichts über die Erde kennen, das wird man einmal kennenlernen, wenn man es aus den Sternen abliest, was auf der Erde vorgeht. Was aber draußen im Himmelsraum eigentlich vorgeht, das lernt man kennen durch die Beobachtung zum Beispiel der Embryologie und so weiter. Man kann diese Beobachtung wiederum so behandeln, wie ich vorhin angedeutet habe, dass man die Himmelsbewegungen beobachtet, man kann in eine Beziehung zu den elementarischen Wesenheiten treten, die da regeln diese Bewegungen innerhalb des Erdengeschehens. So wie man den Himmel fragen wird, um die Erde zu erklären, so wird man die Erde fragen, um den Himmel zu erklären. Wie gesagt, es ist heute noch paradox, aber es wird kommen, auf irgendeine Weise wird es schon über diese Erde kommen, dass diese richtige Anschauung Platz greift. Die Astronomen werden mit den Mitteln ihrer Wissenschaft die Biologie begründen, und die Biologen werden mit den Mitteln ihrer Wissenschaft die Astronomie begründen. Und eine im echten Sinne mit den Mitteln der Astrologie begründete Biologie wird spirituelle Wissenschaft sein, und eine mit den Mitteln der echten Embryologie begründete Astrologie wird spirituelle Himmelskunde sein. Wenn Sie das bedenken, so müssen Sie sich sagen: Die Menschheit macht eben nicht eine gerade Entwickelungslinie durch, sondern geht gewissermaßen in Wellen, in einer Wellenlinie vorwärts, auf und ab. - Und damit in der rechten Weise vorbereitet werden konnte die richtige spirituelle Anschauung, die da kommen muss, musste der Irrtum heraufkommen, der darinnen besteht, dass man in der neueren Zeit den Himmel durch den Himmel, die Erde durch die Erde erklären will. Unter diesem Eindruck lebten die Menschen.'' ...   Quelle  

   Doch dieses Dilemma ist Mittel zum Zweck, und dieser Zweck ist das Bewusstwerden, welches durch immer mehr Zaunpfähle geschieht, mit denen die ANDEREN uns einen Wink nach dem anderen geben, während wir noch immer den Zaun vermessen, anstatt in denbildgewordenen  Synchronizitäten 
zu erkennen, dass all die Pfähle, und damit der Zaun, den schmalen Grat bilden auf dem das Gesamtbewusstsein, in Form des Lebens, zwischen Wirklichkeit und Realität wandelt und den Kosmos HARMONISIERT.
Wir Menschen sollten nicht außer Acht lassen, dass in jeder Lebensform das Wesen der HARMONIE zuhause ist und jedes Genom den jeweils aktuellen Stand der jeweils möglichen HARMONISIERUNG durch die ANDEREN, allen voran durch die Viren, darstellt. Diese gehen mit allen Mitteln, die ihnen ''heilig'' sind, daran, auch weiterhin Zaunpfähle zu schwingen, damit wir EINEN für Reinventing the Sacred ein entsprechendes Bewusstsein entwickeln ... und dort das Zusammenspiel des GANZEN erahnen, wo wir Derartiges nie erwartet hätten.

   So ist der Great Attractor die HARMONIE, die Goldene Mitte, die keineswegs in der Mitte liegt. Der Weg dorthin ist der rote Faden, der sich zaungleich zwischen Wirklichkeit und Realität durch die Geschichte des Lebens schlängelt und aus unzähligen fabelhaften Erzählungen besteht. Manches Märchen ist auch darunter, z. B. das vom Great Pretender, von dem viele Menschen annehmen ER sei der einzig wahre Zaunkönig des Kosmos. Nun, jedes Märchen hat irgendwo auch einen wahren Kern ... und manches Märchen ist in der Tat nur ein Märchen, quasi entkernt, ohne Wurzeln. So, wie das Märchen von der Chinesischen Mauer, die vom Mond aus ersichtlich sein soll, als steingewordener Zaun, unbeweglich und starr, wie manche eingefahrene Denkstruktur.

   Die ANDEREN ermöglichen uns zu sehen, was wesentlich für das Leben ist, nur muss uns erst bewusst werden, was wir da wirklich zu Gesicht bekommen, wenn wir auf unsere Monitore blicken und Daten beginnen ein Eigenleben zu entwickeln ...

