Das Leben, das Universum, und der ganze Rest, zwischen Unordnung und Ordnung, auf dem Weg zur Kohärenz ... GOLD-DNA beschreibt die Expansion und die Optimierung von ALLEM und die Bedeutung der Jahre 2012 - 2015
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   Die Goldene Phi(l)harmonie


ALTE GEWOHNHEITEN LEGT MAN SCHLECHT AB

Bedingt nun ein Knochenfund oder ein Fossil, dass es den zugehörigen Dinosaurier auch real gab, in einer ebenso realen Vergangenheit im realen Außen ... oder schafft der Fund nicht einzig den notwendigen Raum in der Gegenwart, in welchem der Dinosaurier sein Unwesen treiben kann ? Der Fund ist real, eine Tatsächlichkeit. Der Dinosaurier dagegen bleibt einzig als Möglichkeit bestehen, die unentwegt verändert und angepasst werden kann, im Zuge des Fortschritts zum Beispiel mit Hilfe modernster Computertechnik ... ganz nach den Vorstellungen des Menschen, welche wiederum auf, bis dato, angesammelten Daten fußen. Jedem anderen Tier, jeder Pflanze, jedem Insekt und Mikroorganismus, sind die Dinosaurier dagegen egal und ohne Bedeutung im Hier und Jetzt. Dass Kinder, allen voran in den Industriestaaten, so angetan vom Dinokult sind verwundert nicht, muss der Konsens diesbezüglich doch noch beibehalten werden, um den realen Bilderfluss weiterhin störungsfrei zu gewährleisten. Daher tauchen auch Fossilienfunde sporadisch auf,  häppchenweise  ...

Kommt es, so gesehen, nicht eher einer Gewohnheit gleich beim Anblick eines Knochens auf eine zugehörige Lebensform zu schließen, welches zuvor, in der Vergangenheit, gelebt haben muss ? Baut die Realität nicht umso mehr auf Gewohnheiten auf, je weiter es in der Zeit zurückgeht ? Hängt die Interpretationsmöglichkeit nicht in erster Hinsicht davon ab, welche Informationen dem realen Fund entlockt werden können ? Oder ist es gar so, dass wir Menschen in einen solchen Fund aus vergangener Zeit die Informationen einbringen, die für den Fortbestand des realen Bilderflusses, aus unserer Sicht, notwendig und möglich sind ? Vergrößert sich der Raum der Möglichkeiten nicht mit dem technisch Machbaren der Gegenwart, und das umso expansiver und expressiver, je genauer gemessen und je mehr Daten gesammelt werden können ? Wird hier und jetzt nicht offensichtlich, warum jede Epoche nur genau den technischen Fortschritt nutzen kann, welcher den Raum der Möglichkeiten mit dem jeweiligen Stand der Expansion des Ganzen in einem proportionalen Einklang zu bringen vermag ? Zeigt sich nicht im Begriff Technik, sei es als Wort oder als reale Bildvokabel, was auf GOLD-DNA mit den weißen Leinwänden beschrieben wird, geht Technik, laut Konsens, doch unmittelbar mit Fortschritt einher ?
Schaut man auf WIKIPEDIA unter Technik nach, so erhält man Folgendes:

τεχνικός [technikos] heißt: kunstgemäß, künstlerisch, zur Kunst gehörig, die Kunst betreffend

Wittgensteins Zitat ''Einen Satz verstehen heißt eine Sprache verstehen. Eine Sprache verstehen heißt eine Technik beherrschen.'' legt somit nahe, was es mit der realen Bildersprache auf sich hat, ist diese doch die Technik, um die Realität zu bilden und zu verstehen, und um sich darin zu bewegen und zu interagieren, zu leben. Eine Technik zu beherrschen bedeutet aber auch Gewohnheiten auszuleben, die als Routine in den Alltag integriert werden.
Doch Gewohnheiten bestimmen unser reales bzw. realisiertes Leben weit mehr, als auf den ersten, alltäglichen Blick deutlich wird, schließlich wimmelt die reale Bildersprache nur so von Gewohnheiten, wie es in jeder anderen Sprache auch der Fall ist ... mit dem Unterschied, dass Gewohnheiten in der Realität selbst, einmal als solche anerkannt, weitreichende Auswirkung auf das Ordnungsvermögen mit sich bringen ... vor allem aber auf die weitere Entwicklung der Realität, wenn mit derartigen Gewohnheiten gebrochen wird.
Nun hat Technik eventuell aber auch eine Bedeutung, welche dem Konsens nicht so bekannt ist .... daher sucht man diese auf WIKIPEDIA unter dem Stichwort auch vergebens, obwohl eine Andeutung gemacht wird, diese aber als bedeutungslos angesehen wird. Diese Bedeutung macht aus Sicht des Ganzen erheblich mehr Sinn, verdeutlicht sie doch, was es mit dem technischen Fortschritt der Menschen wirklich auf sich hat und warum es in der Natur keiner Techniken bedarf, sondern einzig der Realisierung von Notwendigkeiten:

τεχνάω [technao] heißt: künstlich/listig ersinnen/verüben, Kunst/List anwenden, schlau veranstalten/unternehmen; sich verstellen

Diese Übersetzung geht mehr in Richtung Selbstübervorteilung und menschlicher Weltbemächtigung.
In der aktuellen Gegenwart gehen wir davon aus, dass die ursprüngliche Bedeutung von Technik Handwerk oder Kunst bedeutet und dass dieses die eigentliche Intention der alten Griechen war. Es entspräche unserer gewohnten Vorstellung, dass ein Knochen bzw. Fossil auch einen Dinosaurier bedingt. Was aber, wenn die alten Griechen in der Technik die Abkehr vom Natürlichen sahen und daher die künstliche Weltbemächtigung die eigentliche Übersetzung wäre ? Käme es nicht der Erkenntnis gleich, dass ein Knochenfund nicht zwangsläufig einem Dinosaurier entspringen muss, um auf der Bühne des Lebens existieren zu können, sondern, dass jedes Fossil, jedes Artefakt, genau wie erwähnte Elektronen, bewusst erschaffen wurden, um den zur Verfügung stehenden Raum, zu gegebener Zeit, sinnvoll auszufüllen. Sowohl Raum, als auch Zeit, bilden die Vergangenheit ab, die jedoch immer im Hier und Jetzt vergrößert bzw. älter werden, je nach Notwendigkeit und Möglichkeit.

An diesem Beispiel soll verdeutlicht werden, was der Konsens für Auswirkungen auf die Realität hat und wie weitreichend dieser Einfluss mitunter ausfallen kann. Wie unser aktueller Kosmos zeigt reicht dieser Einfluss zurück bis zum Ursprung des selbigen, weil anhand von Milliarden von Fossilien, und weiteren gewohnten Zutaten, das noch immer vorherrschende Bild des Universums auf breite Akzeptanz stößt. Diese Fossilien werden als Sterne bezeichnet.
Weitere Zutaten, nebst vielen anderen, sind die Lichtgeschwindigkeit und die Schwerkraft, auch als Gravitation bekannt. Werden diese Tatsächlichkeiten jedoch, im Rahmen unordentlicher Stürme von Anzweifelung oder Widersprüchen, in ihrer gewohnten Interpretation durcheinandergewirbelt, kann mitunter ein regelrechtes Chaos entstehen. Da man jedoch alte Gewohnheiten nur ungern ablegen kann, vor allem je näher der Zenit kommt, bleibt man ihnen so lange wie nur möglich treu ergeben ... und sei es unter Zuhilfenahme von speziellem Klebstoff, um das gewohnte Konstrukt fortbestehen zu lassen.
Dieser vielseitige Klebstoff trägt so werbeträchtige Namen wie Dunkle Materie und Dunkle Energie, wobei Schwarzes Loch auch sehr gut ankommt. Aber all diese Namen sind Nichts gegen Higgs-Boson, Baryonen, Quarks und andere Elementarteilchen ... oder das weltbekannte, praktisch in jedem Haushalt vorkommende Elektron, welches im Zitat von Ulrich Warnke zuvor angesprochen wurde. An sie alle haben wir uns längst gewöhnt und ein Leben ohne diese Konsens-Kleber ist kaum mehr vorstellbar.
Der Lichtgeschwindigkeit und der Schwerkraft ergeht es da nicht anders, wie in Kürze ersichtlich wird.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Lassen wir Ulrich Warnke noch einmal zu Wort kommen ... inzwischen könnte man beinahe sagen aus Gewohnheit:

Für die Gestaltung der Realität wird Energie in unser bewusstses Gewahrsein gebracht. Dann erzeugen wir daraus Form/Struktur/Gestalt mit ''Sinn und Bedeutung'' als getrennte Einheiten und erschaffen damit Raum und Zeit.
[ ... ]
Die Welt ist also nicht das direkte Abbild der Energien, die unsere Sinne aktivieren. Vielmehr erschaffen unser Geist und unser Bewusstsein die Welt, indem sie den jeweils momentan in ihrer Gesamtheit empfangenen Energien '' Sinn und Bedeutung'' geben.

Ulrich Warnke - Quantenphilosophie und Spiritualität  S. 143

Wir denken in Bildern, in Mustern, die unseren Erwartungen entsprechen, und diese wiederum entstehen aufgrund unserer Erfahrungen. Erfahrungen sind die Grundlage all dessen, was existiert - bewusste und unbewusste Erfahrungen. Alles, aber auch wirklich alles Erdenkliche ist aus unserer Erfahrung abgeleitet, wobei wir für unsere eigene Erfahrung die Erfahrungen der Mitmenschen einbeziehen. Wir leben nicht in einem Universum der Objekte, sondern in einem Universum der Erfahrungen.

Ulrich Warnke - Quantenphilosophie und Spiritualität  S. 147

Wie der Begriff Technik zeigt ist eine Erklärung zu einem Begriff auf WIKIPEDIA besagtes Fundstück bzw. Fossil, denn die Enzyklopädie steht für den Konsens, für eine Gewohnheit. Die Erklärung selbst ist der Knochen, der zwangsläufig auf den Dinosaurier rückschließen lässt, so wie WIKIPEDIA einem Suchenden das Gefühl vermittelt, dass eine Begriffserklärung korrekt erscheint ... und korrekt erscheint, was mit dem Konsens vereinbar ist und dahingehend eine Gewohnheit gewohnt beibehalten lässt. Aus diesem Gefühl gehen Handlungen hervor, welche die Gewohnheit stärken und die Bildvokabel real verdichten, wodurch sie im weiteren Verlauf der Expansion zum Schicksal der realen Bildersprache, und damit der Realität selbst, wird.

Nehmen wir als weiteres Beispiel die erwähnte Lichtgeschwindigkeit, die in der Astronomie eine weitreichende Rolle spielt, zwecks der Bestimmung von Alter und Entfernung kosmischer Objekte. Es ist ein Maß der Menschen, von Menschen ermittelt, und es dient seit seiner Festlegung, sprich Gewohnheitswerdung, zur Vermessung des kosmischen Raumes. Dass sich in der Lichtgeschwindigkeit die Goldenen Komponenten nicht widerspiegeln verwundert nicht, zählt doch die Lichtgeschwindigkeit zum künstlichen Fortschritt, zur Technik des modernen Menschen, die ebenfalls ihren Teil dazu beiträgt das Bild der Wirklichkeit vermodern zu lassen ...

Hier offenbart sich der wesentliche Unterschied zwischen Proportionen und Messungen, zwischen Dynamik und Stillstand.
Es ist der Unterschied der Wahrnehmung der Welt, wie sie Kinder in den ersten Jahren erfahren und jener, wie sie von den Eltern wahrgenommen wird. Erst im Laufe der Entwicklung spielen im Leben der Kinder Zahlen und die Zeit eine Rolle, vermittelt von den Eltern im Laufe der Erziehung.
Erziehung ist die Entwöhnung von kindlichen Gewohnheiten.
Erziehung ist Fortschritt im familiären Kreis.
Fortschritt ist das Fortschreiten vom wirklichen Wesen des Lebens hin zur Künstlichkeit.
Damit erfolgt die Trennung vom Ganzen, nein, vom GANZEN.
Selbiges geschah mit dem Gesamtbewusstsein als das Ego ins Spiel kam.

