Das Leben, das Universum, und der ganze Rest, zwischen Unordnung und Ordnung, auf dem Weg zur Kohärenz ... GOLD-DNA beschreibt die Expansion und die Optimierung von ALLEM und die Bedeutung der Jahre 2012 - 2015
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  4   Vielfalt und das Leben an sich, welches ist, was es isst             

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arum ist das Leben so vielseitig, warum hat es so viele Gesichter ? Wenn das Leben unsere Realität energetisch interpretiert, warum braucht es dafür so viele verschiedene Erscheinungsbilder ? Wenn das Leben nach Ordnung strebt, sollte es dann nicht weniger geben ? Fragen über Fragen.

     Beginnen wir mit den einzelnen Erscheinungsbildern. 
Es gibt, über den Daumen gepeilt, uns Menschen, es gibt Pflanzen, Tiere, Insekten und Mikroorganismen. Die Verteilung der einzelnen Arten ist natürlich nicht gleichbleibend und zu allen Zeiten verschieden. Diese Bilder ändern sich zudem. Spezies verschwinden, neue kommen hinzu, das gilt für Eisbären, genauso wie für Tiefseekrebse und bizarre Würmer. Jedes Erscheinungsbild hat artbezogene Eigenschaften in Abhängigkeit von den jeweiligen Lebensräumen. Nur sehr wenige Flecken auf unserem Planeten scheinen ohne Lebensform zu sein. Jenseits der Erde dagegen glänzt das Leben, nach unserem momentanen Stand der Forschung, gänzlich mit Abwesenheit.
Eine weiße Leinwand ? In der Tat.
Das Universum ist das Produkt des Lebens, Leben ist somit überall. Sie legen schon wieder die Stirn in Falten, ich kann es Ihnen nicht verübeln. Weiße Leinwände sind anfangs ziemlich tückisch und schwer zu durchschauen.
In unserer Realität sind Lebensformen schlicht unterschiedliche Werkzeuge. Unser reales Verständnis von Leben, egal in welcher Erscheinungsform, steht zudem in untrennbarer Verbindung zu Wasser. Erst Wasser setzt den Fluss des Lebens in Gang, deutlich zu sehen bei Bakterien, die gezwungen sind eine lange Trockenzeit zu überstehen. In diesem Fall verkapseln sich Bakterien zu Sporen. Beim ersten Anzeichen von Wasser kehrt sich dieser Vorgang um und das reale Leben der Bakterie geht weiter ... der Lebensfluss ist wiederhergestellt. Wasser und Leben gehen in der Realität Hand in Hand, unzertrennlich. Achten Sie auf den Lehrer, er geht wieder zur Tafel und schreibt den letzten Satz in fetten, roten Buchstaben an die Tafel.
 
The universe is a big place. But it is okay - you will grow into it.
- Carl Munson -