 

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 September 2014      BEYOND   


 Was spürten die Seefahrer vergangener Zeiten und Maler nicht minder vergangener Tage, was wir heutzutage kaum noch zu verspüren vermögen, aber mittels unseres Fortschritts sichtbar machen können ... auch wenn das unmittelbare Gefühl für etwas ''Größeres'', sprich, Wesentliches, dabei auf der Strecke bleibt, die unser Fortschreiten seit jener vergangenen Zeit zurückgelegt hat, und so auf verschiedenen Pfaden durch einen Mangel erweckt, was ansonsten gänzlich im emotionallen Wechselspiel des modernen Alltags untergehen würde ? Nun, die Antwort lautet schlicht: der Sinn für Kohärenz. Oder anders ausgedrückt: die direkte Beziehung zur HARMONIE bzw. das eigene Vermögen selbige zu ermöglichen.
Sogar aus Unmengen über Jahre angesammelter Daten lässt sich etwas in Form von HARMONIE heraus- nein, vielmehr hineinlesen, wie  hier 
offenkundig wird:

... ''
NASA has rendered a picture of the ocean that’s as gorgeous as the ocean itself.'' ...

  Nicht minder offenkundig ist der Prozess, wie aus Daten Informationen werden können und technologischer Fortschritt einen Hauch von wahrem Fortschritt zu spüren bekommt, vorausgesetzt das verkörperte Bewusstsein des Menschen, der diese bildgewordenen Daten betrachtet, ist noch nicht völlig vom Leben als Ganzes entfremdet und hat seinen Sinn für Kohärenz noch nicht gänzlich im dichter werdenden Nebel der Pubertät, den die Menschheit durchschreitet, verloren.

 Somit zeigt sich an diesem Beispiel, dass technologischer Fortschritt nur über Umwege zu wahrem Fortschritt führen kann und dieser Umweg Bewusstwerdung unsererseits erst ermöglichtt, wobei der von uns Menschen angedachte Weg von Technologien etwas ganz anderes im Sinn hat, nämlich, wie in diesem Beispiel oberflächlicher Meeresströmungen, das, vermeintlich, bessere Verständnis der globalen Klimaverhältnisse.
Nicht anders handhabt es der Zeitgeist ... im Bestreben Feindseligkeit auf der Bühne des Lebens zu realisieren, indem Gemeinsames getrennt und Fremdes zusammengefügt wird ... nur vermag der Zeitgeist nicht Synchronizitäten unter seine Kontrolle zu bringen, wie es am Beispiel eines unbekannten Werkes von Edgar Allan Poe deutlich wird:

 Edgar Allan Poe, Part-Time Cosmologist & Big-Bang Philosopher  

  Vielleicht zeigt sich in den Arbeiten der NASA hier erneut jene Erinnerung, die es aufzuarbeiten gilt, die es gilt, an die Oberfläche zu holen, wie ich es bereits am Beispiel von marsianischen  Kieselsteinen  beschrieben habe, wobei nicht nur die NASA die Nase vorne hat, wenn es darum geht, etwas Wesentliches zu offenbaren, was weder geplant, noch in irgendeiner Form derartig beabsichtigt war, zumal von den unmittelbar Beteiligten niemand auf die Idee käme in den Bildern etwas anderes zu sehen, als das, wonach ursprünglich gesucht wird ... im Rahmen des Zeitgeistes.


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 September 2014      BEYOND   


   Wie aus ganz anderen Daten Informationen und so Beziehungen bewusster werden können, zeigt das  hier  verlinkte Beispiel, in Form von Grafiken und eines Motivs, welches aus bereits einsetzender Bewusstwerdung, des zuvor erwähnten Nebels, eines Einzelnen hervorgegangen ist:

... ''
The tools for gathering data, though, had outpaced those for portraying it. “I was frustrated, reading a lot of the scientific papers and not understanding what they were saying. I just wanted them to be simpler,” said Krzywinski. “There’s nothing I can do to make biology simpler, but I started telling people to make clearer figures.” ...