Atmänner suchen Brahman

Wo Messungen und Beständigkeit eine Rolle spielen ist die Mathematik nicht fern. Sie ist ein Ordnungswerkzeug, um Proportionen zu fixieren, zu bändigen, sesshaft zu machen, gefangen zu nehmen, sie aufzuteilen und anders zusammenzusetzen, auf Gleichheit fixiert, damit niemand geteilter Meinung sein kann ... auf Kosten der Beziehungen, der Verbindungen, der einzelnen Teile zueinander. Gleiches geschieht durch das Streben der Menschen nach Beweisen, nach Wiederholbarem, nach Gewohntem. Ein Vorgang, bei dem die Kreativität auf der Strecke bleibt, schließlich ist Kreativität ein bewusstes Wahrnehmen von Proportionen und deren Zusammenwirken im Rahmen einer allumfassenden Harmonie, nein HARMONIE, im Wirken von Geschichten im Rahmen der GESCHICHTE.

Erblickt man heute durch ein Teleskop oder mit bloßem Auge einen Stern in der Nacht, dann betrachtet man eines jener unzähligen  Fossilien , denn, so sagt es der Konsens, das Licht des Sternes war Lichtjahre unterwegs, bevor es von unserer Wahrnehmung erfasst wurde. Übertragen auf den Dinosaurier sehen wir daher kein tatsächliches Objekt, sondern einzig einen gewohnten Sinnzusammenhang, bedingt durch eine Messung und einer Berechnung aus der Gegenwart heraus.
Gleiches gilt für die Schwerkraft. Auf der Stelle zu hüpfen und immer wieder auf dem Boden zu landen, lässt uns gewohnt zum Schluss kommen, dass es dafür einen Mechanismus braucht, der dieses bewerkstelligt und der irgendwann in der Vergangenheit seinen Anfang genommen hat und seitdem derartig fortbesteht, von Natur aus.

Was hat es mit dieser Faszination nach Anfängen jeglicher Art auf sich ? Entspringt sie dem Bedürfnis wissen zu wollen, was der Gewohnheit vorausging ? Und warum verspüren nur Menschen dieses Bedürfnis ? Und das zudem umso intensiver, je weiter der Mensch technisch weiter fortschreitet ? Es ist der mehr und mehr verhallende Ruf der Kohärenz, der intensiver wahrgenommen wurde, als die Trennung des menschlichen Bewusstseins vom Gesamten noch nicht vollzogen bzw. notwendig war, als das Ego noch keine Rolle auf der Bühne des Lebens spielte und Religionen ohne Götter auskamen.
Vielleicht kennen Sie die kleine Anekdote, dass eine Hummel aus Sicht des menschlichen Verständnisses der Aerodynamik nicht fliegen kann. Nun, der Hummel ist das ziemlich egal. Sie breitet die Flügel aus und fliegt, unbeeindruckt, einfach davon.

Jedem Menschen gebührt Respekt, auf der einen Seite,
aber auch Achtsamkeit, auf der anderen Seite.

Denkt man den Ansatz der Quantentheorie konsequent weiter, muss man dann nicht zwangsläufig, so befremdlich und unmöglich, wenn nicht gar verrückt vom Konsens, es auch klingen mag, zu dem Schluss kommen, dass Sonne, Mond und Sterne, das Sonnensystem, die Milchstraße, die Galaxien, sowie die Weiten des Universums an sich, erst ab einer gewissen Entartung der Kohärenz des Gesamtbewusstseins nötig, und damit überhaupt erst möglich, wurden, weil es dieser Bilderzyklen bedurfte, um die zugrunde liegende Unordnung mit Ordnung zu versehen ? Einer Ordnung, in der sich die Goldenen Komponenten der Grammatik der realen Bildersprache wiederfinden. Es sind Amit Goswamis Worte, auch wenn in seiner Vorstellung der Nagel, den er vollends auf den Kopf trifft, nicht aus Gold ist.
Um aber Notwendiges, welches möglich erscheint, letztendlich auch tatsächlich, und damit real, werden zu lassen, muss das Mögliche durch die reale Bildersprache ausgedrückt werden können und sich somit auf der Bühne des Lebens manifestieren ... vorausgesetzt Zeit und Raum gewährleisten die Eingliederung in den Bilderfluss der Realität, ohne Widerspruch zur energetischen Vorgabe der Wirklichkeit.

Zweifelsohne besteht die Realität jedoch inzwischen aus zahlreichen Disharmonien. Aber im Gegensatz zum Menschen reagiert die Natur immer in Notwendigkeit der Balancefindung auf Disharmonien, auch Dissonanz oder Unordnung genannt, wobei natürlich nicht alle Disharmonien menschgemacht sind, wie es die aktive Unordnung immer wieder vorführt, allerdings mit stetig abnehmender Vehemenz. Doch natürlich hervorgehende Disharmonien dienen immerzu der Optimierung, wie nach einem  Waldbrand , natürlichen Ursprungs, offensichtlich wird. Gleiches Vorgehen zeigt sich in der Stabilität der Atmosphäre der Erde seit interpretierten Ewigkeiten, denn das Bewusstsein allen Lebens leistet auch in diesem Fall ganze Arbeit, Menschen inklusive, wenn auch aus einer anderen Notwendigkeit heraus.
Der Mensch tickt nun mal anders, allen voran, wie beschrieben, das männliche Prinzip. Der Mensch klebt, die Natur (er-)lebt.
Der Mensch sucht, mitunter ganz bewusst, natürliche Notwendigkeiten außer Acht lassend, nach Möglichkeiten, die mehr und mehr Disharmonien hervorbringen, nicht nur in der Entartung kreativen Strebens nach neuen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, sondern insbesondere im Einsatz der realen Bildersprache. So konnten die theistischen Religionen und die Beweise einfordernde Wissenschaft, bedingt durch ihre jeweiligen Götter, zu dem werden, wofür sie notwendig wurden ... als Vermittler von Sicherheit und Beständigkeit, als Anker im energetischen Fluss, einhergehend mit der Sesshaftigkeit der Menschen selbst, sowie der Sesshaftigkeit von gewohnten Weltbildern in ihren egozentrischen Köpfen.

Life is like riding a bicycle. To keep your balance you must keep moving.
Albert  Einstein

Doch Sesshaftigkeit hat ihren Preis, als Teil des Lehrgeldes, welches für das Fortschreiten des kosmischen Lernprozesses zu zahlen ist. Für uns Menschen ist dieser Preis mittlerweile allerdings sehr hoch und offenbar nur bereitwillig weiterhin zahlbar, weil uns moderne Annehmlichkeiten die Aufsummierung des Preises nicht bewusst werden lassen, eingehüllt vom leeren Versprechen, welches der Fortschritt mit sich bringt, sich der technologischen Möglichkeiten für das GANZE noch gänzlich unbewusst. Erst recht in einem Umfeld von expansiver Unordnung und der daraus hervorgehenden Komplexität der realen Bildersprache, mitsamt der Realität, die dementsprechend interpretiert wird.
Die Natur lebt es dagegen anders vor.

Sesshaftigkeit ist ein natürliches Maß für Beständigkeit, für Anpassungsfähigkeit, für Ordnungsvermögen und für die Abwesenheit von angesammelter Unordnung. Was hat ein Baum, der über Jahrhunderte nicht von seinem Platz im natürlichen Gefüge wich, oder ein See, was dem Menschen fehlt, obwohl auch der Mensch sesshaft wurde und Häuser und Städte baute ? Warum geht aus der menschlichen Sesshaftigkeit mehr und mehr reaktive Unordnung hervor und warum füllen wir unser Konto unentwegt mit weiterer Unordnung an ? Ist unser Drang nach Bewegung, nach Mobilität, nichts anderes, als ein großzügiges, zinsfreies Darlehen der Natur, um mittels des Start-up-Unternehmens Globalisierung die Grenzen der realen Bildersprache derart voranzutreiben, damit das Leben als Ganzes irgendwann davon profitieren kann ? Liegt der wesentliche Unterschied daher nicht im Umgang mit  Abfall  jeglicher Art, materiell, wie bildhaft ? Zum einen, scheinbar verdammt, an Ort und Stelle zu verweilen, zum anderen aber die weltweite Mobilität genießend.
Sammelt sich Abfall an, ist die Ordnung gefordert. Ist kein Abfall vorhanden, dann liegt ein ideales Verhältnis von Ordnungsmöglichkeiten und Unordnungsansammlungen vor, besagte HARMONIE, der das offensichtliche Geheimnis des Kosmos zugrunde liegt. Günther Witzany beschreibt es anhand der Viren wie folgt:

Lange Zeit wurden Viren nicht als Bestandteil der belebten Natur betrachtet, weil sie ausschließlich als Parasiten galten. Man dachte, dass sie akute Infektionen in Wirtsorganismen verursachen und die zellulären Mechanismen der Wirte für ihre Vervielfältigung brauchen, um so wiederum neue Zellen infizieren zu können. Obwohl dieses Erklärungsmuster nach wie vor Gültigkeit hat, repräsentiert dieses Verhalten nur eine spezielle Verhaltensform bestimmter Viren, nämlich jene, die es nicht geschafft haben einen sesshaften ( nicht-lytischen ) Lebensstil zu entwickeln ( Villarreal 2004:305 ). Die wirklich neue Einsicht ist, dass die überwiegende Mehrzahl der Viren jedoch stabile, sesshafte Lebewesen sind, die Wirtsorganismen nicht einfach aus ''egoistischen'' Motiven heraus besiedeln.

Günther Witzany - Biokommunikation und natürliche Bearbeitung genetischer Texte - S. 136

Die bösen, nicht sesshaften Viren, sind aus der Sicht der Menschen böse und gehören ausgerottet. Aus Sicht der Natur jedoch sind sie die Notwendigkeit der Ausbalancierung des Gesamtbildes ... und offensichtlich ist die Natur sehr erfolgreich in ihrem Bestreben nach HARMONIE, egal, was der Mensch sich bisher, mit einem prall gefüllten Konto, hat einfallen lassen, um Disharmonien zu kreieren.
Der Bilderfluss der Realität fließt unentwegt, voller Dynamik dem Zenit entgegen, stets optimal proportioniert. Dass es, den unordentlichen Umständen entsprechend, jenseits des Zenits dynamisch dem wirklichen Ziel entgegengehen wird, darin besteht kein Zweifel ... zumindest aus Sicht derer, die, dem entsprechend,  wahrzunehmen  imstande sind und sich nicht einzig auf Zahlen, Fakten und Beweise konzentrieren ... oder die Welt in Formeln zerlegen.

So kommen wir von der Lichtgeschwindigkeit und anderen liebgewonnenen Gewohnheiten auf die Weltformel zu sprechen ... ToE ... Theory of Everything, sind Formeln doch auch so eine Gewohnheit geworden, um die Welt mit Ordnung zu versehen und zudem Teil von Algorithmen aller Art, im Versuch etwas zu simulieren, was sich nicht simulieren lässt.

Mein eigener Vorschlag für die Weltformel lautet:

K+O+S+M+O+S+Z 2

Komplexe Ordnung Sucht Möglichen Optimierungsweg Zum Ziel

Im Grunde ganz einfach ... doch leider lässt sich das aktuell nur sehr schwierig, um nicht zu sagen kompliziert, kommunizieren.
Es lässt sich sogar ganz einfach in einem Symbol darstellen, aber es bedarf trotz alledem vieler Erklärungen, mitunter 1000 DIN A4 Seiten und mehr, wie im Fall von GOLD-DNA, den UPDATES und der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE.
Soviel zum Nutzen und Sinn von Formeln, denn ihr künstlich verleimtes Konstrukt zeigt Schwächen, wenn es dem eingefleischten Konsens an den Kragen geht ... und um das Erspüren des Gefühls für das GANZE.

         

Da zeigt sich einmal mehr der Unterschied zwischen kompliziert und komplex.
Kompliziert, wie bereits an anderer Stelle beschrieben, wird es, wenn der Unordnung nicht entsprechende Ordnung entgegengebracht werden kann.
Komplex dagegen ist das ausgewogene Zusammenspiel von Unordnung und Ordnung, um die Balance des Universums aufrechterhalten zu können, und das umso komplexer erscheinend, je mehr Unordnung entsprechend mehr Ordnung bedarf, erst recht, wenn es sich um reaktive Unordnung handelt, umgangssprachlich gerne als unberechenbar beschrieben.

Doch keine Sorge, denn, was dem Menschen an aktiver Ordnung abhanden gekommen ist, sprich Erkenntnis, Einsicht, Weitsicht, Erleuchtung, wie auch immer man es nennen möchte, stellt das Bewusstsein der Natur zur allgemeinen Verfügung, ganz im Sinne von Open Source und  Open Access , ohne (be-)trügerische Hintergedanken ... andernfalls ließe sich die Komplexität des gesamten Kosmos auf Dauer nicht gewährleisten. Vor allem aber nicht die anschließende Optimierung, in der die Komplexität mehr und mehr schwinden wird ... und es an der Zeit der Menschen ist, ihr, von der Natur gewährtes Darlehen, nach und nach zurückzuzahlen, mittels Involvierung in das größte Abenteuer des Lebens.