   Haben Wasser und das Streben nach Ordnung etwas gemeinsam ? Ich befürchte JA. Im Badezimmer, gleich neben dem Kinderzimmer gelegen, mehr dazu ... obwohl, ich komme gleich nochmal auf das Wasser zu sprechen, im Rahmen der Nahrung.
Bleiben wir aber vorerst noch beim Ordnungsstreben.
Das Leben führt die Unordnung der Vergangenheit in die zukünftige Ordnung. In der Realität, jetzt ... in diesem Augenblick, nehmen wir dieses durch Veränderungen wahr, wodurch, wie schon erwähnt, für uns das Element Zeit erlebbar wird.
Da momentan das Universum noch expandiert, hat die Unordnung ihren Höchstpunkt noch nicht erreicht ... deshalb wird die Vielseitigkeit des Lebens zunehmen. In unserer Realität besitzt jede Lebensform ein eigenes Maß an Ordnungsschaffung. Ein einzelnes Bakterium hat sehr wenig davon, die Gesamtheit einer Bakteriengattung bzw. die Gesamtheit aller Bakterien hat dagegen ein enormes Ordnungsvermögen. Verwundert da die Allgegenwärtigkeit dieser kleinen Einzeller ? Sie sind das ideale Werkzeug, ihre Eigenschaften in unserer Realität werden damit selbsterklärend. Dummerweise nutzen wir sie oft als Sündenböcke, zumal wir mit ihrer Hilfe eine Erklärung für all die Ungereimtheiten in der Medizin haben, die wiederum Ausdruck der zunehmenden Unordnung sind. Andererseits sind Viren als Werkzeug noch viel variabler und schneller einsetzbar, aktuelle Nachrichten, Ängste junger Eltern, allgemeine Virenphobie und Forschungsergebnisse machen dieses deutlich. Die offensichtlichste Aufgabe der Bakterien besteht im Abbau von real Leblosem. Alles Leblose in unserer Realität hat einen Bezug zur Unordnung. Bakterien zerlegen diese und ermöglichen dadurch die Überführung in neue Ordnung. Betrachten Sie einen Waldboden. Alte Blätter, Zweige und andere vergängliche Komponenten einst aktiven Lebens werden mittels Bakterien zu neuer Nahrung für das bestehende aktive Leben. Diese Nahrung ermöglicht den Aufbau von Pflanzen, Bäumen und Insekten ... kurz neue Lebewesen, gekennzeichnet durch umhüllte Ordnung.
Wir Menschen besitzen dagegen, im Vergleich zu Einzellern, als Einzelorganismus betrachtet, ein sehr hohes Maß an Ordnungsschaffung, nutzen diese aber bei Weitem nicht aus ? Wie auch ... in einem expandierenden Universum ?
Müsste in unserer Realität die Vielfalt des Lebens von Beginn an dann nicht ständig zugenommen haben ? Ein Widerspruch ? Nein, nur Unmengen weißer Farbe.
Naturschützer werden einwenden, dass noch nie so viele Arten von Tieren und Pflanzen vom endgültigen Aussterben bedroht sind bzw. bereits nicht mehr existieren ... eine Entwicklung, die weiter voranschreitet. Andererseits nimmt die Zahl der Menschen stetig zu, die Zahl neu entdeckter Bakterienarten ebenfalls, von Viren ganz zu schweigen. Organismen, abhängig von Wasser, nicht als Arten betrachtet, sondern als lebende Einheit für sich, zeigen eindeutig das Gegenteil an ... ihre Zahl nimmt zu. Jeder dieser Organismen besitzt ein einzigartiges Genom, nicht ein Genom ist exakt gleich, selbst innerhalb einer Art, selbst bei eineiigen Zwillingen. Somit wächst die Vielfältigkeit des Lebens und die Zahl der unterschiedlichen Werkzeuge, die für Ordnung sorgen können, rasant an. Die Frage nach der Wichtigkeit einer Spezies ist dabei völlig irrelevant. Es zählt einzig das Leben als Summe. Sämtliche Muster und Besonderheiten der Erscheinung aller Lebewesen sind dabei selbst ein Akt der Ordnungsschaffung ... die Natur kennt sich damit aus und hat diesen Prozess nahezu perfektioniert.

   Die Verteilung der Arten ändert sich im aktuellen Zyklus des Universums fortwährend unter dem Einfluss des Erbes aller zurückliegenden Zyklen. Allerdings wird die Anzahl verschiedener Arten mit zunehmender Ordnungseffektivität stetig abnehmen ... bis zu dem Moment, wo nur noch eine einzige Art vorhanden sein wird ... das Leben selbst, welches alle vergangenen Arten von Leben in sich vereint. Alle Menschen, alle Blumen, Giftschlangen, Mammutbäume, alle Pneumokokken und Malariamücken sind dann nur noch eine Erinnerung und werden am Punkt höchster Ordnung zum Erbe für das nächste Universum. Das Leben atmet und fließt wassergleich.