   Reichlich ver(w)irrt irrt dagegen weiterhin das Gros des gesellschaftlich befangenen Bewusstseins der Menschheit durch den Nebel der sich zuspitzenden Pubertät, gefangen in einem System von Datenmonologen, die mehr und mehr ihre eigene Sprache sprechen, ohne der Exformation des Lebens an sich anzugehören. Da mögen sich Möglichkeiten des technologischen Fortschritts durchaus anbieten selbigen mit seinen eigenen ''Waffen zu schlagen'', indem man, wie im BEYOND zuvor beschrieben, den aktuellen Zeitgeist beschäftigt hält und seine Energie, die er der Gemeinschaft des Lebens raubt, nutzt, um diese Energie wieder in den Informationsfluss fließen zu lassen, welcher besagter Exformation entspringt, anstatt nur wieder und immer wieder weiter zu trennen, was jedoch zusammengehört.

   Sicher, von Reinventing the Sacred sind auch die Kreise von Circos noch weit entfernt, doch verkehrt Kohärenz eher in derartigen Kreisen, als auf den  Kreuzzügen  bisheriger Datenkarawanen, die Alles sammeln, was bei Drei nicht im Informationsfluss ist.
Reinventing the Sacred lässt sich anschaulich mit einem solchen Kreisverkehr, nämlich dem Blutkreislauf, vergleichen:




   Das Blut fließt vom Herzen durch den Körper und zweigt sich immer weiter, mittels Kapillaren, auf, um darauf wieder über größere Gefäße zum Herzen zurückzufließen. Dabei ist das Blut, welches seine Reise im Herzen begann, bei Ankunft im selbigen nicht das gleiche Blut, wie zu Beginn, denn es wurde um Notwendiges bereichert und nach Möglichkeiten des Kreislaufs um Unnötiges erleichtert. Genau das geschieht mit dem Informationsfluss, welcher von der Kohärenz des Gesamtbewusstseins ''startete'' und nun, mittels Digitalisierung in immer ''kleinere'' Dateneinheiten, bedingt durch zunehmendes Auflösungsvermögen, aufgetrennt wird, um darauf wieder zur Kohärenz zu gelangen, bereichert und erleichtert ... zurück zu den Wurzeln durch Fortschritt, aber nicht durch den Fortschritt, der von den Wurzeln fortschritt.


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 September 2014      UPDATE   


   Es ist mal wieder an der Zeit einen aktuellen Blick auf jenen Apfel zu werfen, der Geister zu scheiden, manch einem den Mund wässrig zu machen, und auch ansonsten, nicht in aller, doch in so manchem Munde zu sein weiß. Nein, mit einem gewöhnlichen Apfel hat besagter Apfel nichts gemein, auch wenn es in beiden Fällen durchaus zu allergischen  Reaktionen  kommen kann. Die Rede ist vielmehr von APPLE und seinen Produkten, die bereits mehrfach Thema der  UPDATES  waren und hiermit ein weiteres Update bzw. UPDATE erfahren. So titelte kürzlich die WELT:

 Das iPhone 6 schlägt die Brücke zur echten Welt  


   Offensichtlich ist APPLEs Stern noch längst nicht auf dem Höhepunkt seines, zumindest  börsianischen , Höhenfluges angekommen, angetrieben von immer neuen Inventionen, um unser Leben leichter, lebenswerter, sicherer, und obendrein übersichtlicher werden zu lassen. Alles vereint in einem kleinen Gerät, welches den Namen Smartphone zu Recht trägt !? Oder ist hier erneut  phony smartness 
am Werk, eine Klugheit, die nur so scheint, weil es nicht besonders klug sein kann ein Gerät zu entwickeln, welches die Brücke in jene Welt schlägt, die auf den ersten Blick mit HARMONIE so gar nichts am Hut hat, und den ANDEREN und manch EINEM das Leben zunehmendst, im Namen von Zeitgeist und Gesellschaftswahn, erschwert ?
Für die ANDEREN bedeutet dieses die Realisierung neuer Möglichkeiten, um der HARMONIE weiter gerecht zu werden, während manch EINER nur noch die Segel zu streichen vermag und sich vom Mainstream treiben lässt, wohin auch immer, jedoch nie dorthin, wo es für die Bewahrung der HARMONIE notwendig wäre.