Dazu passend zwei Zitate von Einstein, ganz im Sinne seiner berühmten Formel, die da lautet: E = m x c 2 ... Everything = Mind x Common Complexity:

''Any intelligent fool can make things bigger and more complex. It takes a touch of genius – and a lot of courage to move in the opposite direction.''

''Intellectuals solve  problems; geniuses prevent  them.''


The past is only memory and the future is only anticipation, both being present facts.
St. Augustine

Die Konsequenz aus den bisherigen Zusammenhängen und Darlegungen der realen Bildersprache für den weiteren Werdegang des Lebens, jenseits des Zenits der Unordnung, ist die Auflösung der Vergangenheit, bedingt durch die Optimierung und der daraus folgenden Abnahme der Unordnung, im Rahmen einer neuen  Denkstruktur , welche mit eingangs beschriebenem Wahrnehmungswandel einhergehen wird.
Nicht WARUM, sondern WOFÜR.

Warum sich was in der Vergangenheit wie abgespielt hat, macht nur Sinn zu (er)klären, wenn es dem weiteren Fortschritt dient. Das ist zweifelsohne der Fall, da all diese Fragen sich einzig mit der Realität, nicht aber mit der Wirklichkeit beschäftigen und alle Fragen keine endgültige Antwort zugeordnet bekommen können. Wie auch, wenn das energetische Umfeld, auf welche sich die Frage bezieht, nicht mehr mit jenem übereinstimmt, in welchem nach einer Antwort gesucht wird. Dieser Umstand führt zwangsläufig zu Interpretationsschwierigkeiten. Es gleicht der Übersetzung eines Textes, der im Jahr 2012 gefunden wird, aber vor 3000 Jahren verfasst wurde. Unzählige Informationen, Nuancen, Besonderheiten und Einzigartigkeiten einzelner Vokabeln bleiben auf der Strecke, erst recht im Kontext zum gesamten Text und vor allem im Kontext zum Umfeld, in welchem der Text entstanden ist. Für die Vokabeln der realen Bildersprache, wie am Beispiel der Fossilien aufgezeigt, gilt selbiges. Es ist der Treibstoff für die weitere Beschleunigung der Ausbreitung der reaktiven Unordnung, weil die Wirklichkeit es notwendig macht ... und der Mensch ordentlich Gas geben kann.

Die Vergangenheit ist ein sich änderndes Mosaik aus Interpretationsmöglichkeiten. Sie beinhaltet umso weniger Möglichkeiten zur Korrektur und Abwandlung, je weiter die Expansion voranschreitet bzw. bereits vorangeschritten ist. Dabei ändern sich die Möglichkeiten in Abhängigkeit der fortschreitenden Dekohärenz des Bewusstseins allen Lebens ... was insbesondere auf die menschlichen Verkörperungen zutrifft, schließlich dachte der Mensch nicht immer in linearen Zeitverläufen, unterteilt in Sekunden, Minuten und Stunden, sondern in zyklischen Geschehnissen und damit Proportionen, fern der Unterteilung in feststehenden Zeiteinheiten.
Im Zenit der Unordnung ist die Chance auf eine weitreichende Korrektur unserer Sicht der Vergangenheit demnach am geringsten und sie wird umso geringer, je weiter es in der Vergangenheit zurückgeht. Genau das ist die Sternstunde der neuen Denkstrukturen. Biokommunikation und Quantentheorie finden zueinander. Der neue Kosmos wird geboren, offenbart sich doch bereits die Rolle von Bewusstsein im Schaffensprozess der Realität mehr und mehr.

So schrieb Peter Kafka schon vor Jahren:

 Globale Beschleunigungskrise

''Die Wirklichkeit auf Erden, in der wir selbst Mitspieler sind, ist ein komplexes dynamisches System, das dauernd in Bewegung („dynamisch“) ist, im Fluss, und sich immerzu weiter entwickelt, dessen innere Zusammenhänge von Ursachen und Wirkungen aber so vielfältig und verflochten („komplex“) sind, dass niemand alle darin steckenden Möglichkeiten aufzählen kann, auch nicht der leistungsfähigste Computer. Niemand kann die Entwicklung eines solchen Systems vorausberechnen, außer in Form von Wahrscheinlichkeiten für verhältnismäßig kurze Zeiträume – wie man es von der Wettervorhersage kennt.

 
Trotz seiner Ruhelosigkeit und Veränderlichkeit kann ein solches System sehr beständig sein und eine typische Gestalt annehmen. Das sieht man besonders deutlich an einem lebenden Organismus: Es herrscht ein „Fließgleichgewicht“ zwischen Aufbau und Abbau. Die Beständigkeit des Fließgleichgewichts, des Fortlebens und der Evolution als ganzer beruht darauf, dass fast alle Prozesse in Zyklen verlaufen. Dieselben „eingespielten“ Prozesse werden immer wieder aufs Neue durchlaufen, auch wenn es dabei ständig zu kleinen Abweichungen kommt, zu Fehlern und Störungen. Wenn die Störungen nicht zu groß sind, pendelt sich das System als ganzes immer wieder in die bewährten Zyklen ein – darin besteht ja die Bewährung – und findet manchmal sogar zu einer Verbesserung, durch die es noch raffinierter mit Fehlern zurechtkommen kann. Ein System, das sich keine Fehler erlauben kann, ist nicht lebensfähig. Kann es sich aber Fehler erlauben, dann sind es genau diese ständigen Neuerungen, die Abweichungen und Störungen, die den Fortschritt zu einem immer komplexeren Zusammenspiel, einer zunehmenden Ordnung bewirken.''

GOLD-DNA beschreibt nichts anderes und auch bisher Verfasstes, im Rahmen der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE, findet sich in Kafkas Worten wieder … aber, und hier kommt die Einzigartigkeit dieser Entwicklung ins Spiel, die als kosmischer Lernprozess verstanden werden kann und in der Goldenen Phi(l)harmonie ihr Ziel finden wird, der Fortschritt vom Natürlichen weg, hin zu immer mehr Künstlichem, ist ein bewusster Akt, gar eine Notwendigkeit, denn in der Realität manifestiert sich dieser Lernprozess als Evolution des Lebens, in Wirklichkeit aber ist es die Devolution von Bewusstsein.
Jederzeit macht die Realität Sinn, geht das Wort Sinn doch am ehesten auf das althochdeutsche sinnan zurück, mit der Bedeutung reisen, gehen, streben. Nichts anderes ist die Realität und damit der Lernprozess als Ganzes ... eine Reise, ein Streben, einem Ziel entgegen. Eine Reise, die sich, ganz grob und stark vereinfacht, wie folgt darlegen lässt:

Wahrnehmung -> Magie -> Religion -> Theismus -> Aberglaube -> Wissenschaft -> Quantentheorie und Biokommunikation -> Spiritualität -> Besinnung

Die entscheidende Frage hinsichtlich des sich entwickelnden Lernprozesses lautet indes: Wer lernt hier von wem ? Lernt der Mensch von der Natur oder die Natur vom Menschen ? Man mag der Ansicht sein, dass der Mensch immer mehr von der Natur VERLERNT, und die Natur NICHTS vom Menschen lernen braucht, aber im Reich von Sirenengesang und weißen Leinwänden überrascht eine solche Ansicht keineswegs, erst recht, wenn der Mensch sich selbst zunehmend als Zerstörer der Erde wahrnimmt.

Sieht man die verkörperten Bewusstseine der Menschen und das aller anderen Lebensformen als zwei Proportionen an, welche das Gesamtbewusstsein verkörpern, wobei die zweite Proportion als NATUR bezeichnet wird, dann wird die ganze Angelegenheit des sogenannten Fortschritts mitsamt seiner Komplexität offensichtlich:
 
Der Mensch geht im Laufe der Expansion aus der natürlichen Entwicklung der Natur hervor, während der Mensch im Laufe der WEITEREN Expansion mehr und mehr künstlichen Fortschritt erschafft bzw. realisiert. WOFÜR ?

DAMIT DAS GESAMTBEWUSSTSEIN IM NÄCHSTEN KOSMISCHEN LERNPROZESS DIE ENTWICKLUNG DES FOLGEUNIVERSUMS VORANTREIBEN KANN … UNTER OPTIMALEREN VORAUSSETZUNGEN, ALS ES IM AKTUELLEN UNIVERSUM GESCHEHEN KANN.
 
Der Mensch testet die Fehlertoleranz der Natur aus, durch Einbringung künstlichen Fortschritts, durch Sprachverwirrungen, durch Zerstörung natürlicher Turmbauten, durch Konsensstörungen im Gesamtbild … und darin werden wir offensichtlich immer besser. Die Verknüpfungen aller realisierten Möglichkeiten, der Tatsächlichkeiten, nehmen unentwegt an Komplexität zu. Wir Menschen desinformieren die zur Verfügung stehende Energie dahingehend, reaktiv an das gemeinsame Werk allen Lebens zu gehen, solange, bis das Gesamtbild der Realität von unserem Handeln maximal mit beziehungslosen Daten gesättigt ist, solange, bis keine weitere neue Bildvokabel mehr sinnvoll integriert werden kann, solange, bis alles Leben, aus Sicht der Unordnung, nicht nur satt, sondern auch sitt ist.
Sie kennen sitt noch nicht ?  Hier  können Sie das Wort näher kennenlernen.
Sitt
macht sehr schön deutlich, wie neue Bildvokabeln, und dazu zählen auch Fossilien, Artefakte und sonstige neue Entdeckungen aller Art, ihren Weg in den Konsens der Realtät finden ... oder auch nicht. So steht im verlinkten Text:

'''Sitt' dagegen ist leicht sprechbar und bildet außerdem mit seinem Kollegen 'satt' einen Stabreim", sagte Matthias Wermke, Leiter der Duden-Redaktion. Mit der Formulierung "Jetzt bin ich sitt und satt" könne künftig jeder ein gepflegtes Mahl beschließen. Ob das Wörtchen allerdings Eingang in den Duden findet, hänge davon ab, ob die Sprachgemeinschaft es verwende: "Wir können ja nicht diktieren, wie die Sprache aussehen soll, sondern nur beobachten, wie sie verwendet wird", erläuterte Wermke.

Offensichtlich hat das Wort, trotz einfacher Handhabung, auch nach Jahren keinen Eingang in den Konsens des täglichen Sprachgebrauchs gefunden, da es keine ausreichende Notwendigkeit für den verbreiteten Einsatz gibt. Ohne entsprechenden Raum und die passende Zeit blieb sitt daher, bis heute, auf der Strecke. Um tatsächlich zu werden, bei bestehender Notwendigkeit und gegebenen Möglichkeiten, hat immer noch das Umfeld ein paar weitere Worte mitzureden, ob eine Neuerung in den harmonischen Kreis des Gesamtbildes aufgenommen wird. Wird sich darüber hinweggesetzt, oder aber zu wenig Raum bzw. Zeit eingeräumt, kommt es zu Irritierungen und weiteren Ausprägungen von reaktiver Unordnung, siehe Genmanipulation, Spamattacken, das Torret-Syndrom, Zensur, oder Geisterfahrerei, um nur einige wenige zu nennen.

Doch lassen wir noch einmal Peter Kafka, hinsichtlich des von Menschen geschaffenen Fortschritts, zu Wort kommen:

 Globale Beschleunigungskrise

''Wir, die „Anführer“ der Evolution, sind – paradoxerweise, wie es scheint – von „Mutter Natur“ zu den Erfindern und Unternehmern herangezogen worden, als die wir uns heute daran machen, den ganzen Globus möglichst schnell und möglichst einheitlich zu kolonisieren und rundum zu erneuern. Die Krise ist also in der Evolution veranlagt und unvermeidbar. Sie bedeutet aber nicht notwendigerweise den Untergang der menschlichen Zivilisation. Die „Anführer“ der irdischen Evolution – die Menschen – sind, wenn sie imstande waren, die Krise herbeizuführen, wahrscheinlich auch imstande, schnell genug zu lernen, wie sie zu überwinden ist.''


Und das bezieht sich nicht auf einen einzelnen, lokalen Krisenherd, sondern auf den Höhepunkt der energetischen Krise als Ganzes, wofür einzig die menschlichen Bewusstseine verantwortlich sind, denn andernfalls könnte die Dekohärenz allen Bewusstseins, und damit die maximale Materiewerdung der Realität bzw. Zähflüssigkeit des energetischen Flusses, nicht über die Bühne gebracht werden. Im weiteren Verlauf dieses Lernprozesses, der Überwindung des Zenits, sind wir jedoch nicht allein ... und vielleicht warten zudem, aus Sicht des Konsens, unerwartete Nachrichten auf uns ...