    Aber ist nicht jedes Leben schützenswert ? Im Grunde ja, doch hier gilt es zu unterscheiden. Definieren wir als Leben, was abhängig von Wasser ist, dann wird es schwer sich zu ernähren, ohne dass ein Leben gelassen werden muss. Irgendeine Lebensform ist immer Opfer, jedenfalls im realen Leben. Der Unterschied liegt mal wieder in der Unordnung und Ordnung begründet. Hunger ist ein Zeichen von Mangel, aber auch von beginnender Unordnung. Essen Sie mal viele Tage nichts ... interessanterweise kämen Sie länger ohne feste Nahrung, als ohne Wasser aus. Je fordernder der Durst oder Hunger desto mehr verfallen wir der Unordnung. Diese wird durch die Aufnahme von Nahrung behoben, da Nahrung, im Idealfall, für ein Höchstmaß an Ordnung steht. Deswegen werden Obst und Gemüse reif ... sie erreichen den Punkt ihrer größtmöglichen Ordnung und zeigen dieses für unsere Wahrnehmung in Form von Geruch, Farbe, Festigkeit, Aussehen an. Aus genau diesem Grund bezeichnen wir natürliche und naturbelassene Nahrungsmittel als gesund. Sie sind perfekt, sie sind im idealen Zustand, um Unordnung durch Ordnung zu ersetzen ... um den Fluss des Lebens aufrechtzuerhalten. Deshalb nehmen alle Lebewesen Nahrung zu sich. Entfernen sich diese Nahrungsmittel nun vom perfekten Zustand, büßen sie ihr Ordnungsvermögen mehr und mehr ein. Der Unordnung fällt es damit leichter zu bestehen oder sich gar weiter auszubreiten.
Ordnung statt Diät.
Vergessen Sie sämtliche Diäten, das nicht zu überblickende Angebot moderner Diäten ist auch wieder nur ein Anzeichen von Unordnung, die Menge an Geld, die dafür ausgegeben werden, ein Hinweis auf falsche Grundlagen der Ernährung im Allgemeinen. Gibt es Tiere in freier Wildbahn, die zu fett sind ? Nur so ein Gedanke ...

   Die Entfernung vom Optimum nimmt durch Verarbeiten, Behandeln, Lagerung, Zubereiten der Nahrungsmittel, zu. Jeder zusätzliche Akt lässt die Ordnung schwinden. Jeder Apfel, jede Tomate, jeder Grashalm, jedes Insekt, jedes Tier sollte so natürlich wie nur möglich wachsen können, um Ordnung aufzunehmen und um diese an andere Lebewesen und die Umgebung weiterzugeben. Ein Tier zu töten, damit es uns Menschen als Nahrung dient, ist nichts Verwerfliches. Es ist sogar unvermeidlich im Rahmen zunehmender Unordnung. Verwerflich ist einzig die Art und Weise der Aufzucht bzw. die damit verknüpfte Unordnung in Form von Quälerei, falschem Futter, unnatürlichem Lebensraum, Manipulationen der Gene, Einflussnahmen auf natürliche Zyklen, Benutzen naturfremder Stoffe zwecks Impfung und Behandlung, ... Je weiter sich die Landwirtschaft von den optimierten und erlernten Abläufen der Natur entfernt, desto mehr Unordnung verbreitet unsere Nahrung. Das Leben ist, was das Leben isst. Daher der immer lauter werdende Ruf nach Verzicht von Gentechnik, Kunstdünger, von Pestiziden, Insektiziden, Herbiziden, von Massentierhaltungen und anderen Entartungen.
Aber wenn wir auf alle diese Dinge verzichten, wie sollen wir dann den Hunger in der Welt stillen ? Woher soll die Nahrung für die ganze Welt kommen, wenn Ernten durch Plagen vernichtet werden und Felder arm an Nährstoffen sind ? Auch hier fallen wir mal wieder auf eine weiße Leinwand herein. Dieser weitverbreitete Hunger ist eine weitere Interpretation, ein weiteres Bild unserer Realität, geschaffen aus sich ausbreitender Unordnung. Doch dieses Bild verändert sich ... unser Erbe kennt die richtigen Farben, es weiß, welcher Pinselstrich wie zu führen ist, um uns ein Bild erschaffen zu lassen, in dem von Hunger keine Spur ist. Hunger ist Unordnung. Optimierung bedeutet geordnete, natürliche Nahrung für das Leben. Der Weg ist vorgegeben ... vergangene Universen haben schließlich auch ihr Optimum erreicht. Das Jetzige wird es auch schaffen, mit Hilfe der Vergangenheit, des Naturerbes und des Lebens.
Dann gibt es ja doch eine Art Schicksal oder Vorbestimmung ? Passen diese Begriffe überhaupt ? Darauf komme ich später zurück.