   APPLE kann, laut verlinktem Artikel in der WELT, die echte Welt damit beglücken Milliardengeschäfte zu ermöglichen, alles zu steuern, und neue Standards zu setzen ... aber genau das sind alles Ideen des Zeitgeistes, mit denen auf lange Sicht mehr Probleme für das Leben als Ganzes realisiert werden können, als vermeintliche Probleme, nach unserem Dafürhalten, kurzfristig gelöst werden können.
Offensichtlich geht der Trend der weiteren Entfremdung dahin mit Technologien zu kommunizieren, anstatt mit den Mitgliedern der eigenen Spezies direkt zu reden. Genauso offensichtlich mausern sich Smartphones zur Königin eines Staates, der von immer mehr Herumgeschubsten bevölkert wird, die immer weniger selbst vermögen, was für das Leben als Ganzes wesentlich ist. Genauso offensichtlich schnuppern immer mehr Menschen nicht an Blumen und halten ihre Nase längst nicht mehr in den Wind, sondern schnuppern lieber im Angebot einer zweifelhaften H-APP-INESS. Schöne ''echte Welt'' ... oder wirklicher Schein von Klugheit ?
Dabei braucht man längst nicht mehr einzig zwischen den Zeilen lesen, um zu erkennen, was der Zeitgeist im Schilde führt:

... ''
Schon heute ist Apples große Stärke das Ökosystem, das der Konzern aufgebaut hat. Im AppStore gibt es mehr als eine Million Anwendungen.'' ...

   Vom Haus des Lebens ist hier keineswegs die Rede, bedeutet oikos, sprich, die Silbe öko-, doch Haus. Wobei man sich ernsthaft fragen sollte, ob die Zentralisierung all jener Funktionen, die wir fortgeschrittenen Menschen für immer wichtiger erachten, in einem Gerät ''echt klug'' ist, denn auch hier dürfte sich in naher Zukunft zeigen, dass zwischen einer Bienenkönigin und einem Smartphone wesentliche Unterschiede umso mehr zutage treten, je mehr wir das Gefühl für Kohärenz, und damit die HARMONIE, mit Füßen treten, während der Preis für das neueste Smartphone von APPLE ein Fliegenschiss gegen das ist, was in der ''echten Welt'' mit keinem Geld derselbigen bezahlt werden kann ... und vielleicht genau aus diesem Grund nicht in einer einzigen Lebensform verkörpert ist ...

 

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 September 2014      BEYOND   



       
 
   Sicher, Bücher zu lesen verändert die Welt nicht dahingehend, was Bücher in Aussicht stellen. Papier ist bekanntlich geduldig. Moderne Displays auch ... zumindest solange der Strom reicht. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle die drei bebilderten Bücher all jenen Interessierten nahe legen, die bereit sind ihre Segel nicht bereits zu streichen, ohne je an die Grenzen ihrer eigenen Möglichkeiten gelangt zu sein, jene, die sich nicht einfach dem Mainstream hingeben wollen und zum Spielball des Zeitgeistes werden wollen, jene, die bereits spüren, das etwas in der Luft ist, dass kein noch so fortschrittlicher Sensor und kein noch so empfindliches Messgerät entdecken kann, jene, die Taten folgen lassen wollen, nachdem die Worte aus Büchern etwas in ihnen bewegt haben, was zu HARMONISIEREN vermag, ohne zwangsläufig unserem bisherigen Verständnis von Harmonie zu entsprechen.

   Man sollte keineswegs enttäuscht sein, wenn keines dieser Bücher eine to do-Liste anbietet, die unmittelbar eingesetzt werden kann und kurz darauf spürbare Erfolge zu vollbringen vermag, schließlich bedarf es zuerst der Bewusstwerdung des Rattenschwanzes bevor man sich der Rattenplage selbst zuwenden kann, feststellend, dass nicht die Ratte an sich das Problem ist, sondern die Plage Ausdruck einer grundlegenden Unausgewogenheit ist, die nicht damit beseitigt wäre, wenn man einzig allen Ratten mit Giftködern zu Leibe rücken würde.