Krise heißt Entscheidung, nicht Untergang.
Peter Kafka

Wie die Realität im Umfeld abnehmender Unordnung und zunehmender Bedeutungslosigkeit der Vergangenheit sich darstellen mag, auch dahingehend verrät Peter Kafka seinen Einblick in das Geheimnis des kohärenten Gesamtbewusstseins:

 Zeit zum Aufstehen

''Fast alles, was gut war, bleibt ja. Das Falsche, das nicht mehr Lebensfähige ist es, was beschränkt wird. Jammern wir nicht länger über die kapitalistischen und neoliberalen Lehren, die uns weismachen, an der komplexesten Front im Raum der Möglichkeiten seien das Wachstum der Vermögen und des klassischen Sozialprodukts geeignete Kriterien für die Beurteilung der Lebensfähigkeit. Lachen wir endlich darüber, und verlassen wir diese Ideen. Sie mögen ein unvermeidbares Stück des Weges durch die Kindheit der Menschengesellschaft gewesen sein – sich aber im Erwachsenwerden weiterhin an solche Ideen zu klammern, das ist kindisch.''


Ist die Kindheit, mitunter von Geburt an, nicht allzu oft eine Ansammlungsstätte von reaktiver Unordnung, in Form von Traumata, Konditionierungen und Erziehungen ... erst recht seit das Ego seine Zähne zeigt ? Liegt nicht vielen Krankheiten und anderen physischen, wie psychischen Störungen im Erwachsenenalter, eine derartige energetische Blockade zugrunde ? Zeigt sich nicht immer wieder, dass Symptombekämpfung kein Weg zur Ausheilung ist, sondern einzig das Lösen der ursprünglichen Blockade(n) zum Ziel führt ? Nur wenn im Innern die dunklen Schatten ans Licht kommen, kann auch im Innern angestaute Energie endlich wieder befreit fließen.

Suchen wir Menschen deshalb nach dem Anfang des Universums, weil wir unser Schicksal un(ter)bewusst auf den Kosmos übertragen ? Kann die Optimierung des Gesamtbildes somit erst beginnen, wenn Kunde vom anderen Ende des Universums eintrifft, aus der kosmischen Kindheit ? Kunde wovon ? Davon, dass, bedingt durch den Blick in die frühe Kindheit des Kosmos, die  Wahrheit  endlich ans Licht kommen kann ... da sie nicht länger durch dunkle Ungereimtheiten im Verborgenen gehalten oder in schwarzen Löchern versteckt werden kann. Erst im Licht dieser Wahrheit kann der Heilungsprozess der Realität beginnen und die Auswirkungen der realisierten Traumata, Konditionierungen und Erziehungen aufgelöst werden.

As a psychoanalyst I returned many times to the problem of awakening the human conscious mind to the forgotten heritage of ages. The traumatic experiences that humans keep buried in oblivion possess enormous power over the destiny of nations. If the human race is not made able to face its past, the traumatic experience that caused cultural amnesia will demand repetition - and since the atomic age began, humans have lived under the sword of Damocles.

Loren Eiseley

Ist es heutzutage nicht auch zur Gewohnheit geworden der eigentlichen Ursache einer Krankheit nicht auf den Grund zu gehen und den Auslöser stattdessen im nahegelegenen Konsens zu suchen ? Gleicht es nicht eher dem einfachen Weg ein Symptom in einer Art WIKI-HEALTH einzugeben, um eine Auflistung der am meisten verbreiteten, vermeintlichen, Auslöser zu erhalten, ein nicht minder verbreitetes Vorgehen, welches den sogenannten Krankheitserregern ihren schlechten Ruf eingebracht hat, zumindest aus Sicht der zügig fortschreitenden Menschen ?
Der ''Rest'' des Ganzen sieht das hingegen anders. Doch wir wären nicht in unmittelbarer Nähe zum Zenit, wenn nicht auch immer mehr Menschen sich zunehmend auf ihr Kohärenzgefühl berufen und im Sinn des Realen den wirklichen Irrsinn erkennen.

Da Gesundheit als ''kohärenter Zustand'' an der Laserschwelle ein ständiges Pendeln um die Phasenschwelle voraussetzt - mal ein bißchen darüber, mal ein bißchen darunter, ohne dass der Ausschlag jedoch zu stark wird -, darf vieles, was wir als Krankheit erleben, nicht negativ bewertet werden: Es sind notwendige Krisen in der ständigen Auseinandersetzung mit der Umwelt, Entwicklungs- und Evolutionskrisen, in denen eine momentane Stabilität und Identität durch eine neue Herausforderung in Frage gestellt wird und nach einem neuen Zustand höherer Stabilität ruft. Der neue Zustand, Antwort auf die Provokation, entsteht durch Integration, dadurch dass der Reiz das Wellenfeld des Organismus modeliert und insofern auch erweitert. Der romantische Dichter Novalis ( Friedrich von Hardenberg, 1772-1801) äußerte sich in ähnlichem Sinne:'' Unsere Krankheiten sind alle Phänomene einer erhöhten Sensation, die in höhere Kräfte übergehen will'', lautet einer seiner zukunftsweisenden philosophischen Aphorismen.
Fürchtet man dagegen Krankheit als Defekt, werden die Regulationspotenziale des Organismus nicht voll genutzt. Bei unseren ''Krankheiten'' liegt das Problem oft nicht so sehr darin, ob der Organismus mit der Herausforderung fertig wird, als vielmehr darin, ob wir in seine Fähigkeit, dies zu tun, Vertrauen haben. Zur höheren Kohärenz einer wirklich ganzheitlich verstandenen Gesundheit muss auch dieser seelische oder geistige Faktor berücksichtigt werden. Die psychische oder geistige Entsprechung zur Kohärenz des Körperfeldes ist der Wille zu leben, gesund zu werden beziehungsweise zu bleiben, sind Lebensfreude und Lernbereitschaft.
Eigentliche Krankheit entsteht erst dann, wenn der Organismus mit den Störungen nicht mehr aus eigener Kraft fertig wird, wenn er sie nicht mehr ausregulieren kann, wenn die Abweichung von der Laserschwelle zu stark wird und sich weit oberhalb oder unterhalb von ihr festfährt. Sie ist gleichbedeutend mit einem Verlust an Kohärenz und ganzheitlichem Funktionieren, einem Zustand der ''Devolution'', des Rückfalls in eine tiefere Evolutionsstufe, einer Einschränkung der Verfügbaren Informationsbasis und der Sensibilität und Reaktionsfähigkeit.
Krankheit kann generell als Entkopplung des Systems bezeichnet werden, da im gesunden Zustand alle Resonantoren ( schwingungsfähigen Systeme ), zum Beispiel die einzelnen Organe, im Organismus maximal gekoppelt sind und so stark kooperieren, dass sie als ein einziger Resonator funktionieren.

Marco Bischof - Biophotonen  S. 290-291

In Bischofs Zeilen finden sich viele philharmonische Vokabeln der realen Bildersprache wieder, wenn auch anders umschrieben, aber doch ganz im Sinne der Kohärenz. So ist die Laserschwelle die Berührungslinie zwischen Yin und Yang, im Goldenen Schnitt des GANZEN. Regulierungen geschehen im Bestreben nach Harmoniefindung. Ein gesunder Organismus ist eine Goldene Phi(l)harmonie, ebenso jedes Organ und jede Zelle des gesunden Organismus. Dekohärenz bedeutet Krankheit. Ivan Illich nennt Gesundheit treffend die Intensität, mit der ein Organismus sich mit seiner Umwelt auseinandersetzt. Je mehr von dieser Aufmerksamkeit verloren geht, desto komplexer gestaltet sich die Aufrechterhaltung der Ordnung, um auf Unordnung angemessen reagieren zu können. Heilen bedeutet daher nichts anderes, als ein Erleichtern von Belastungen, ein Auflösen von Verdichtungen, eine Abkehr von der Erregung von Aufmerksamkeiten.

Erneut kann nicht verwundern, dass zum Zenit der Unordnung hin die Gravitation, die Schwere, eine immer größere Rolle spielt, sowohl in ihrer Bedeutung für die Aufrechterhaltung des ''Funktionierens'' des Universums, als auch für die Ausdruckskraft der realen Bildersprache, denn während sich gravierendes Bildergut mehr und mehr auf der Bühne des Lebens breit macht, geht ihr Gegenspieler zunehmend verloren ... gemeint ist die Levitation, die Leichtigkeit. Man braucht nur  Gravitation  und  Levitation  im Nachschlagewerk des Konsens eingeben und bekommt augenblicklich einen Überblick über die jeweilige Gewichtung beider Begriffe für das Beschreiben der realen Welt. Kein Wunder, dass in der Summe der wahrnehmbaren Bilder, mit denen der Alltag gestaltet wird, die Leichtigkeit des Seins immer mehr der Schwere im Herzen weichen muss.

Levitation steht für die Freiheit von Möglichkeiten, von Ideen und Gedanken ... alles ist möglich, verliebt schwebt man auf einer Wolke, man fühlt sich leicht, unbeschwert, leicht, wie eine Feder, einem Ball ähnlich, den ein Kind unbeschwert in die Höhe wirft und dem, aus Sicht des Konsens, gewisse Möglichkeiten des freien Fluges zugestanden werden ... zumindest so lange, bis er wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen muss. Hier zeigt sich die Gravitation, als Ausdruck von Tatsächlichkeiten, die mitunter auch gravierend ausfallen können. Manch einem liegt etwas schwer im Magen, oder etwas wiegt schwer auf der Seele, das Herz ist schwer, voller Schwermut, es gibt Schwermetalle mit schlechtem Einfluss auf die Gesundheit, es gibt Altlasten, und vieles mehr ...
Die reale Bildersprache erzählt die Geschichte dieser beiden Akteure fortwährend, und auch sie sind einzig das allgegenwärtige Wesen von Yin und Yang, nur anders kostümiert, anders vermittelt bzw. wahrgenommen.

Liebe ist das Potenzial, ALLES tun zu können. SIE schafft Raum.
Geist ist das Potenzial, etwas Bestimmtes zu tun. ER füllt den Raum.
Liebe und Geist vereint sind das Potenzial, Alles Richtig zu machen.
Um aber Alles Richtig zu machen braucht es Zeit.
Energetikum

Das Geheimnis der Schöpfung liegt schlicht und einfach, ganz unkompliziert, und genau so muss es sein, in der Harmonie zweier energetischer Proportionen, die sich immer zu einem Ganzen zusammenfügen und in ihrer Balance ein Bild der Gesundheit darstellen.
Alles in der Realität dreht sich einzig um all jene Ausdrucksmöglichkeiten, welche sämtliche Musiker der Goldenen Philharmonien, im Kleinen, wie im Großen, und solche, die es werden wollen, ihren Instrumenten entlocken können ... und um die Darbietung des letztendlich daraus hervorgehenden  Liedes .
Das Universum. Das Weltall. Der Kosmos. Das allumfassende Bild realisierter Ausgewogenheit.

Die Ordnung der EINEN Welt, welche die Notwendigkeiten ALLER Welten in sich vereint, eine jede nach ihren Möglichkeiten. Tatsächlich ? ... werden Sie jetzt vielleicht fragen. Ist dem wirklich so ? Ich gebe die Frage mal weiter, an Hans-Peter Dürr, der, meiner Meinung nach, mit besagtem Geheimnis bestens vertraut ist:

Unsere Umgangssprache ist das, was ich manchmal unsere Apfelpflücksprache nenne: Diese ist primär dazu da, dass ich den Apfel am Baum erkenne und ihn mit meiner Hand zum richtigen Zeitpunkt pflücken kann, um mich zu ernähren. Kein Wunder, das solche ''Begriffe'' in unserer Sprache eine große Rolle spielen und Äpfel in jeder Größe, unsere materiellen Teilchen, als Bausteine für ein Verständnis unserer Welt brauchbar erscheinen. Es sollte uns nicht verwundern, wenn diese Apfelpflücksprache sich nicht mehr eignet, wenn wir versuchen, sie zur Erklärung des ganz Kleinen und des ganz Großen anzuwenden. Es erscheint, dass wir mit unseren fünf Sinnen besser Verbindungen entdecken und erleben können, die wir zu unserer Orientierung dringend benötigen. Und die Vermutung liegt nahe, dass wir unsere Gefühle über unsere fünf Sinne hinaus sensibilisieren können.