    Das Leben dient dem Leben ... von Natur aus. Diskussionen über Tierversuche, Sterbehilfe, Todesstrafen, Abtreibungen, Folter, Ausrottungen, Impfungen, Hungersnöte und dergleichen werden uns noch eine Weile begleiten ... solange die Unordnung wächst. Sollen wir deshalb tatenlos zusehen und warten, auf den glorreichen Tag der Erkenntnis, auf den Tag des Wandels, von Unordnung hin zur zunehmenden Optimierung ? Wie zuvor erwähnt ... das Leben hat ein paar Worte mitzureden ... unsere Vergangenheit ist voll mit derartigen Geschichten. Jede Aktion schafft eine Reaktion ... hin zur Ordnung, letztendlich. Das Erbe der Vergangenheit hat uns fest im Griff. Naturschutz, biodynamische Landwirtschaft, Rückkehr zu natürlichen Zyklen, Gegenbewegungen, sind nur ein paar Beispiele von Worten, die zu Geschichten wurden und weiter erzählt werden. Jede Aktion muss die Ordnung erhöhen oder zumindest aufrechterhalten, in allen Zyklen, dann ist diese Aktion dem Leben dienlich und wiederholenswert ... dem Yin entsprechend. Andersgeartete Aktionen, das Yang verkörpernd, wie Unfälle, Kriege, Liebesentzug und all die anderen negativen Aspekte des realen Lebens müssen vermieden, oder ihre Auswirkungen zumindest eingedämmt werden, auf subtile Weise, mit möglichst wenig Energiefreisetzung zu maximaler Wirkung, immer im Hinterkopf behaltend, dass Druck entsprechend Gegendruck erzeugt.