   Jeweils ein Zitat aus jedem Buch soll daher als Empfehlung, und nicht als Köder, dienen, um jenem  HUNGER 
auf die Spur zu kommen, den seit Menschengedenken unzählige Köche zu stlillen versuchen, ohne wirklichen Erfolg, weil wesentliche Zutaten völlig außer Acht gelassen werden und so der Appetit immer zügelloser wird:

... ''The prospect open to us is not a revolution. The concept of revolution no longer corresponds to anything, because it entails an exaggerated notion of political will over the complexity of contempory society. Our prospect is a paradigmatic shift: to a new paradigm that is not centered on product growth, profit, and accumulation, but on the full, unfolding of the power of collective intelligence.'' ... Franco ''Bifo'' Berardi - The Uprising - S. 64

... ''Die unvorstellbaren Datenmengen, die wir alle täglich über ''soziale'' Medien in die Welt blasen, sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Sie werden gesammelt, verkauft und versteigert. Sie sind die Währung, mit der die großen Konzerne ihre Geschäfte machen. Je mehr wir über uns verraten, desto leichter sind wir berechen-, manipulier- und verführbar.'' ...  Jörg Schindler - Stadt, Land, Überfluss - S. 218

... ''Eine reduktive Kultur würde in fast jeder Hinsicht andere Parameter für Orientierungen, Entscheidungen und Handlungen setzen als die expansive: Statt ''Wachstum'' wäre für sie ''Kultivierung'' handlungsleitend, statt ''Effizienz'' ''Achtsamkeit''. Gegen ''Schnelligkeit'' stünde ''Genauigkeit'', gegen ''ALLES IMMER'' ''Saison'', gegen ''Fremdversorgung'' ''Resilienz'' und gegen ''Konsum'':Glück.
Die neuen Kategorien werden von einer wünschbaren Zukunft her gedacht, die alten vom Status quo. Denken von der Zukunft her öffnet neue Möglichkeiten, das Denken vom Status quo her schränkt sie systematisch ein auf das, was man schon kennt. Genao so entsteht das Vermögen zum Widerstand: die besseren Möglichkeiten der Zukunft gegen die schlechteren der Gegenwart durchzusetzen.'' ... Harald Welzer - Selbst denken - S. 288/289

   Widerstand oder Revolutionen, Demonstraktionen oder Petitionen, sie alle mögen ihren Platz im bisherigen Geschehen gehabt haben, ohne jedoch von dauerhafter, nachhaltiger Wirkung sein zu können, da sie eine Anpassung der Dynamik dahingehend bewirken, dass weitere Möglichkeiten durch das Unwesen des Zeitgeistes realisiert werden können. So wachsen die Bemühungen der Gegner mit den Wachstumsvorstellungen der Befürworter, ohne das dieser Teufelskreis durchbrochen werden kann .... es sei denn es werden ANDERE Wege bewusst, wie man dieses Unwesen ins Leere laufen lassen und obendrein dessen Energie zum Allgemeinwohl werden lassen kann, so dem Raubbau von Ressourcen jeglicher Art nach und nach aus der Welt schaffend ... und eine Energie entfesselnd, die lange, lange Zeit auf ihre Befreiung warten musste.


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   Nudging wird nun Chefsache und damit man weiß, um was es sich beim Nudging handelt, anbei eine kleine lesenswerte Einführung:
 Freiheit und Bevormundung  
... ''Darüber, wie Trägheit unsere Entscheidungen – oder eigentlich Nicht-Entscheidungen – beeinflusst, haben der Ökonom Richard H. Thaler und der Jurist Cass R. Sunstein ein Buch geschrieben: Nudge. Wie man kluge Entscheidungen anstößt. »Nudge« ist ein Schubs, ein kleiner Anstoß, ein zurückhaltender Hinweis, der das Verhalten von Menschen zu beeinflussen vermag.'' ...
 Angela Merkel setzt zu Recht auf ”Nudging”  
... ''Eine Stellenanzeige sorgt für Gesprächsstoff im politischen Berlin: ab sofort sucht das Bundeskanzleramt drei Referenten mit Kenntnissen in Psychologie und Verhaltensökonomie für das neue Nudge-Team von Bundeskanzlerin Angela Merkel.'' ...
 Kanzlerin sucht Verhaltensforscher  
... ''Vielmehr gehe es darum, neue Methoden für „wirksames Regieren“ zu erproben. Dafür sollten Erkenntnisse der Verhaltensökonomie stärker genutzt werden. Denn Forscher hätten herausgefunden, „dass viele Menschen so handeln, dass es ihren eigenen Interessen widerspricht“, so der Regierungssprecher.'' ...