Hans-Peter Dürr - Geist, Kosmos und Physik  -  S. 137-138

Immer wieder zeigt sich die Bedeutung der Sprachen, und damit der Kommunikation allen Lebens, im Zusammenwirken mit den Interpretationsmöglichkeiten der Quantentheorie, über die Heisenberg sagte: ''Die Quantentheorie ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass man einen Sachverhalt in völliger Klarheit verstanden haben kann und gleichzeitig auch weiß, dass man nur in Bildern und Gleichnissen von ihm reden kann.'' Hans-Peter Dürr interpretiert diese Worte ganz im Sinne der bisherigen Aussagen der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE:

Das heißt, die Naturwissenschaft ist zu einem Punkt gekommen, an dem sie die Vorstellung aufgeben muss, dass sie alles genau weiß und eine Sprache verwenden muss, die für uns nicht mehr zugänglich ist.

[ ... ]

Die neue Wirklichkeit ist ganz anders, als wir sie uns bisher vorgestellt haben.

Hans-Peter Dürr - Geist, Kosmos und Physik  -  S. 58

Das muss man erst einmal sacken lassen, um die Bedeutungsschwere dieser Worte mit Leichtigkeit zu erfassen, welche nicht von jedermann mit dieser notwendigen Leichtigkeit akzeptiert werden können ... zu gravierend sind ihr Potenzial für den Weg, der sich dem Leben zaghaft durch dichten Nebel andeutet. Und an dieser Stelle bietet es sich nun an erneut darauf hinzuweisen, dass der weitere Weg, insbesondere der jenseits des Nebels, nichts mit der Suche nach vereinzelten Goldenen Schnitten zu tun hat, um ein unerklärliches Hungergefühl zu stillen. Niemand braucht mit Taschenrechner und Messinstrumenten durch die reale Welt laufen, Objekte und Produkte vermessen, die Frauenquote in Betrieben in Fibonacci-Manier den männlichen Kollegen anpassen, Häuser der Göttlichen Geometrie anpassen, oder Streckenverhältisse im Berufsverkehr ermitteln, um bei passendem Ergebnis von 1,618033988749894848204... ekstatisch aufzuschreien, ganz davon abgesehen, dass diese Vorgehensweisen in einem dynamischen Bilderfluss keinen endgültigen Sinn ergeben können ... aber erzählen Sie das einmal einem milchtrinkenden, von Forschungsgeldern verwöhnten, und in konsensumrahmten Einzelbildern denkenden Wissenschaftler.

Der Kosmos kennt sein Geheimnis, denn der Kosmos ist das offensichtliche Geheimnis ... und je mehr irgendwer dieses Geheimnis verschmäht, je mehr irgendwer sich emotional einzig der Realität verschreibt, je mehr irgendwer meint ALLES dreht sich nur um uns Menschen, desto eher wird sich die Wirklichkeit einem anderen offenbaren können, denn genau so laufen die Dinge im Kosmos ... auch wenn jedes Ding nicht das ist, was es vorgibt zu sein, nah, wie fern ... und erst recht jenseits des Irdischen ... doch dazu mehr in der nächsten PROPORTION der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE, die in dem Maße die Krönung meiner Darlegungen hier ist, wie der Mensch die Krönung ... nicht der Schöpfung ... sondern der Notwendigkeit ist.

Ist das Geheimnis somit hier und jetzt bereits offenbart, vielleicht sogar zu früh, noch vor Erreichen des Zenits der Unordnung, dem Höhepunkt der Komplexität der Interaktionen, der Materie und des Messbaren und Beobachtbaren, der maximalen Dichte, die je in einem Informationscontainer realisiert werden konnte ? Käme das nicht der Begegnung mit der eigenen Person gleich, wenn diese per Zeitmaschine in die eigene Vergangenheit reist ? Keine Sorge. Zeitmaschinen sind und bleiben einzig Möglichkeiten, die ihren Weg jedoch nicht in die Realität des aktuellen Universums, jenseits ganzer Sekunden, finden werden. Genauso wie die Gedanken eines Einzelnen nicht die Offenbarung des am besten gehüteten Geheimnisses ermöglichen werden ... und selbst wenn dem so wäre, was nutzt dann diese eine Stimme, erst recht ohne Titel, Anerkennung und etabliertem Namen, fern des Konsens ? Doch mit einer einzelnen Stimme fängt es immer an, so wie selbst das größte Feuer aus einem winzigen, unscheinbaren Funken hervorgehen kann. Entscheidend ist der Grund auf den dieser Funken fällt ... und die Funken werden immer mehr:

Von Jahr zu Jahr wächst die Zahl der Menschen, die verstehen, worum es geht. Ich behaupte allen Ernstes:
Die Wende kommt wahrscheinlich "von allein". Die Eliten, die sich dabei hervortun werden, wachsen in allen gesellschaftlichen Schichten heran.
Jeder, der an der Wende mitarbeitet, wird die Verantwortung spüren - und viele werden das Gefühl haben, es komme vor allem auf sie selbst an.

Peter Kafka

Aber ich komme noch einmal auf die Konsequenzen zurück, die sich manifestieren, wenn man die realisierte Vergangenheit als Zeit-Raum von Bewusstsein im Hier und Jetzt auffasst. Es ist ein weitreichender Schritt, der aktuell kaum gegangen wird ... und wenn, dann nur wenige Meter, selten einen ganzen Kilometer, noch seltener  darüber hinaus . Stattdessen, selbst wenn ein Interpretationsansatz der Vergangenheit mit der Entwicklung von Bewusstsein in Verbindung gebracht wird, kommt der Punkt, wo wieder in vertraute Denkmuster des Konsens zurückgefallen wird und die Welt im Außen nicht als Produkt von Bewusstsein angesehen wird, sondern unabhängig davon. Vier derartige Beispiele möchte ich hier aufführen:

Der Artikel  Did consciousness cause the Cambrian evolutionary explosion ?  von Stuart Hameroff
Das Buch  Der Fall  von Steve Taylor
Das Buch  Mankind in amnesia  von Immanuel Velikovsky
Das Interview  Peter Kafka im Gespräch mit Reinhold Gruber

Der nächste verlinkte Text dagegen ist schon ein gehöriges Stück weiter:

Der Artikel  Einige Gedanken zur Evolution der Lebewesen und der Veränderung von Erbeigenschaften  von Waltraud Wagner:

Es ist üblich, zu sagen, dass sich der menschliche Organismus in Anpassung an die Bedingungen auf der Erde entwickelt hat. Es ist jedoch umgekehrt. Die Idee des Menschen war im Raum-Zeitlosen zuerst gegeben und drückte sich – gleichzeitig – als Empfindung und als höchst komplexes Schwingungsmuster im physikalischen Universum aus. Dieses Muster manifestierte sich zunächst elektromagnetisch und wirkte als Attraktor auf Materie aus dem Universum. Es gestaltete Schwingungen und Formen der Erde im Großen wie im Kleinen.

Waltraud Wagner

Nahezu einen Volltreffer, mitten ins Herz der Wirklichkeit sozusagen, stellt dagegen die  Sectio aurea  dar, deren Aussagen gegen Ende der PHI(L)HARMONIE noch eine, nicht unbedeutende, Rolle spielen werden ... oder hat es bei Ihnen bereits gefunkt !?

 Linking the Fibonacci sequence and the Chromatic scale with Rodin Maths




REALITY BITES ... DAS EGO LERNTE LAUFEN ... UND RENNT SEITDEM DIE STUFEN HINAB

Another effect of the Ego Explosion was a change in the way we perceive time.
It's possible to say that the Ego Explosion actually created time.
Steve Taylor

Die Zeit verfliegt wie im Fluge, wenn vermehrt Informationen aus einem Informationscontainer ausgelesen werden, indem zum Beispiel Glücksgefühle den Körper beflügeln, oder aber Stress, oder Drogen jeglicher Art angemessen im Spiel sind. Warum ? Weil die Wahrnehmung, bis zu einem gewissen Punkt, dahingehend verändert wird, dass mehr Informationen ungefiltert das Bewusstsein erreichen. Je mehr Informationen zur Verfügung stehen und je größer der Raum, desto mehr Veränderungen können daraus resultieren, desto schneller vergeht die Zeit.
Saatgut und Keimzellen gehen den entgegengesetzten Weg. Sie verdichten Information auf kleinstem Raum, so dass sich über lange Zeiträume, im Idealfall, keine Veränderungen der Information einstellen. Aus ihrer Sicht vergeht die Zeit kaum.

Informationen bergen immer energetische Unordnung in sich, die sich erst durch das Informieren des Bewusstseins in Form bringen lässt und damit in Ordnung gebracht wird, da Formen erkannt, gezählt, sortiert, bewegt, oder kommuniziert werden können. Je mehr Unordnung sich jedoch frei im Zeit-Raum der Realität ansammeln kann, desto größer die Herausforderung für das Leben, mittels des Informiertwerdens, wieder für Ordnung zu sorgen. Bakterien kennen sich damit vorzüglich aus und teilen sich im Umfeld von Unordnung auf Teufel komm raus, auf diesem Wege die Informationen durch Symptome einer, im Konsens als Krankheit bezeichneten, Aufmerksamkeitserregung an den betroffenen Organismus weitergebend.
Auch Tumorzellen teilen sich mitunter sehr schnell, weil durch den Verlust der Kohärenz mit dem organischen Gewebe die Kommunikation nicht mehr gegeben ist und die Informationen nicht mehr geordnet fließen, sondern sich ungeordnet, chaotisch verbreiten. Und auch Viren machen nichts anderes als auf Unordnung zu reagieren. Dass in Tumornähe oftmals Viren und Bakterien zugegen sind ist eine Notwendigkeit im Versuch einer Balancefindung ... und sei es durch Aufmerksamkeit, sprich, bewusste Energielenkung ... mitunter mit gravierenden Folgen.

Diese Zusammenhänge von Zeit, Zeit-Räumen, Veränderungen und Informationen finden sich auch in den Fossilien wieder, woraus sich wiederum die verschiedensten Interpretationsmöglichkeiten durch die reale Bildersprache ergeben. Zudem verdeutlichen diese Zusammenhänge, warum das Leben in den Metropolen dieser Welt schnelllebiger ist und auf dem Lande eher langsamer vergeht, oder warum wir meinen allgemein in einer immer schnelllebigeren Zeit zu leben, schließlich konnte, das als Mensch, verkörperte Einzelbewusstsein noch nie derart viel Informationen in Daten wandeln und für sich selbst abrufen, unabhängig von einer Gruppe, einem Klan oder einer Spezies als Ganzes ... und für sich selbst, nach eigenem Bemessen, darauf reagieren.

Sowohl Velikovsky, als auch Taylor, bringen ganz entscheidende Hinweise ins Spiel, die erahnen lassen, dass Sprache, Bewusstsein und die Realität untrennbar zusammengehören. Sie berufen sich, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, auf Ereignisse, welche dem Leben vor langer Zeit widerfahren sind. Nein, ich sollte es anders ausdrücken, schließlich dreht sich Alles um Bewusstsein. Daher geht es um interpretierte Ereignisse, welche, gemessen in aktuellen Denkstrukturen, vor Tausenden von Jahren die Devolution des Gesamtbewusstseins maßgeblich vorangetrieben haben und somit neue Interpretationsmöglichkeiten energetischer Vorgaben hervorbrachten. Allerdings sollte man sich hier nicht allzu sehr auf feste Daten konzentrieren, denn mit dem Zeitgefühl und der Datierung von vergangenen Ereignissen ist das so eine Sache.
Zwischen dem interpretierten Urknall und der aktuellen Uhrzeit liegt ein komplexer werdender Zeit-Raum, der, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, immerzu andere Wege der Darstellung im Hier und Jetzt ermöglicht. So spricht Taylor von 6000 Jahren, Velikovsky von 3400 bzw. 2600 Jahren, Heilige Schriften und Mythen von ganz anderen Datierungen, die, zum Beispiel, der russische Mathematiker Anatoly T. Fomenko in seinen Büchern wieder anders datiert.
Feste Zeiten dienen der Schaffung von Sicherheit. Datierungen gehen Hand in Hand mit dem Aussagepotenzial der Wissenschaft, sind Datierungen doch die Messlatte, an welcher ihre Glaubwürdigkeit, und damit der Anteil an der Konsensbildung, gemessen wird ... und mitunter in bares Forschungsgeld umgerechnet wird.