    Doch noch mal zurück zu den Nahrungsmitteln. Jedes Tier, jeder Apfel, jede Tomate, jedes Bakterium, jede einzelne Zelle ist ein Universum in sich. Jegliche Zyklen, jedes Zusammenspiel zwischen Unordnung und Ordnung lässt sich vom realen, all umfassenden Universum auf das winzige Universum innerhalb einer winzigen Zelle übertragen. Einmal mehr gilt: Wie im Kleinen, so im Großen. Der Ablauf, die Aufrechterhaltung des Flusses, ist immer gleich. Zwischen Beginn und endgültigem Optimum liegt eine Entwicklung, die, je geordneter sie verläuft, diese Ordnung weitergeben kann. Wird diese Entwicklung jedoch jäh unterbrochen, kommt es zur Ausbreitung von Unordnung. Die Vererbung vergangener Werkzeuge gewährleistet dabei, dass das Ziel des Flusses immer erreicht wird ... die perfekte Resonanz aller Zyklen. Alles, was diesen Punkt erreichen kann und letztlich auch erreichen wird, ist in unserer Realität mit einer Hülle, einer Membran oder einer anderen intakten, alles umschließenden Abgrenzung umgeben ... ausnahmslos.
Optimale Nahrungsmittel sind somit sehr leicht zu erkennen und sollten genau in diesem eingekapselten Zustand verzehrt werden. Jegliches Obst und Gemüse, tierische Organe und Muskeln, Bakterien, Fisch, Meeresfrüchte, Eier sind die offensichtlichsten Vertreter. Eine weitere Verarbeitung in Form von Schälen, Zerkleinern, Kochen, Braten und dergleichen sollte demnach unterlassen werden, um in den Genuss bester Ordnung zu kommen. Leider verwechseln wir Nahrungsmittel heutzutage mit sogenannten Lebensmitteln, umhüllt und eingepackt in Folien, Tüten, Gläsern, Flaschen, Bechern und anderen Behältnissen, die aber mit einer natürlichen Hülle oder Membran nicht das Geringste gemeinsam haben. Was diese Behältnisse beinhalten ist Unordnung in verschiedensten Ausprägungen. Verwundert da die Zunahme von Krankheiten und Beschwerden, die mit unserer täglichen Ernährung zusammenhängen ? Fettleibigkeit hat mehr mit der fortwährenden Aufnahme von Unordnung zu tun, als mit Kalorien. Die Zunahme dieser Unordnung innerhalb der menschlichen Hülle zeigt sich dabei in allen kleinen und kleinsten Universen, die den menschlichen Körper darstellen. Die richtige Nahrung könnte da im Sinne der Ordnung Abhilfe schaffen. Doch warum essen wir keine Innereien, keine Organe mehr ? Weil die Ausbreitung in der Landwirtschaft bzw. Tierzucht zu viel Unordnung einsetzt, die sich in diesen Organen wiederfindet ... wir nennen sie dann Schwermetallbelastung oder Medikamentenrückstand. Oder aber Ekel, Arbeitsaufwand, Zeitmangel und dergleichen. Zeichen von Unordnung ? Zeichen der Expansion ? Was denn sonst ?
Aber auch mit fermentierten Nahrungsmitteln können wir uns nur schwerlich anfreunden, obwohl Sauerkraut und Joghurt ziemlich massenkompatibel sind. Derartige Nahrung wimmelt nur so von Einzellern. Verkaufsfördernd nennt man das Probiotikum. Wie bereits beschrieben sind Bakterien ideale Werkzeuge zur Vermeidung von Unordnung und daher ist Fermentiertes sehr gesund. Natürlich besteht die Gefahr, dass die Fermentierung über ihren perfekten Punkt hinausgeht und in den Abbaumodus umschlägt. Dann können aus allgemein nützlichen symbiotischen Einzellern im Nu egoistische, nur ihr Überleben sicherstellende, Einzeller die Folge sein. Keine Spur von Symbiose und Ordnungsschaffung, das Gegenteil wäre dann der Fall ... und damit ein deutliches Zeichen von Unordnung, weshalb vom Verzehr derartiger Produkte ab einem gewissen Punkt abzuraten ist. Diese importierte Unordnung ruft schnell Reaktionen im Magen-Darm-Trakt hervor, wenn nicht sogar Schlimmeres. Aber selbst wenn wir, aus welchen Gründen auch immer, nicht immer perfekte Nahrung zu uns nehmen wollen oder können, besteht kein Grund zur Verzweiflung, denn bezüglich der Ordnung ist das Leben, allen voran der Mensch sehr einfallsreich ... wie wir im weiteren Verlauf von GOLD-DNA noch sehen werden.
Optimale Momente, wie die Reife von Obst, finden sich überall in unserer Realität. Oftmals nehmen wir sie nicht wahr und sprechen stattdessen lieber von Zufall, doch in einer Welt, in der alles nach Ordnung strebt, kann es keinen Zufall geben. Zufall ist einzig das Unvermögen, in Allem den zugrunde liegenden Zyklus zu erkennen. Wäre Zufall Teil des Universums, könnte kein Universum in die Optimierung übergehen und den Punkt perfekter Resonanz erreichen.