   Nun, herumgeschubst wird man in der Gesellschaft alltäglich, erst recht, wenn man vom vorgedachten Weg abweicht, andere aber erwarten, dass man diesem treu bleiben und ihm somit folgen soll. Was macht Nudging nun so begrüßenswert, was die alltägliche Herumschubserei nicht zu bieten hat ? Es geht beim Nudging um ”gesellschaftlich wünschenswerte Entscheidungen”, z. B. um die Bereitschaft zur Organspende, oder zur Dachdämmung, zur Rentenvorsorge, oder zur Erfüllung anderer Erwartungen. Wohlgemerkt im Sinne der Gesellschaft und in Erwartung derer, die diese Gesellschaft regieren. In Verbindung mit Herumschubserei, pardon, mit ”zurückhaltenden Hinweisen”, eben Nudging genannt, wird aus gewöhnlichem Regieren das ”wirksame Regieren”. So ist der Plan auf diesem Planeten ( Kunstwort aus Plan und Moneten !? )

  Findet man Nudging auch in Gemeinschaften ? Gibt es Nudging in der Wildnis ? Geben Blumen ”zurückhaltende Hinweise”, damit die Bienen sie besuchen ? Erwarten sie von den Bienen, dass sie besucht werden ? (Re)Agieren Pflanzen nicht von sich aus, indem sie, soweit ihnen möglich ist, nutzen, was notwendig ist, um die Gemeinschaft des Lebens zu HARMONISIEREN, im Vermögen Aller ? Wie (re)agiert Wasser, wenn es von seiner Quelle bergab ins Tal fließt ? Braucht es Nudging, um den Weg des Fließens zum Ziel seiner Möglichkeiten werden zu lassen ? Warum verzichtet der Mensch, um gesellschaftsfähig zu werden und zu bleiben, auf jenes a, welches aus dem Reagieren, nach eigenen Möglichkeiten für eigentliche Notwendigkeiten, ein Re-gieren werden lässt, welches für ihn bestimmt, was richtig für die Gesellschaft ist ?
Nudging ist doch im Grunde nichts anderes als Werbung für die moderne Gesellschaft, in der Gemeinschaftsgefühl nicht aus dem Vermögen jedes Einzelnen hervorgeht bzw. Bedürfnisse nicht durch das Unvermögen Einzelner bewusst werden können, weil Gemeinsamkeiten von einigen Wenigen erwartet werden.

 Ist Nudging, in allen Spielarten ”zurückhaltender Hinweise” somit nicht Wegbereiter für jene unscharfen Mengen, welche in der  Fuzzylogik 
die Hauptrolle spielen und, übertragen auf uns Menschen, verdeutlichen, wohin das Geschubse, egal wie sanft, zwangsläufig führen wird. Diesbezüglich gibt Wikipedia, zum Thema Fuzzylogik, zurückhaltende Hinweise ganz anderer Art.
... ''Nützen kann die Verwendung von Fuzzylogik, wenn keine mathematische Beschreibung eines Sachverhaltes oder Problems vorliegt, sondern nur eine verbale Beschreibung. Auch wenn – wie fast immer – das vorhandene Wissen Lücken aufweist oder teilweise veraltet ist, bietet sich der Einsatz von Fuzzylogik an, um noch zu einer fundierten Aussage über einen aktuellen oder künftigen Systemzustand zu gelangen. Dann wird aus sprachlich formulierten Sätzen und Regeln mittels Fuzzylogik eine mathematische Beschreibung gewonnen, die in Rechnersystemen genutzt werden kann. Interessant ist dabei, dass mit der Fuzzylogik auch dann Systeme sinnvoll gesteuert (bzw. geregelt) werden können, wenn ein mathematischer Zusammenhang zwischen den Ein- und Ausgabegrößen eines Systems nicht darstellbar ist – oder nur mit großem Aufwand erfolgen könnte, so dass eine Automatisierung zu teuer oder nicht in Echtzeit realisierbar wäre.'' ...   Quelle  
   Nudging, um steuern und regeln zu können, was mathematisch nicht erfassbar ist bzw. erst mathematisch erfassbar werden kann, was ansonsten unfassbare Dynamiken entwickeln könnte, nämlich eine Menge an Menschen, sprich Masse, die scharf, sprich, bereit ist für sehr deutliche Hinweise, und so (re)agieren würde, wie Regierende es sich nicht für eine Gesellschaft, die sich auf den Weg macht eine Gemeinschaft zu werden, wünschen ?!


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