Im Nachhinein betrachtet ging aus diesen Ereignissen die Notwendigkeit hervor, die bis dahin realisierten Möglichkeiten, der als Mensch verkörperten Bewusstseine, mit gänzlich anderen Spielräumen auszustatten, um die Zunahme der Unordnung, die sich aus besagten Ereignissen in der Realität entwickelte, in entsprechendes Bildmaterial verwickeln zu können ... um wiederum im weiteren Verlauf der Ent- und Verwicklung darauf reagieren zu können. Diese Ereignisse schlossen das Wahrnehmungsfenster zwischen dem Garten Eden und dem Haus des Lebens endgültig, zu einer, sich seitdem mehr und mehr beschleunigenden, Trennung von Mensch und Natur führend, die ihren Anfang mit dem Fortschreiten des männlichen Prinzips nahm und so zur Unterdrückung der Ordnung, des weiblichen Prinzips, und zur Zunahme der reaktiven Unordnung führte. Bildvokabeln wie Erniedrigung, Gewalt, Krieg, Leid, Macht, Besitz und Status konnten so hervorgebracht werden, bis in die heutige Zeit, auch wenn sich dieser Prozess inzwischen, aufgrund der Nähe zum Zenit der Unordnung, abschwächt und sich das weibliche Prinzip mehr und mehr der Fesseln der Jahrtausende und Jahrhunderte entledigt. Allgemeinhin bezeichnen wir dieses mit Emanzipation, was so viel bedeutet wie gleiche Rechte bzw. Möglichkeiten, wie die Männer zu haben. Die Bedeutung im energetischen Sinne lautet jedoch sich freimachen vom Einfluss des männlichen Prinzips.

Es ist ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen Realität und Wirklichkeit, denn die reale Bedeutung kommt einem Nacheifern gleich, woraus weitere reaktive Unordnung hervorzugehen vermag, während die wirkliche Bedeutung einem Ausbremsen der reaktiven Unordnung gleichkommt. So verwundert nicht, dass mit dem Schließen des Fensters die Manifestierung des Künstlichen ihren Lauf nahm, zum Beispiel in Form bewusster Fehlinterpretationen der Wirklichkeit ... und die Gier nach mehr und mehr Luft für die eigenen Lungen aus dem Ballon des Kollektivs seitdem expansiv zunimmt, inzwischen sogar exponentiell. Dass sich dieser reale Verlauf unter anderem auch in der Verbreitung der Pille widerspiegelt, mag auf den ersten Blick überraschen, doch hat kaum eine Erfindung im Rahmen der Emanzipation mehr reaktive Unordnung in den weiblichen Rollen ermöglicht, als dieser Eingriff in die natürliche Zyklen des realen Bilderflusses bzw. des realisierten Blutflusses.
Doch ist auch dieser Eingriff, aus Sicht des Ganzen, eine Notwendigkeit mit passenden Möglichkeiten, so dass es tatsächlich geschehen konnte. Menschliche Bequemlichkeit als Verlockung für die Zahlungsbereitschaft des Lehrgeldes. Genau wie die bereits aufgeführte Sesshaftigkeit:

However, despite ... drawbacks, the first phase of the Neolithic era - roughly 8000 to 4000 BCE - was also, it seems, a time of peace and harmony.
There are some authors and scholars who believe that the transition from the hunter-gathering to the agricultural (or, more strictly, horticultural) lifestyle was the point when the human race's social problems began. Jared Diamond, for instance, describes agriculture as ''the worst mistake in the history of the human race.'' The historian W. Newcomb suggests that ''in a very real sense true warfare may be viewed as one of the more important consequences of the agricultural revolution.'' In some ways, this view seems fairly logical. For example, we could say that now that people were settled down, they were able to accumulate possessions, which created differences in wealth and status.

Steve Taylor - The Fall     S. 40

Geht man Tausende von Jahre in der kollektiven Erinnerung des Lebens zurück, die immer weniger einer Gemeinschaft entspringt, dann vollzieht sich immer wieder Außergewöhnliches auf der Bühne des Lebens, als ob die bis dahin agierende Besetzung der Rollen durch gänzlich neue Rollen abgelöst worden wäre. Diese neuen Erscheinungsbilder kamen jedoch einzig durch die weitere Entwicklung des Bewusstseins zustande, durch einen Absturz, der bis dahin realisierten menschlichen Verkörperungen von Bewusstsein in Richtung Dekohärenz, auf diesem Wege weitere kohärente Anteile einbüssend. Taylor bezeichnet einen dieser Abstürze passenderweise als Ego-Explosion, Velikowsky einen anderen ( oder doch den selben ? ) als Amnesie der Menschheit.
Den Grund dafür suchen beide Autoren in sich plötzlich manifestierenden Veränderungen der damaligen Lebensbedingungen, sei es auf klimatischer oder kosmischer Ebene ... bzw. einer Verknüpfung von beiden. Bezieht man Geschichten, Überlieferungen und Aufzeichnungen jedweder Art von vergangenen Kulturen mit ein, was beide Autoren sehr eindrucksvoll und akribisch genau, soweit möglich, in ihren Büchern vollzogen haben, dann ergibt die Entwicklung des Bewusstseins allen Lebens, wie auf GOLD-DNA und in der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE bisher beschrieben, einen bildhaften Sinn, in den sich auch Götter und GOTT nahtlos einfügen lassen, als bildhafter Ausdruck von Proportionen von Bewusstsein, bevor es irgendeiner menschlichen Form von Bewusstsein bedurfte, um das vorgegebene Verhältnis von Unordnung und Ordnung, zwecks bewusstem Lernprozess, zu realisieren ... oder aber als Ersatz für das einst stimmige und innige Verhältnis von Mensch und Natur, eine Ersatzbefriedigung, die, hier und da, noch heute sehr ausgeprägt ist ... vergleichbar mit einem Schlummerlicht oder Kuscheltier, welches Kindern oft die Angst vor der Dunkelheit und der nächtlichen Trennung von den Eltern nimmt.

Der Schnee von gestern ist heute das Wasser im Fluss

Man mag, unter dieser Betrachtungsweise, von den Annahmen der Kreatonisten halten, was man will, doch aus Sicht des Herabfallens des Gesamtbewusstseins vom goldenen Sonnenthron ergeben sich ganz neue Interpretationsmöglichkeiten, in denen kreatonistische Annahmen durchaus ihren Platz haben ... genau wie jene der Anhänger des Intelligent Designs, kurz ID ... genau wie jene des Konsens, der an Schulen, Universitäten und Forschungsstätten vorherrscht und von WIKIPEDIA verbreitet wird ... als eine der sechs meistbesuchtesten Webseiten weltweit.
Mit anderen Worten: Die Vergangenheit ist ein Konglomerat von Theorien, die allesamt ihre Daseinsberechtigung haben, um die Gegenwart derart real werden zu lassen, wie sie sich jeweils aktuell darstellt, doch kann keine Theorie, keine Weltsicht, einzig für sich den Anspruch erheben, endgültig der Wirklichkeit in bildgewordener Form zu entsprechen, doch geht genau daraus die notwendige Dynamik des realen Bilderflusses hervor.

Die Möglichkeit, dass die Erde, mitsamt des gesamten Kosmos, sich vor der Ego-Explosion bzw. dem Bewusstseinstrauma grundlegend vom aktuellen (Gesamt-)Bild unterschied, ist nicht minder abwegig, als die gängige Erklärung des Urknalls, oder die des Kommens und Gehens der Dinosaurier, oder die Erschaffung der Welt in nur sieben Tagen, Ruhetag inklusive, hängt es doch von der Interpretation ab, was ein Tag ist und wie lang er ist ... und was für Informationen wann aus verschiedensten Zeitzeugen, z. B. Fossilien, heraus- bzw. vielmehr hineingelesen werden können. Offensichtlich ändern sich diese Möglichkeiten im Laufe der Devolution hin und wieder geradezu sprunghaft, wie es die Geschichte der realisierten Evolution erzählt, allerdings mit einer Fehlbesetzung der Hauptrolle, wird doch in der Realität Bewusstsein als Folge dieses Geschehens und nicht das Geschehen als Interpretation von Bewusstsein angesehen. So verlieren wir Menschen in der Expansion den Blick dafür, dass wir nicht Informationen aus Fossilien herauslesen, sondern Fossilien mit aktuell verfügbaren und passenden Daten gefüllt werden.
Denkt man derartige Gedanken noch weiter und überträgt sie auf sehr vertraute Wahrnehmungen, wie beispielsweise die Schwerkraft oder andere sogenannte Naturkräfte, könnten auch diese schlicht Gewohnheiten, oder eine interpretatorische Routine von Bewusstsein sein, die sich in der zyklischen Ausbildung von Universen weitervererbt haben, da sie, im Sinne der Ordnung, sehr hilfreich, sprich stabilisierend, sind. Ein Denkansatz, den bereits vor Jahrzehnten Charles Sanders Peirce in Betracht zog:

May not the laws of the universe be the acquired habits of the universe ? May there not still be a possibility of the modification of these habits ? May there not be the possibility, forever, of the formation of new habits, new laws ? May not law be evolved from a primordial chaos, a universe of chance ? In the play of chance still apparent may we not see the continual renewal of the life of the universe, a continual renewal of the capacity for habit forming and growth ?

Dieses lässt sich natürlich auch auf die Zeit übertragen. Was für die Lichtgeschwindigkeit gilt, gilt zwangsläufig auch für einen Schöpfungstag: Zeit ist relativ.
Auch hier zeigt sich mal wieder ein Muster, denn was sich im Gesamtbewusstsein, bezüglich der Entwicklung, abspielte, spielt sich noch immer in Einzelbewusstseinen ab, speziell in der Kindheit. So schreibt Velikovsky in Mankind in Amnesia:

The existence of a racial memory does not mean that an impression absorbed by one generation can be remembered by the following ones, but that impressions, especially traumatic and repetitious impressions, experienced by many of the forebears, may become a permanent though unconscious mneme or mneme complex, providing adequate responses in suitable situations.

A racial memory is not a transmigration of the soul; it is, however, an inherited unconscious memory. And through a racial memory we can consider ourselves as having been present at some horrible cataclysmic scenes amid unchained elements, devastation by which no creature in the world, on land or in the sea, could conceivably have been unaffected. Thus the accumulation of the genetic mnemes comes down to every representative of the species in our days through every one of the genealogical lines: all ascendancy reaches back to the same generation that was exposed to the trauma.
At approaching earthquakes, animals with fine sensoria flee, before seismographs even register any tremor. During forest fires, animals that normally live in terror of other animals will run together with their predators, struck by a greater terror, to cave shelters.
It is quite obvious that some information - called instinct - is being reawakened and reactivated, with fear never absent.
The racial memory of a species is a matter of fact: it tells a wild creature how to build its nest, how to provide food, how to find a mate for procreation, how to survive in open spaces or in a long winter; but the most devastating experiences are also the most deeply buried and their reawakening is accompanied by a sensation of terror.

Immanuel Velikowsky - Man in Amnesia  S. 34-35

Was vor interpretierten, relativen Jahrtausenden geschah, war natürlich kein Einzelfall, denn Entwicklungsstufen von Bewusstsein gab es seit dem Kohärenzverlust mehrere, genau wie bei Kindern, darstellbar mit der Fibonacci-Spirale, wie im Kapitel PHI TEUFEL dargelegt.
Zu Beginn ihres Lebens, zahnlos, werden sie von ihren Müttern, im Idealfall, gestillt ... und nehmen ihre Welt in einer einzigartigen, wesentlichen Weise wahr, frei vom Ego. Es ist eine Zeit, an die sich kein Mensch zurückerinnern kann, so als wäre sie nie geschehen, und vielleicht mit ein Grund, warum Eltern in dieser Zeit die meisten Fotos von ihren Kindern machen, als gelte es diese Erinnerungen festzuhalten, um dem eigentlichen Wesen näherkommen zu können.
Es ist auch die Zeit, in der die Kinder, in allen Kulturkreisen, am meisten vor direktem Sonnenlicht geschützt werden.

Doch alles ändert sich mit dem Durchbruch der Zähne, einhergehend mit Fieber, einhergehend mit der Mobilität, einhergehend mit neuen Essgewohnheiten, einhergehend mit der Persönlichkeitsentwicklung, einhergehend mit dem Auslaufen des Nestschutzes. Es ist die Phase, im Kleinen, welche das Gesamtbewusstsein, im Großen, vor besagten 6000 Jahren durchlebte. Während sich die Kinder von der Brust der Mutter abnabeln, nabelte sich das Bewusstsein der Menschheit  von der Natur ab. Ab da erkunden Kinder, nach ihren Vorstellungen, die Umgebung ... und die Menschheit erkundet seitdem die Tragweite ihres eigenen Fortschritts.
Auch das Einhergehen des kindlichen Zahnens mit Fieber, und das Durchmachen von Kinderkrankheiten, mag andeuten, welchem energetischen Geschehen die Bühne des Lebens vor langer Zeit anheimfiel, findet man in den Mythen und Überlieferungen aller damaligen Kulturen Beschreibungen von gewaltigen Aktionen kosmischen Ursprungs ... und so manches Gebirgsmassiv wird nicht Jahrmillionen gebraucht haben, um zu entstehen, sondern sich vielmehr derart rapide aus der Erdoberfläche erhoben haben, dass der Begriff irdisches Zahnen durchaus angebracht erscheint.