    Ein paar Sätze noch bezüglich der Umhüllung von optimierter Ordnung, bevor ich das Erdgeschoss des Hauses des Lebens noch einmal kurz  Revue passieren lasse.
Es gibt sie überall, diese Umhüllungen, sie geben dem Leben und auch jenen Objekten, die wir in unserer Realität als nicht lebendig ansehen, die Form, die wir wahrnehmen. Je geschlossener, je perfekter, je makelloser diese Hülle ist, desto mehr Ordnung beinhaltet sie, vorausgesetzt es handelt sich um etwas Lebendes. Bei Dingen, die das Leben erschafft, verhält es sich anders, denn sämtliche umhüllten Produkte, die unsere Fabriken verlassen, stellen umhüllte Unordnung dar. Der Mensch produziert der Ordnung wegen. 
Doch keine Hülle schafft es der Unordnung für immer zu entkommen. Das Aussehen aller Lebewesen ändert sich, mal schneller, mal langsamer, mal auffällig, mal kaum wahrnehmbar, doch der Wandel ist fortwährend, Übergänge sind fließend. Auch Dinge, die für uns kein reales Leben bergen und einfach nur Objekte sind, sind diesen Veränderungen ausgesetzt. Genau diese Objekte erschafft das reale Leben, um die zunehmende Unordnung einzufangen und ihr Ordnung aufzuerlegen. Wir erfinden immer mehr, wir bauen immer mehr und größer, wir entwerfen immer mehr Produkte, wir füllen unsere Realität immer mehr mit Variationen geordneter Energie. Jeder Stuhl, jedes Haus, jeder Wolkenkratzer, jede Raumstation, jedes Handy und jedes einzelne kleine Spielzeug MADE IN CHINA wird und wurde geschaffen, einzig und allein, um Ordnung durch Objektkonservierung zu schaffen. Bis das Universum nicht mehr expandiert, denn dann werden andere Werkzeuge gebraucht, um die einsetzende Optimierung der gesamten Ordnung zum Abschluss zu bringen.
Bisher aber nagt an allem der Zahn der Zeit, nichts hält ewig, egal ob organisch oder materiell, weder Diamanten, Möbel, die Sonne oder das reale Leben selbst. Kein Zustand von Unordnung oder Ordnung und kein Verhältnis zwischen beiden kann bestehen bleiben. Alles fließt, wie Wasser, der Grundlage realen Lebens.
Kommt es in diesem Rahmen zu Veränderungen der ordnungsumgebenden Hülle, treten Störungen ... lokale Unordnungsbereiche ... auf. Narben und Amputationen sind nur zwei dieser Beispiele, die zu Schmerzen und Wetterfühligkeit führen können, wobei die Unordnung auf der Hülle durch diese hindurch wandern kann, mit der Zeit Störungen in der eingeschlossenen Ordnung provozierend. Auch die Zahnung bei Kleinkindern fällt in diese Kategorie ... wohl dem kleinen Menschen, der schon reichlich Ordnung in seinem jungen realen Leben ansammeln konnte ...

    Wasser besitzt, wie wir später noch eindrucksvoll sehen werden, Eigenschaften, die einzigartig, teils unerklärlich, sind und größtenteils völlig falsch interpretiert werden. Jeder reale Organismus besteht aus reichlich Wasser, eingebunden in einen Kreislauf von Wasserabgabe und erneuter Wasseraufnahme. Ähnlich dem Fluss von Unordnung zur Ordnung hin, muss Wasser auch in allen Organismen fließen. Ein Stau hätte negative Auswirkungen und muss, um Leben gewährleisten zu können, vermieden werden.
Nun ist Wasser aber nicht gleich Wasser. Erst recht, wenn man es als Lebensmittel betrachtet. Wäre Wasser nicht Bestandteil unserer täglichen Nahrung, wäre unser Leben nicht möglich. Natürliche Nahrungsmittel, die ohne Wasseranteil sind, sind logischerweise auch gar nicht vorhanden. Jeder Tropfen Wasser, den wir zu uns nehmen, sollte daher eine natürliche Quelle haben, sei es als Bestandteil wasserreicher Früchte und Gemüsesorten, sei es als im Wasser lebende Organismen oder sei es als reines Wasser aus tiefen Gesteinslagen. Leider sieht der Alltag anders aus. 

   Vielen modernen, verpackten Lebensmitteln wird Wasser entzogen, der Haltbarkeit und des Transportes wegen. Wasser läuft durch industrielle Prozesse, in angesagte Getränke verwandelt landet es in gepressten Ordnungsobjekten, Flaschen und dergleichen genannt, freigegeben zum Verzehr, meilenweit von seiner Quelle entfernt, örtlich wie bildlich. Der einzige Trost der bleibt ist, dass wir nur vorübergehend Opfer zunehmender Unordnung sind. Fleischkonsum gehört zum aktuellen Stand der Dinge ebenfalls dazu. Alles blickt auf Kalorien, Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate ... die interpretierten Bausteine unserer Nahrung. Sie werden benötigt, sagen die Experten, um unsere Körper zu versorgen, um sie aufzubauen und funktionstüchtig zu halten, damit wir Arbeit leisten können. Alles Zusammenhänge, die der Unordnung entspringen. Klar müssen wir viel Arbeit leisten ... bauen, schaffen, entwickeln, produzieren ... kurz, Ordnung herstellen. Wenn Sie wüssten, was von diesen Erkenntnissen der Experten übrig bleibt, sobald die geschaffene Ordnung sich zu optimieren beginnt ... Sie würden Ihren Augen nicht trauen. Es sei denn Sie gehören zu jenen Augenpaaren, die anscheinend doch schon mehr gesehen haben ... das Aufleben der Biobewegung, der Gentechnikkritiker, der Vegetarier, der visionären Landwirte ( Stichwort Demeter ) und des Rufes nach mehr Naturverbundenheit erklärend. Resonanzen sind in Arbeit.

   Aber statt auf Kalorien und die üblichen Bausteine unserer täglichen Nahrung zu blicken, täte jeder Einzelne gut daran, sein Augenmerk auf das Wasser in all diesen Zellen unserer Lebensmitteln zu richten. Dieses Zellwasser beinhaltet im Grunde die gesamte Geschichte des entsprechenden Lebensmittels, sei es der Apfel, die Kartoffel, die Milch oder aber ein Steak. Wasser ist die treibende Kraft all dieser Lebensformen, die eventuell einmal zu Lebensmitteln werden. 

Es ist wie der Fluss der zugrunde liegenden Energie, die als Interpretation unser Universum formt ... denn Wasser gibt dem Leben ebenfalls seine Form, somit kann Wasser als Speicher angesehen werden. Es beinhaltet alle Verhältnisse zwischen Unordnung und Ordnung, die das Wesen der Lebensform ausmachen. Je mehr Ordnung einer Lebensform im Laufe ihres Wachstums, von der Entstehung an, bis zur Reife, widerfährt, desto mehr Ordnung kann diese Lebensform als Nahrung weitergeben ... und diese Ordnung steckt im Zellwasser

    Wasser löst und transportiert Substanzen in jede Zelle eines Organismus. Jede Substanz nennt ein eigenes Verhältnis von Unordnung und Ordnung ihr eigen. Ist dieser Stoff mit dem Leben in Resonanz, so gibt er mittels Wasser Ordnung weiter und die Zellen entwickeln sich entsprechend. Fehlt aber jegliche Resonanz, z B. durch hohe Toxizität, dann gelangt Unordnung in die Zellen. Ein Apfelbaum, der, fern jeglicher Störungen, auf einem naturbelassenen Feld wachsen kann und dessen Wurzeln ungehindert Wasser aus enormer Tiefe beziehen können, ohne Belastungen durch umliegende Fabriken oder Überdüngung, wird Äpfel von ganz anderer Güte, im Hinblick auf seine gespeicherte Ordnung, hervorbringen, als ein Baum, der auf einem stark gedüngten Feld, benebelt mit Pestiziden und Herbiziden, in der Nähe eines Flusses steht, wo zudem noch stromaufwärts eine chemische Fabrik angesiedelt ist. Die Unterschiede mögen für unsere Wahrnehmung subtil sein, selbst für Lebensmittellabors, welche beide Apfelsorten analysieren, mag es kaum nennenswerte Unterschiede geben. Wen wundert das ... Unordnung und die entsprechende Ordnung haben die unterschiedlichsten Gesichter in unserer Realität und sind als solche für viele Lebensformen, insbesondere uns Menschen, kaum mehr auseinanderzuhalten bzw. adäquat zu interpretieren. Instinkte gehen verloren, Geschmäcker ändern sich, Definitionen gesunden Essens ebenfalls ... und das Universum expandiert. Ob unsere hoch motivierte Suche nach Wasser in den Tiefen des Kosmos etwas damit zu tun hat ? Und auch die Entstehung der Gaia-Theorie, die für einige Furore sorgte und inzwischen ein angenommenes Werkzeug der Wissenschaftler ist, hat hier bestimmt ein Wörtchen mitzureden. Ganz zu schweigen von der kürzlichen Entdeckung, dass unser Mond, treuer Begleiter aus den Kindertagen der Erde, Spuren von Wasser beherbergt. Welch ein Glück für das Leben, dass die Ordnung nicht unterzukriegen ist ... sie hat die Unordnung jede Sekunde im Fadenkreuz, bis zu dem Moment, wo Zeit für das Leben bedeutungslos wird. Dann muss die Ordnung nicht länger Babysitter für das schnell wachsende Unordnungsbaby spielen, denn von dem Moment an muss sich die Ordnung ihrer neuen Aufgabe widmen ... der Optimierung. Und mit jedem Bissen in ein  geordnetes Nahrungsmittel kommt das Leben diesem Punkt näher. Und ist dieses nicht möglich, stehen ja noch etliche ordentliche Alternativen zur Verfügung ...