Egal, mit welchem Ausdruck man diese traumatisch erscheinende, und in ihren Auswirkungen weitreichende, Trennung der Menschen von der Natur bezeichnet mag, er kann der Tragweite dieser Trennung keinesfalls auch nur annähernd gerecht werden, stellt diese doch zusätzlich den endgültigen Bruch mit der Wirklichkeit dar. Alles, was uns hinsichtlich dessen geblieben ist, bis zum heutigen Tag, ist die un(ter)bewusste Erinnerung an eine Vergangenheit, die wir nicht kommunizieren können, da wir ihre Sprache längst nicht mehr sprechen. Daran wird sich, bis zum Zenit der Unordnung nichts ändern. Mary Poppins könnte zu diesem Thema reichlich Interessantes beisteueren, aber auch folgender Artikel, der mich im Netz fand, bringt ein wenig Licht ins Dunkel, ganz gleich, aus welcher Richtung der Wind der Unordnung weht.

Weil sich bei Denken, Handeln und Planen immer auch erinnert wird, beruht Zukunft schon auf Vergangenheit und ist nicht mehr wirklich. Daher ist Sprache nicht geeignet, eine Situation der exakten Wirklichkeit entsprechend wiederzugeben, weil das Mitgeteilte meist schon subjektiv verfälscht ist. Dadurch ist der sprachliche Ausdruck der Illusion von Zeit ausgeliefert da, wo der bewusste Jetzt-Aspekt wirklichkeitsgetreu erfahren und gleichzeitig sprachlich mitgeteilt wird. Doch es kann nicht empfunden, erfahren und wahrgenommen werden, um es gleichzeitig wirklichkeitsgetreu und umfassend durch Sprache auszudrücken.

[ ... ]

Das heißt, dass die augenblickliche Empfindung zwar der Wirklichkeit, aber nicht der anschließend erfolgten sprachlichen Darstellung entspricht.

 Ursula Ortmann - Realität erwächst aus Wahrnehmung und Sprache: Worte und Begriffe verschleiern die Wirklichkeit 

Aus diesen Zeilen mag hervorgehen, warum die reale Bildersprache im Laufe der Expansion die Wirklichkeit immer unzureichender auszudrücken vermag und warum dieses Unvermögen mit der Zunahme der Komplexität ausbalanciert wird. Hier zeigt sich aber auch, warum die Zunahme der reaktiven Unordnung den chronischen Krankheitsverlauf der bildgewordenen Wirklichkeit bedingt, geht dieser Verlauf doch mehr und mehr mit den Disharmonien von realen Einzelbildern bzw. Bildvokabeln der realen Bildersprache einher. Deutlich wird zudem, warum das Versteck des Geheimnisses, welches den erneuten Zugang zur Wirklichkeit, und damit zur allumfassenden energetischen Harmonie, in sich birgt, mit jedem weiteren expansiven Tag weiter aus dem Fokus des Gesamtbewusstseins gerät, insbesondere der menschlichen Verkörperungen, so dass mancher Forscher der Menschheit schon schwindende  Intelligenz  unterstellt.

Für Sie als Leser mag es nun weit hergeholt anmuten diesen Absturz des Bewusstseins, hin zur maximal notwendigen Dekohärenz, mit dem einzigen noch bestehenden Weltwunder in Verbindung zu bringen, den Pyramiden von Gizeh. Doch wenn Sie auf GOLD-DNA (noch einmal) den  GARTEN  durchschreiten und die Bilder des GODLIGHTS aus dem zurückliegenden Kapitel der GOLDENEN PHI(L)HARMONIE auf sich wirken lassen, dann mag vielleicht deutlich werden, wofür es die reale Bildersprache wirklich gibt ... und wofür manche Vokabeln noch immer Bestand haben, während zahlreiche gesprochenen Sprachen inzwischen von der Bildfläche der Realität verschwunden sind. Oder ist es wirklich Zufall, dass die Pyramidenentstehung mit der Zeit einhergeht, als die Dekohärenz des Bewusstseins allen Lebens das offensichtliche Aufkommen reaktiver Unordnung in, bis dato, unzähligen Spielarten möglich werden ließ ? Die Ähnlichkeit der Intention von Pyramiden und der Atomsemiotik zeigt sich hier erneut.

Der Höhepunkt dieser Spielarten wird inzwischen mehr und mehr zum Bestandteil des täglichen Lebens, realisiert als technische Möglichkeit des mobilen Zugriffs auf die Datenfülle des Internets, vor der weitere Forscher ihrerseits warnen, da sie in der zunehmenden Nutzung dieser Möglichkeiten die Entstehung der sogenannten Digitalen Demenz vermuten, einem weiteren möglichen Symptom und Beleg des weiteren Fortschreitens der chronischen Erkrankung namens Realität.
Dabei geschieht nichts anderes, als  in all den Entwicklungsstufen menschgewordener Bewusstseine zuvor ... der Damm einer Stufe bricht in dem Moment, wo die Interessen der Einzelbewusstseine nicht mehr mit den Bedürfnissen der Gemeinschaft in der energetischen Balance gehalten werden können. Daraus geht die empfundene Beschleunigung mit jeder weiteren Stufe einher, mitsamt der Bildwerdung neuer Interpretationen der Mobilität, weil Möglichkeiten plötzlich weiteres energetisches Neuland vorfinden und neue Verknüpfungen weitere Verdichtungen kreieren, ohne jedoch im Einklang mit dem Wesen des GANZEN zu sein.

The Tao is eternal, but has no fame. The uncarved block, though seemingly of small account,
is greater than anything under heaven.

Pyramiden und Bewusstsein ? Da war doch etwas. Gemeint ist jenes Pyramidenbild, welches mit den  Mayas  und den verschiedenen Bewusstseinsstufen in Zusammenhang gebracht wird, jene Stufen, die im Jahr 2012 ihre Vollendung finden und einen neuen Bewusstseinszyklus einleiten sollen. Die Rolle des medienwirksamen Jahres 2012 kam ausführlich auf GOLD-DNA zur Sprache, unter anderem  hier .
 Zikkurate  sind die ersten Pyramiden in der Menschheitsgeschichte und, wie es sich für Fossilien gehört, tragen auch sie Informationen durch die Zeit, nicht nur, weil Zikkurate dem Turmbau zu Babel als Grundlage gedient haben sollen. Daher auch im Folgenden die Übertragung des Bildes eines mayanischen Zikkurats auf die GOLDENE PHI(L)HARMONIE:

GOLDENE PHILHARMONIE Stufen des Bewusstseins

Zehn Stufen, von der kohärenten Spitze, bis hinunter zum Boden. Null bis Zehn. Jede Stufe eine Fibonacci-Zahl, wobei jede Sufe die Möglichkeiten der Vorstufen miteinbezieht. Eine interpretierte Entfaltung von Bewusstsein. Jede Grundfläche einer Stufe ist ein weiteres Spielfeld voller Möglichkeiten. Aus Sicht des menschgewordenen Bewusstseins ist es ein Spielfeld aus jenen vier Quadranten, die Ken Wilber populär gemacht hat. Mit jeder Stufe auf der Devolutionsleiter nach unten wird die durch Bewusstsein hervorgebrachte Realität immer weniger zum Kinderspiel, dafür mehr und mehr zum Spiel für die Männlichkeit ... Zählen ja, Suchen nein, Kinderkram. Weiße Leinwände, statt Weisheit. Auch wenn die Welt im Außen eine andere Sprache zu sprechen scheint, als die, die im Innern der Verkörperungen das Sagen hat.

Here stands the mean, uncomely stone,
Tis very cheap in price!
The more it is despised by fools,
The more loved by the wise.
Arnaldus de Villanova

         
Grafik: Wulf M. Weinreich  -   Integrale Psychotherapie  Zwischen Expansion und Optimierung

Doch zwischen Stufe 34 und 55, zwischen der 9 und der 10, liegt der Zenit der Unordnung. Die Notwendigkeit eines einzigartigen Wandels bahnt sich an, die entsprechenden Interpretationsmöglichkeiten sind vorhanden, schließlich hat sich der reale Bilderfluss, wahrnehmbar in Szene gesetzt durch die reale Bildersprache, entsprechend der energetischen Vorgabe der Wirklichkeit entwickelt.
Geht man eine gewohnte Treppe gedankenverloren hinab, dann kommt der Übergang zwischen der letzten Stufe und der ebenen Fläche des Bodens manchmal sehr überraschend, erst recht, wenn man irgendwann, während des Abstiegs, nicht mehr auf die einzelnen Treppenstufen achtet, sondern mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist. Man erschrickt im ersten Moment, fängt sich aber schnell wieder und geht weiter, spürend, dass der Pulsschlag sich wieder beruhigt. Aktuell befindet sich das Bewusstsein allen Lebens auf besagter letzten Stufe, ein Fuß bereits schon über dem Boden ... der letzte gravierende Schritt steht indes noch aus. Es ist der Schritt, der droht, den Kosmos als GANZES vom Ideal des Goldenen Schnitts abweichen zu lassen.



Unzählige Bücher befassen sich mit diesen Entwicklungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus und vor verschiedenen Hintergründen. Hans-Peter Dürr schrieb ein solches aus Sicht eines Physikers mit geputzten Fenstern und Sonnenlicht im Raum ... Geist, Kosmos und Physik:

Wir haben also ein grandioses Weltbild, das seinen Reichtum der inhärenten Offenheit verdankt, also dem Umstand, dass es eigentlich im alten Sinne gar kein Weltbild mehr ist. Es meint eine Grundbeziehung: Alles wurzelt in einer unauftrennbaren Potenzialität, die Züge eines holistischen Geistes trägt. Sie ist keine Realität, sondern verhält sich zu ihr wie etwa die Ahnung, die Hoffnung, der Wille zur daraus möglicherweise entstehenden konkreten Handlung. Das Untrennbare spiegelt sich in einer fundamentalen Gemeinsamkeit. Die Evolution im Realen, der Gerinnungsprozess, geht in Richtung auf Auftrennung und Emanzipation. Auch das Erscheinen des Bewusstseins in jedem von uns ist ein Spaltungseffekt: Ich löse mich in einer gewissen und beschränkten Weise aus dieser unauftrennbaren Wirklichkeit heraus und erfahre mich und das andere, die Welt, auf einmal als zwei verschiedene Dinge, wo das eine - das Ich, das mystische Ich - nun auch sich als Ego und der Welt gegenübersteht und sie noch einmal von außen, wie im Spiegel, betrachtet. Die Außenansicht kommt zur Innenansicht hinzu, wodurch Dualität vorgetäuscht wird.

Hans-Peter Dürr - Geist, Kosmos und Physik  - S. 37-38

Es liegt an überholten Weltbildern, die dazu führen, dass wir Menschen uns außerhalb der Natur empfinden, als etwas von der Natur Verschiedenes. Naturvergessenheit könnte man das nennen. Damit haben auch die Religionen zu tun. In der Art und Weise, wie der Mensch über die Natur erhoben und Gott ähnlich gemacht wird, haben wir die Natur erniedrigt. Der Mensch betrachtet die Natur nur noch als Werkzeug oder als Bausteine und als nichts anderes - obwohl wir wissen, dass wir selbst in die Natur eingebettet sind. Diese Vorstellung der Trennung müssen wir überwinden.

Hans-Peter Dürr - Geist, Kosmos und Physik  - S. 50-51

Etwas ganz Wesentliches findet in der Betrachtung des Gesamtbildes jedoch kaum Beachtung, nämlich das Einbeziehen ALLEN Lebens. Die Realität ist nicht einzig menschgemacht. Alles Bewusstsein ist in diesen Prozess eingebunden.
Evolution von Lebensformen bzw. die Devolution von Bewusstsein kann nicht annähernd erfasst werden, wenn sich einzig auf die Weiterentwicklung des Menschen konzentriert wird. Nicht der Mensch ruft die Biologie transhumanistisch zu sich, um sie mit seinem technischen Fortschritt den eigenen Interessen und Vorstellungen anzupassen, sondern der Mensch ist einzig ein proportionaler Anteil des verkörperten Gesamtbewusstseins, welches die Möglichkeiten der menschgewordenen Bewusstseine in die Gesamtentwicklung einfließen lässt.
Mit jeder Entwicklungsstufe ergießt sich daher das Bewusstsein allen Lebens auf eine weitere Spielwiese der (Ausdrucks-)Möglichkeiten.
Doch Bewusstsein fließt, wassergleich, vom höchsten Punkt der Entwicklungspyramide hinab zum Fundament, so dass mit jedem weiteren Schritt der Devolution die Spielwiese größer und die Möglichkeiten komplexer werden. Solange bis der Mensch, als Hauptlieferant von reaktiver Unordnung, den Lernprozess des gesamten Lebens soweit hat fortschreiten lassen, dass sich im Gesamtbild des Kosmos der erste Riss auszubilden droht. Dann ist die Grenze des Möglichen, unter Wahrung der Bedürfnisse der noch bestehenden Gemeinschaft, und damit aller vereinzelten Bewusstseine, erreicht ... und Geld, in allen Währungen, fließt in der Realität immer dorthin, wo sich reaktive Unordnung anzusammeln vermag, sich vermehrend, wie die Möglichkeiten, die sich mit jeder weiteren Stufe auftun.
Hätten einzig wir Menschen das Sagen, dann könnte es durchaus mit unserer scheinbaren Vormachtstellung noch weiter gehen, schließlich scheinen wir die Intelligenz gepachtet zu haben und zu immer komplexeren Leistungen imstande zu sein. Doch der (Geld-)Schein trügt.

Running to stand still

Der Lauf der Evolution und die Zunahme der Komplexität von Lebensformen mit einhergehender Steigerung der Leistungsfähigkeit des eventuell zugehörigen Gehirns, wird einzig derartig wahrgenommen, weil die Vergangenheit mit dem aktuellen Stand der Möglichkeiten aus der Gegenwart heraus bewertet, und anschließend in die Zukunft übertragen, wird. So beschreibt Ray Kurzweil, Hunderte von Pillen schluckender Vorreiter des Transhumanismus, in EVOLUTIONARIES, die Rolle der Menschen wie folgt:

''In my mind we will ultimately saturate the whole of the matter and energy in our area of the universe with our intelligence, and then it will spread out at the fastest speed with which information can flow to the whole universe. Eventually the whole universe will essentially wake up. Ultimately all of what I call the dumb matter and energy in the universe will be transformed into sublimely intelligent matter and energy. That is the ultimate destiny of the universe.''

Carter Phipps - Evolutionaries   S. 142

''The implications of the Law of Accelerating Returns is that intelligence on Earth and in our solar system will vastly expand over time.
The same can be said across the galaxy and throughout the universe ... . So will the universe end in a big crunch, or in an infinite expansion of dead stars, or in some other manner ? In my view, the primary issue is not the mass of the universe, or the possible existence of antigravity, or of Einstein's so-called cosmological constant. Rather, the fate of the universe is a decision yet to be made, one which we will intelligently consider when time is right.''

Carter Phipps - Evolutionaries   S. 143

''Solar energy production is doubling every two years. And it's only eight doublings away from meeting a hundred percent of the world's energy needs. And we have ten thousand times more sunlight than we need. We're awash in energy.''
''We're awash in water - most of it is just dirty or salinated. But we can convert it into a usable form with new technologies.''
''We can create food that is safe and inexpensive with no ecological impact using hydroponically grown plants an in-vitro cloned meat without animals. Even PETA endorses that idea.'' [ ... ]
Or perhaps you'd prefer some robotic white blood cells, which are ''dramatically more powerfull than our ordinary white blood cells. They can download software from the Internet and destroy any kind of pathogen.''

Carter Phipps - Evolutionaries   S. 137-138


Aus Sicht der Menschen und aus der Betrachtung ihrer Motivationen, Bestrebungen und Möglichkeiten heraus, mag man Ray Kurzweil durchaus Recht geben, doch klammern seine Visionen alles Bewusstsein aus, welches nicht menschlicher Natur ist. Was kann geschehen, wenn Vorreiter verkehrt herum auf ihren Pferden sitzen ... oder ihnen keinerlei Vertrauen entgegenbringen ? Dann passiert das, was wir in der aktuellen Realität zuhauf erleben: Geld ersetzt das Vertrauen in die Natur. Das Natürliche soll auf Kosten des Künstlichen weichen. Wir Menschen halten das für besonders schlau und loben unsere Intelligenz ... merken jedoch, vor lauter Zählerei, und Widerwillen nach der Wirklichkeit zu suchen, nicht, dass die Natur, im Sinne der Kohärenz, im Sinne des GANZEN, und damit im Sinne des Goldenen Schnitts, uns ganz bewusst derartig egoistisch, und dem männlichen Prinzip hörig, gewähren lässt ... bis die energetische Grenze einer weiteren Stufe erneut überschritten wird und sich ein Evolutionssprung im Realen ergibt.
Hans-Peter Dürr meldet sich diesbezüglich noch einmal zu Wort ... und ich bin mir sicher, dass er, zum einen, H-Milch vom Discounter nicht mag, und, zum anderen, weiß, wie die Fenster in seinen Räumlichkeiten zu öffnen sind.

Das heißt, die System-Hierarchie, wie sie üblicherweise immer aufgezeigt wird - Ökonomie an erster, Gesellschaft an zweiter und Ökologie an dritter Stelle - muss genau umgedreht werden. Der Mensch ist der sensibelste Teil des Ökosystems. Wenn etwas schiefläuft, ist er der Erste, der abstürzt. Es ist nicht so, dass wir Ökologie betreiben, weil wir einfach die Schönheit der Natur lieben, sondern es hat auch etwas damit zu tun, dass unsere Existenz auf ihrer Existenz beruht.

Hans-Peter Dürr - Geist, Kosmos und Physik  - S. 55-56

Erwähnenswert an dieser Stelle sind die geplanten Ausgaben für den Bundeshaushalt der BRD für das kommende Jahr 2013. Dort stehen der Umweltschutz und Naturprojekte im Abseits der Bedeutungslosigkeit ... während die menschlichen Entwicklungen, inklusive Militärausgaben, ganz oben auf der Liste stehen. Daran lässt sich eindrucksvoll ablesen, mit welchem Urvertrauen die Natur uns gewähren, und uns so auf künstlichem Wege austesten lässt, was ihr auf natürlichem Wege nicht an Möglichkeiten zur Verfügung steht ... auch wenn dieses von uns Menschen aktuell nicht so wahrgenommen wird, ließe sich andernfalls auch hier die Dynamik des realen Bilderflusses nicht der Wirklichkeit entsprechend interpretieren.
Um das gesamte Potenzial der Natur zu erkennen genügt es, im Grunde, dem natürlichen Verlauf eines Flusses, von der Quelle bis zum Ozean, zu folgen.
Um das eigentliche Potenzial der Menschen zu erkennen, genügt es, dem Fluss des Geldes zu folgen ... zumindest, was das Potenzial der reaktiven Unordnung angeht. Doch zum Glück haben wir Menschen ja noch ein paar andere Tricks auf Lager, die es in derartiger Ausprägung und Tiefe nicht in der Natur gibt ...

Wir werden die Welt verstehen, wenn wir uns selbst verstehen, weil wir und sie integrante Hälften sind.
Novalis

Aus dieser Betrachtungsweise heraus zeigt sich mal wieder eine weitere weiße Leinwand, auf der einzig wir Menschen, nach unseren Bedürfnissen, munter drauflos pinseln, gemeint ist der Begiff Intelligenz.
Keine Lebensform wird von Generation zu Generation bzw. von Entwicklungsschritt zu Entwicklungsschritt ''intelligenter''. Gleiches gilt für jede weitere Stufe, die das Gesamtbewusstsein weiter hinab fällt.
Zwar sagt ein Zehnjähriger zu seinem dreijährigen Bruder, er sei doof, weil er sich nicht die Schuhe zubinden oder selbst den Po abputzen kann, doch der Dreijährige ist nur aus der Perspektive des Zehnjährigen, verglichen mit ihm selbst, nicht so ''intelligent'', während er für einen Dreijährigen völlig angemessen entwickelt ist. Einzelne Entwicklungsstufen miteinander zu vergleichen und zu bewerten bringt einzig ein fehlinterpretiertes Bild hervor, schließlich kann der Dreijährige nur so ''intelligent'' sein, wie es im Kontext allen Lebens möglich ist. Er verkörpert im wahrsten Sinne des Wortes eine Bildvokabel, wie sie im aktuellen Umfeld von Unordnung und Ordnung ausgedrückt werden kann, als Notwendigkeit der harmonischen Aufrechterhaltung des Gesamtbildes.
Kinder werden zwischen ihrer Geburt und dem Erwachsensein somit nicht ''intelligenter'', liegt ''Intelligenz'' doch einzig im Auge des Betrachters, woran auch ein standardisierter IQ-Test nichts ändert. Der Begriff ''Intelligenz'' existiert nur in den Schubladen der Schränke der ordnungsliebenden Menschen.
Die Natur dagegen unterteilt nicht in ''intelligente'' und ''weniger intelligente'' Lebensformen. Wofür auch, ist jede Verkörperung von Bewusstsein doch genau das Abbild von Unordnungseinfluss und Optimierungsmöglichkeit, welches im realen Gesamtbild notwendig ist und möglich erscheint ... und das ganz wertungsfrei, ohne Hierarchien ... ohne pyramidenförmige Rangordnungen. Nur für uns Menschen zählen alle möglichen Werte ... verteilt auf abertausende Schubladen, bunte Scheinchen und Weltbilder, wiederum verteilt auf verschiedene Schränke in den Räumlichkeiten verschiedener Etagen.

 Grundlagen emanatistischer Weltbilder  ... ein Auszug aus, na Sie wissen schon, WIKIPEDIA:

In der Ontologie (Lehre vom Sein) der emanatistischen Systeme ist die Gesamtwirklichkeit hierarchisch strukturiert. Sie besteht aus einer bestimmten Anzahl von Stufen (Hypostasen). Die oberste Stufe ist durch größtmögliche Einheit (Undifferenziertheit) charakterisiert und wird daher oft „das Eine“ genannt. Von oben nach unten nimmt die Differenziertheit zu. Auf der untersten, am stärksten ausdifferenzierten Stufe erreicht die Entfaltung der Besonderheit ihr Maximum. Sie zeigt sich in der höchst unterschiedlichen individuellen Beschaffenheit der Einzeldinge. Dieser Bereich ist durch die größtmögliche Fülle von einzelnen Merkmalen und Merkmalkombinationen gekennzeichnet. Dadurch erhält die unterste Stufe ein Höchstmaß an Mannigfaltigkeit, aber auch an Zerstreuung und Vereinzelung der Objekte, von denen jedes für sich steht und als separate Realität erscheint.

In der hierarchischen Ordnung steht das Allgemeinere, Umfassendere und Einheitlichere (beispielsweise eine Gattung) stets über dem Spezielleren, Vereinzelteren und Komplexeren (beispielsweise einem einzelnen sinnlich wahrnehmbaren Objekt). Das weniger Differenzierte hat einen höheren ontologischen Rang. Dies ergibt sich aus zwei für emanatistische Modelle charakteristischen Grundannahmen. Die erste lautet, dass das Allgemeine nicht bloß ein vom menschlichen Geist durch Abstraktion gebildetes und zur Verständigung genutztes mentales Konstrukt ist, sondern eine objektive metaphysische Realität. Diese Auffassung wird als „starker Realismus“ in der Universalienfrage bezeichnet. Die zweite Grundannahme besagt, dass der Prozess der Abstraktion, der vom relativ komplexen Besonderen zum relativ einfachen Allgemeinen führt, ontologisch betrachtet vom Verursachten zur Ursache voranschreitet. Somit gelangt man dabei von etwas Bewirktem und daher Untergeordnetem zum Bewirkenden und damit Übergeordneten. Das relativ Undifferenzierte umfasst das ihm zugeordnete relativ Differenzierte vollständig, das Differenzierte hingegen bildet nur einen Teil oder Aspekt des Undifferenzierten, zu dem es als Spezialfall oder besondere Erscheinungsform gehört. Somit ist das Besondere im Vergleich mit dem Allgemeinen stets mangelhaft. Das Allgemeine und Einfache bedarf für seine Existenz des Besonderen in keiner Weise, während umgekehrt die Existenz des Besonderen diejenige des Allgemeinen voraussetzt. Daher ist das Einfachere, welches das Komplexere umfasst, das Höherrangige. In religiöser Sprache ausgedrückt ist das Differenzierte stets weniger göttlich als das Undifferenzierte. Hieraus ergibt sich ein scharfer Gegensatz der Emanationsphilosophie zum Pantheismus, der Gott und Welt für schlechthin identisch erklärt.
[ ... ]
 


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 Guido Vobig 2012-2013                                                  Mail schreiben     Seitenanfang     Copygift