   Dabei sind Nahrungsmittel inzwischen zu einem Paradoxon entartet. Unsere Vorfahren hatten vor der Industrialisierung der Nahrungsmittel und der menschlichen Einflussnahme auf selbige in der Tat geordnete Nahrung zur Verfügung, die in natürlicher Umgebung wuchs ... und das in einer Zeit, in der die Unordnung des energetischen Flusses weitaus geringer war, als aktuell interpretiert wird. Entsprechend weniger Ordnung war seitens des Leben von Nöten ... und trotzdem war das Nahrungsangebot in der freien Natur perfekt optimiert. Keine unnatürlichen Verseuchungen, keine künstlichen Gifte, keine Genmanipulationen, keine Monokultur und Massenhaltung. Warum dann soviel Ordnung in Form optimierter Nahrung, sei es Frucht, Tier oder Wasser ? Warum gibt es diese Optimierung heutzutage nur noch ... oder wieder ... in Ansätzen ? Wir brauchen aktuell soviel Ordnungsvermögen, wie nie zuvor. Wie können wir da von Nahrung voller Unordnung leben und Wasser trinken, dass meilenweit von seiner früheren Natürlichkeit entfernt ist ? Die Antwort ist ganz einfach.
Unsere Vorfahren hatten kaum andere Möglichkeiten Ordnung zu schaffen, als eben über die Nahrung. Ihre Nahrung ist Teil des Erbes, von welchem unsere heutige Realität noch zehrt. Diese Nahrung war ein Spiegelbild ihrer Umgebung, ihres Wasser und ihres Sonnenlichts, woraus die Optimierung der Nahrung schließlich hervorging. Dabei ging es aber nicht nur um die Nahrung der Menschen, sondern um die Nahrung des Leben als Ganzes. In der Nahrung stecken sämtliche Informationen, die das Leben benötigt, um Ordnung zu schaffen. Die Nahrung, sei es als Licht, als Wasser oder eben in fester Form, spiegelt das Erbe wieder. Mit zunehmender Ordnungsschaffung durch Werkzeuge des Fortschritts, tritt das Ordnungsvermögen der Nahrung zurück, das Erbe verliert an Einfluss. Es geht auch gar nicht anders. Wie sonst sollte die Ordnung sonst zunehmen können ? Perfektere Nahrung als perfekte Nahrung kann es nicht geben ... und wie soll das Leben sonst erfahren können, dass der Zeitpunkt der beginnenden Optimierung des Universums unmittelbar bevorsteht, wenn nicht über das Erbe bzw. über den Verlust der Ordnung der Nahrung ? Die Nahrung wird im Bereich der Mittellinie nicht gänzlich aus Unordnung bestehen. Dann müssten wir Abfall essen und trinken, die Unordnung würde entsprechend weiter zunehmen. Wenn wir uns der Mittellinie nähern, wird noch ausreichend Ordnung im Sonnenlicht, im Wasser und auch in der Nahrung an sich stecken, um den Wechsel zur einsetzenden Optimierung zu meistern ... und wie wir sehen werden, sind wir auf dem besten Weg in genau diese Richtung.


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